Altersstufen

Winterlager 2016 der Sippen

In den Weihnachtsferien trafen sich Sippen der Stämme Cherusker, Wapiti und Inka in ihrem Pfadfinderheim, um dort einige Tage gemeinsam verbringen.

Höhepunkt einiger Sippen war der Bau eines mannshohen Heißluftballons. Dieser konnte durch heiße Luft aufgetrieben weit in die Höhe steigen. „Schau nur! Er ist schon über alle Bäume hinaus!“ riefen die Jungen und Mädchen sich begeistert zu.

Da hebt der erste Ballon ab - weitere sind schon am Start

Da hebt der erste Ballon ab – weitere sind schon am Start

Den krönenden Abschluss bildete der alljährliche „Bunte Abend“. Jede Gruppe studierte über das Lager hinweg eine Vorführung ein. Die einen zeigten verblüffende physikalische Experimente – ganz wie früher in der „Knoff-Hoff-Show“. Andere spielten Märchen aus Tausendundeiner Nacht oder trugen Gedichte und Clown-Sketche vor.
Zuletzt wurden die neuen Halstücher und Abzeichen an all diejenigen verliehen, die meist seit einem ganzen Jahr dafür gearbeitet hatten. Da stand ihnen der Stolz auf diese Leistung in die Gesichter geschrieben.

Am nächsten Morgen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen: „Gut Pfad, bis zum nächsten Lager!“

Pfadfinder-Besuch aus Frankreich

Die Pfadfinderbewegung ist über die ganze Welt verbreitet. Mit wenigen Ausnahmen gibt es in jedem Land der Erde Pfadfinder. Diese weltweite Bruderschaft ist durch ihre gleichen Grundlagen, die der Gründer Baden-Powell einst festlegte, miteinander verbunden.
Nun war die Freude groß, als eine Gruppe Pfadfinder aus St. Maur, der französischen Partnerstadt Pforzheims, ihren Besuch ankündigte.

Nach dem ersten vorsichtigen Abtasten fielen die sprachlichen Barrieren zusehends durch die Aufgeschlossenheit beider Seiten und ließen Raum für einen schönen kulturellen Austausch.
Manch einer brachte sein erstes unsicheres „je m’appelle … “ über die Lippen und sah dabei ein, dass die Schulbildung doch einige Vorteile mit sich bringt.

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Da wurde mit Händen und Füßen, auf französisch, deutsch und englisch kommuniziert begleitet von fröhlichem Lachen. Es wurde gemeinsam gesungen und gespielt, und mit Bräuchen der einen wie der anderen Gruppe entstand ein deutsch-französisches Programm „à la bonne heure“. Selbstverständlich blieben auch Missverständnisse nicht aus und sorgten immer wieder für Erheiterung.

Die Zeit floss dahin; die Gäste machten Bekanntschaft mit dem nördlichen Schwarzwald und seinen Bewohnern, und manch neues Wort hatte sich seinen Platz im Wortschatz gesichert.
Und bald, ja bald kam der Abschied. Ein letztes „a bientôt“, „au revoir“, „bis bald“, „macht ‘s gut“ und ein allseits fröhliches Händeschütteln.

Alle waren sich einig, dass es ein baldiges Wiedersehen geben sollte. Schon im Winter wird eine Gruppe deutscher Pfadfinder nach St. Maur fahren und ein Wiedersehen feiern.

Grünwinkelfest in Langensteinbach

Pünktlich um 15:00 Uhr eröffneten die Musikanten des Musikvereins Lyra das Grünwinkelfest in der Speicherstraße in Langensteinbach und begleiteten den traditionellen Fassanstich durch Ortsvorsteherin Heike Günther mit dem Badner-Lied. Das Grünwinkelfest wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Vereine, welche durch Heike Günther wieder erfolgreich ins Leben gerufen wurde, und dem Ortschaftsrat Langensteinbach organisiert.

Ein Geschicklichkeitsspiel für die ganz kleinen.

Ein Geschicklichkeitsspiel für die ganz kleinen.

Fang den Hasen, der aus seinem Bau huscht!

Fang den Hasen, der aus seinem Bau huscht!

Die Pfadfinder beteiligten sich mit einer Spielstraße. Mit 10 Spielstationen war auch für die kleinen Besucher mit der „2. Karlsbader Spielolympiade“ etwas geboten: Besonders beliebt war das „Saloon Schießen“, bei dem es darum ging, mit Wasserpistolen möglichst viele Becher umzuschießen. Aber auch der „Zitterdraht“ war sehr beliebt, bei dem mit Geschick und ruhiger Hand einen Parkour zu bewältigen war, ohne den „Zitterdraht“ zu berühren.

Wir möchten uns für das schöne Straßenfest bei allen beteiligten Vereinen bedanken: die unkomplizierte Zusammenarbeit in der Vorbereitung und Organisation, sowie das gemeinsame Miteinander in der Durchführung ist nicht selbstverständlich und hat in besonderen Maße zu der tollen Stimmung beigetragen. Ausdrücklich möchten wir uns auch bei Frau Ortsvorsteherin Heike Günther bedanken, welche sich in besonderem Maße in die Organisation eingebracht hat und ohne deren Hilfe das Fest sicher nicht so einfach durchführbar gewesen wäre.