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Ausflug in die historische Stadt Nürnberg

Während der Sommerferien machten unsere Gruppenleiter einen Ausflug nach Nürnberg. Auf dem Programm standen das Germanische Nationalmuseum, das größte kulturhistorische Museum unseres Sprachraums, sowie die Besichtigung der malerischen Stadt selbst.

Spazieren durch die historische Altstadt

Spazieren durch die historische Altstadt

Im Nationalmuseum bestaunten die Pfadfinder die Kunstschätze, Alltagsgegenstände und alle nur erdenklichen „Zeugen“ vergangener Zeiten und fremder Kulturen. Diese brachten in ihrer Vielfalt die Geschichte näher und ließen die scheinbar so fernen Epochen in greifbare Nähe rücken.

Durch die umfangreiche Ausstellung fand jeder Bereiche, die er länger anschauen wollte. So standen manche vertieft vor den Vitrinen mit Ritterrüstungen und Schwertern, andere sahen sich die Kleider der verschiedenen Epochen an. Nicht selten hörte man vor den schönen alten Puppenstuben und kleinen Figurentheatern Ausrufe wie: „Ah, damit haben die Kinder früher gespielt!“ Wieder andere durchwanderten hölzerne Wohnstuben und Küchen, wie sie in früheren Land- und Gutshäusern zu finden waren.
„Hast du die alte Komode dort drüben gesehen, mit den wundervollen Intarsien und Holzschnitzereien? Wie kunstfertig die Menschen trotz der einfachen Mittel waren, die ihnen zur Verfügung standen.“ Die Zeit im Museum verging wie im Flug, und ein überraschter Blick auf die Uhr ließ die Pfadfinder schnell zu den restlichen Bereichen eilen.

Durch enge Gassen entlang alter Gemäuer

Durch enge Gassen entlang alter Gemäuer

Auch die Stadt Nürnberg war wundervoll anzuschauen: Die vielen Fachwerkhäuser, die der Stadt zu ihrem schönen Bild verhelfen, unter anderem das Dürerhaus, die verschiedenen Kirchen und Brunnen, die gepflasterten Marktplätze und Gassen und besonders die Stadtmauer, die noch zu großen Teilen erhalten ist mit dem vorgelagerten Graben. „Stell dir nur vor, wie schwierig es für Belagerer gewesen sein muss, diese Stadt zu nehmen!“ Krönender Abschluß nach dem Besuch der Altstadt war der Blick von der Burg über die Stadt mit ihren mittelalterlichen Bauwerken bis weit ins Frankenland.

Viel Interessantes hatten die Pfadfinder gesehen und berichteten den Daheimgebliebenen davon lebhaft. Bei ihnen ist das Mittelalter nun nicht mehr nur trockene Theorie, sondern lebt durch viele Eindrücke weiter.

Das Kasperle besucht den Kindergarten St. Marien in Heidelberg

Mit den Worten: “Kinder seid ihr auch alle da?” begrüßte der Kasper die Kinder des kath. Kindergartens St. Marien in Heidelberg zu dem jährlich stattfindenden Kindergartenfest.

Neben verschiedenen musikalischen Darbietungen der Kindergartenkinder und Leckereien durch die Pfarrgemeinde bot in diesem Jahr das Kasperletheater des Pfadfinderbund Süd zusätzliche Anreize. Für die 3- bis 6 Jährigen wurden 2 Stücke aus dem Repertoire der Schauspielergruppe aufgeführt. Die erste Aufführung fand so großes Gefallen bei den kleinen (und auch großen) Zuschauern, dass man ganz gespannt auf das nächste Stück wartete.

Mit Spannung verfolgen die Kinder die Geschehnisse

Mit Spannung verfolgen die Kinder die Geschehnisse

Nachdem “Räuber und Hexe” vertrieben waren, gab es einen kräftigen Applaus für die tolle Aufführung. Und damit der Abschied nicht ganz so schwer fiel, bekam jedes Kind noch ein Ausmalbild vom Kasperle mit auf den Weg.

“Hoffentlich kommt das Kasperle bald wieder!”, so tönte es im Chor. Doch nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei Eltern, Großeltern und der Kindergartenleitung fand das Kasperletheater großen Zuspruch. Und man hofft, die Schauspieler im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

Indianerabenteuer im Ferienspaß Bad Herrenalb

Häuptling Alter Wolf hatte nach Unterstützung gerufen: Der feindliche Stamm der Komantschen hatte in einer nächtlichen Aktion den Apachen sämtliche Mustangs gestohlen. Das konnte kein Indianer auf sich sitzen lassen! Und damit die Aussicht auf Erfolg stiegen, waren alle Kinder des Bad Herrenalber Ferienprogramms eingeladen, den Apachen bei diesem Abenteuer zu helfen.

Am Bernbacher Fußballplatz fingen die Vorbereitungen an: ein echter Indianer braucht ein Stirnband – und darauf eine Indianerfeder. Beim Hasenfangen konnten wir uns genügend Leder besorgen, und bei einem nahe gelegenen Adlerhorst gab es Federn – wenn nur der angriffslustige Adler nicht gewesen wäre und sein Nest eisern bewacht hätte!

Nachdem diese Aufgabe gemeistert war, begann die Ausbildung der 15 Indianerjungen und –mädchen: Mit einer kleinen Schnitzeljagd fanden wir den Weg auf den Hardtberg, wo das Lager der Apachen im Wald versteckt war. Dort wurde Bogenschießen, Tomahawkwerfen und Reiten auf den verbliebenen zwei Pferden geübt – das alles konnte im Kampf gegen die Komantschen wichtig werden! Und die Besten erhielten als Auszeichnung noch eine weitere Feder für ihr Stirnband dazu…

Da sind die Pferde zum Glück wieder

Da sind die Pferde zum Glück wieder

Nachdem schließlich alle Indianer von Häuptling Alter Wolf für tauglich befunden waren, musste nur noch das Kriegsbeil ausgegraben werden: Es galt, eine Geheimschrift des Medizinmanns zu lösen, und mit ihr das Versteck zu finden. Da war zunächst etwas Grips notwendig, denn die Zeichen sahen ganz und gar nicht nach Buchstaben aus…

Als das Kriegsbeil dann an einer markanten Stelle im Wald ausgegraben war, entdeckten wir unweit davon die Pferdespuren: hier waren die Komantschen weggeritten! Auf Zehenspuren schlichen wir hinterher, nach jeder Seite ausspähend: Waren sie noch in der Nähe? Tatsächlich: Auf der Wiese am Forsthaus hatten sie ihr Lager aufgeschlagen; man sah deutlich die Tipis, die festgebundenen Pferde – und die Komantschen, die einen schauerlichen Kriegstanz aufzuführen schienen. Ein Plan war schnell gefasst: So nahe wie möglich anschleichen, und dann auf in den Kampf! Auf allen vieren krochen die Indianer hinter Häuptling Alter Wolf durch den Wald, und die jungen Indianerherzen schlugen hier besonders laut… Mit lautem Kriegsgeheul stürzten wir uns schließlich auf die Wiese, und nach kurzem Kampf konnten wir die Komantschen – hoffentlich für alle Zeit – vertreiben. Und in den Zelten fand sich noch ein leckerer Imbiß…

Großes Grillfest zum Abschluß des Ferienspaß
Alle Kinder des Ferienspaß, alle Helfer und teilnehmende Vereine waren am vergangenen Freitag zum Grillfest eingeladen. Treffpunkt war am Schwimmbad und nach einer knapp einstündigen Wanderung kamen die Teilnehmer an der Schweizer Wiese an. Dort waren schon verschiedene Spielstationen aufgebaut, am Grill brutzelten die ersten Steaks und sogar ein Lagerfeuer brannte. Begeistert genossen Alt und Jung die Stunden im gemütlichen Beisammensein bis in den späten Abend im Schein der Fackeln.

Gemütlich ist es hier am Lagerfeuer

Gemütlich ist es hier am Lagerfeuer

Die Pfadfinder haben Zelte und Verpflegung gebracht

Die Pfadfinder haben Zelte und Verpflegung gebracht

Ein Dank an alle Helfer und Beteiligten

Ein Dank an alle Helfer und Beteiligten

Wohl einer der letzten Sommerabende

Wohl einer der letzten Sommerabende