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Marktfest in Ettlingen und Kutscherfest in Oberweier

An den vergangenen Wochenende trugen die Ettlinger Pfadfinder des Stammes Cherusker mit einigen Spielestationen zunächst zum Ettlinger Marktfest und dann zum Kutscherfest in Oberweier bei. Sie boten den Kindern z. B. die Möglichkeit zum Tomahawk-Zielwerfen und Fischeangeln. Sehr beliebt war auch die angebotene Bastelarbeit: Ein lustiges Geschicklichkeitsspiel, für das die Kinder malen und eine Schnur flechten durften.

Oberbürgermeister Arnold interessiert sich für die ehrenamtliche Arbeit

Oberbürgermeister Arnold interessiert sich für die ehrenamtliche Arbeit

Für Groß und Klein ist etwas dabei.

Für Groß und Klein ist etwas dabei.

Die Spielestationen erfreuen sich großer Beliebtheit

Die Spielestationen erfreuen sich großer Beliebtheit

Begegnungen auf dem Marktfest in Ettlingen

Begegnungen auf dem Marktfest in Ettlingen

In Ettlingen – mitten im Treiben der Leopoldstraße, der sogenannten „Meile des Ehrenamts“ – konnten sich die vielen interessierten Bürger anhand der ausgestellten Bildergalerie und im Gespräch mit einigen unserer Gruppenleiter ein Bild von der Arbeit machen, die im Pfadfinderbund Süd geleistet wird. Derweil kümmerten sich die jüngeren Pfadfinder an den Spielstationen um die Kinder. „Ich möchte auch zu den Pfadfindern!“, war nicht selten die Reaktion der begeisterten Kleinen.

Das Bastelzelt auf dem Kutscherfest

Das Bastelzelt auf dem Kutscherfest

Die Kinder sind mit Eifer dabei

Die Kinder sind mit Eifer dabei

Und nebenann sind immer die Pferde und Kutschen

Und nebenann sind immer die Pferde und Kutschen

Tomahawkwerfen

Tomahawkwerfen

und Fischeangeln

und Fischeangeln

Auch wir dürfen mal reiten

Auch wir dürfen mal reiten

Die großen Attraktionen des des Kutscherfests waren hingegen die von mehreren Reiter- und Hundevereinen dargebotenen Aufführungen: Neben Kunstreiten und in Formationen fahrenden Kutschen gab es auch einen Hindernisparcours für Reiter. Beim Ponyreiten durften dann unsere fleißigen Pfadfinder selbst eine Runde reiten.
Zum Abschluss des Tages wurden alle Jungen und Mädchen der Pfadfinder als Dank für die „Kinderbetreuung“ zu einer großen Kutschfahrt eingeladen, die sie über das ganze
Reitgelände führte. Das war natürlich eine besondere Belohnung. „Wir kommen nächstes Jahr bestimmt wieder!“ sagte eine der jüngeren Pfadfinderinnen.

Zum Abschluss dürfen alle mit in die Kutsche

Zum Abschluss dürfen alle mit in die Kutsche

Schulfest in Bruchhausen

Am vergangenen Freitag bereicherte die Bruchhausener Sippe Langobarden das Schulfest der Geschwister-Scholl-Schule Bruchhausen mit zahlreichen Spielstationen. Aufgrund des warmen Wetters boten die Pfadfinder mehrere Spiele an, die etwas Abkühlung versprachen, z. B. das „Saloon-Schießen“. Hier konnten kleine Joghurtbecher, die in unterschiedlichen Abständen aufgestellt waren, mit Spritzpistolen abgeschossen werden, wofür es dann Punkte gab. So mancher Schuß traf dabei auch einmal ein anderes Kind, was aber angesichts der Hitze durchaus willkommen war.

Die Spritzpistolen bieten eine willkommene Abkühlung.

Die Spritzpistolen bieten eine willkommene Abkühlung.

"Hier oben hast Du reingetroffen. - Das gibt 10 Punkte!"

“Hier oben hast Du reingetroffen. – Das gibt 10 Punkte!”

Auch Schulleiter Armin Maurer versuchte sein Glück und sammelte am „Maulwurf“ ein paar Punkte. In einer kurzen Begrüßungsrede bedankte er sich bei allen Beteiligten des Fests, also Eltern, Lehrern und den Bruchhausener Pfadfindern. Der Förderverein der Schule bot eine große Kuchentheke, deren Erlös einem für das nächste Jahr geplanten Zirkus-Projekt zugute kommen wird.
Sowohl Eltern als auch Lehrer lobten die angenehme Atmosphäre des Festes, das sie im nächsten Jahr wiederholen möchten. Auch die Pfadfinder werden dabei gerne wieder helfen.

Ein Ausflug mit kniffligen Aufgaben

Auf das Zeltlager einiger Ettlinger Gruppen wollte auch die Bruchhausener Sippe Langobarden zu Besuch kommen, damit sich vor allem die ganz neuen Jungen und Mädchen für einen Nachmittag das Lager kennenlernen konnten. Als die Pfadfinder am Samstag auf der Wiese ankamen, waren schon sämtliche Zelte und Feuerstellen errichtet worden, da die anderen hier ja auch schon eine Nacht geschlafen hatten.

Der Wassertransport ist in vollem Gange. Im Hintergrund ist das Lager zu sehen.

Der Wassertransport ist in vollem Gange. Im Hintergrund ist das Lager zu sehen.

Hier fließt viel klares Wasser!

Hier fließt viel klares Wasser!

So bleibt mehr Wasser im Stoff!

So bleibt mehr Wasser im Stoff!

Diese Wasserrinne ergab die meisten Punkte.

Diese Wasserrinne ergab die meisten Punkte.

Bald begann das große Wettspiel, in dem elf Mannschaften gegeneinander antraten. Jede Aufgabe brachte desto mehr Punkte, je besser oder schneller eine Gruppe sie löste. Zuerst hatten die Pfadfinder 15 Minuten Zeit, so viel Wasser wie möglich in einen Eimer auf dem Lagerplatz zu bringen. Dafür durften aber weder Töpfe noch Schüsseln oder Eimer verwandt werden – nur was man dabei hatte oder in der Gegend fand. So kramten die Jungen und Mädchen irgendwoher Plastiktüten, Regenponchos, deren Kapuzen zugeknotet wurden, und sogar Gummistiefel hervor, in denen sie das Wasser aus einem nahegelegenen Bach transportierten. Die Regensachen wurden ja zum Glück an diesem Wochenende eh nicht benötigt. Und manche behalfen sich mit Stofftüchern, die sie naß machten und im Lager wieder auswrangen. Die Besten hatten zuletzt über vier Liter pro Mann zusammen.
Bei einer Pantomime war das schauspielerische Talent der Pfadfinder gefragt. Und in einer weiteren Aufgabe bauten die Teilnehmer eine Wasserleitung. Die meisten dieser Bauten erinnerten an alte Goldgräber-Wasserleitungen, jedoch waren sie zumeist aus großen Rindestücken gebaut, die sich überlappten und so eine dichte Rinne ergaben.

Hmmm, das wird schmecken.

Hmmm, das wird schmecken.

Mit einer stimmungsvollen Singerunde klingt der Tag aus.

Mit einer stimmungsvollen Singerunde klingt der Tag aus.

Am Abend wurden im Lager die Feuer entzündet, der Brotteig gemischt und Speck angebraten. Bald saßen die einzelnen Gruppen um ihr Lagerfeuer und buken ihr Stockbrot – Hunger hatten sie nach dem anstrengenden Spiel schließlich alle. So klang der Abend mit einer gemütlichen Singerunde aus, und die Bruchhausener Pfadfinder mußten sich schon wieder auf den Heimweg machen. „Auf das nächste richtige Lager komme ich bestimmt mit!“ sagten die Jüngsten einstimmig, die erst seit kurzem zur Gruppe gehörten.