Besuch der Bäckerei Illig in Malsch

Bäcker Illig erklärt das Brezelformen

In den Ferien durften die Sippen Langobarden aus Bruchhausen und Kimbern aus Malsch hinter die Kulissen eines Bäckereibetriebs schauen. Bäcker Illig aus Malsch lud die beiden Gruppen zu sich ein und erklärte den Jungen und Mädchen die vielen Geräte, die zum Backen von Broten, Brötchen, Brezeln und süßen Stückchen nötig sind. „Was dafür alles gebraucht wird…“, staunte eines der Kinder. Da gab es verschiedene Kühl- und Gefrierschränke, die automatisch zur richtigen Zeit die Brötchen auftauten, sowie eine Maschine, die aus dem Teig vollautomatisch kleine Brötchen formte. Zum Backen waren mehrere Arten großer Backöfen da, in die teilweise ganze Wagen voller Backwaren hineingeschoben werden konnten.
Dann zeigte Herr Illig, welche Zutaten ein Bäcker benötigt, und jeder durfte von Mehl, Malz, Hefe und Sauerteig probieren. Dabei erzählte er auch, wie das Leben eines Bäckers vor hundert Jahren war, als die Mehlsäcke noch 100 kg wogen und der Teig per Hand geknetet wurde. „Heute erledigt das natürlich die Rührmaschine.“

Brezeln und Knoten werden geformt

Zuletzt durften die Kinder sogar ihre eigenen Laugenbrezeln backen. Die Teiglinge waren schon vorbereitet, so daß die Pfadfinder sie nur noch zu langen „Würsten“ zu rollen brauchten, um anschließend die typische Brezelform zu legen. Natürlich durfte jeder seine eigene Form ausprobieren, und so entstanden Knoten, Schnecken und auch eine Maus.

 

Vor dem Backen...

...und nach dem Backen

Nun wurden die Brezeln mit Lauge übergossen und in den Ofen “eingeschossen”, also zum Backen hineingeschoben. Nach gut zehn Minuten kamen sie heiß und duftend aus dem Ofen.
Im nahegelegenen Tierpark in Muggensturm setzten sich die beiden Gruppen sogleich hin, um die noch warmen Brezeln zum Mittagessen zu verzehren.
„Mmmhh, so eine selbstgebackene Brezel schmeckt noch besser…“

 

Die Brezeln werden "eingeschossen"

Nach dem Backen werden die Brezeln mit Wasser besprüht