Bundessingwettstreit

Zum Singewettstreit trafen am 24. Juni Stammes- und Burgchöre des ganzen Pfadfinderbundes Süd in Karlsbad zusammen. Alle Sänger hatten schon seit Wochen intensiv geprobt und warteten nun gespannt auf ihren Auftritt.

Zunächst waren erst einmal die Meuten an der Reihe, die sich in Vorausscheidungen innerhalb ihres Stammes qualifiziert hatten. Aufgeregt traten die Kinder auf die Bühne und trugen in ansprechender Weise ihre Lieder vor: Die Zuschauer hörten zahlreiche Kinderlieder und alte Volkslieder Kinderlieder und alte Volkslieder wie zum Beispiel “Alle Vögel sind schon da” oder “Gestern abend ging ich aus”. Großer Applaus belohnte die Darbietungen dieser jungen Sänger.

Danach kamen die ebenfalls vorher ermittelten besten Sippen der 11- bis 15-jährigen Pfadfinder an die Reihe und trugen jeweils 3 Lieder vor, die überwiegend aus der für Pfadfinder typischen Gattung der Fahrtenlieder stammten. Etwas anderes probierten hier die Sänger der Sippe Gepard aus, die den Shanty „What shall we do with the drunken sailor“ gekonnt vortrugen. Teilweise sangen die Sippen zwei- oder sogar dreistimmig und hatten ihre Lieder hervorragend ausgestaltet.

Endlich, nach längerer Mittagspause, kam es dann zum mit Spannung erwarteten Auftritt der Chöre. Ob Seeräuberlieder, Volkslieder, russische Folklore oder Fahrtenlieder – hier war alles vertreten. Und mit Schifferklavier (Akkordeon), Cello, Mandoline oder dem üblichen Pfadfinderinstrument Gitarre stimmte auch die Begleitung dazu. Die besten vier Chöre trugen ihre Beiträge so gekonnt vor, dass die Schiedsrichter allesamt ins Grübeln kamen, wer davon nun eine Nuance besser war als der Kontrahent.

Schließlich siegte die Burg “Roter Milan” des Stammes Wapiti. Die Chöre von “Dietrich von Bern und Hagen von Tronje” des Stammes Cherusker ersangen sich einen hervorragenden zweiten Platz, die Burg “Fridthjof von Framnes” erreichte den dritten Platz. Auf dem vierten Platz landete der Chor des Stammes Wildenburg.

Bei der gemeinsamen Wertung der Meuten und Sippen siegte die Sippe Vandalen vor der Sippe Jaguar, die Sippe Skiren / Helvekonen kamen auf den dritten Platz. Beste Meute wurde die Meute Silberlöwe des Stammes Cherusker.

Der Karlsbader Bürgermeister Rudi Knodel betonte in seiner Begrüßung die positiven Wirkungen des Gesangs auf die Psyche der Sänger und lobte das Engagement der Pfadfinder in diesem Gebiet. Stolz nahmen die Sieger ihre Urkunden von Bürgermeister Knodel in Empfang.