Wölflinge / Meuten

Indianer auf dem Kriegspfad!

Die Kinder der Nöttinger Meute Sonnendachs erleben derzeit ihre Abenteuer als Indianer. Ein Höhepunkt war das Lager am letzten Wochenende. Diebe hatten den Indianern die Pferde gestohlen. Nun suchten die Mädchen und Jungen nach Spuren.

Am Samstagnachmittag wurde es spannend: Ein Indianer hatte in der Nähe frische Pferdespuren im Wald entdeckt. “Da haben die Diebe bestimmt unsere Pferde entlanggeführt!” folgerte ein Junge. Vorsichtig schlichen die Indianer weiter – da sah man gleich darauf ein Gatter mit den gestohlenen Pferden und von fremden Indianern bewacht.

Indianer auf dem Kriegspfad

Indianer auf dem Kriegspfad

Auf in den Kampf!

Im folgenden großen Spiel steckte sich jeder Indianer ein Seil als Schwänzchen ein und versuchte dann, das Gatter aufzuknoten, die Pferde loszubinden und in Sicherheit zu bringen. Wer sein Seil im Kampf gegen die Diebe verlor, mußte sich an einem Mal freimachen. Tapfer kämpften unsere Indianer, einige versuchten, den Wächter abzulenken, während andere die (Stecken-) Pferde befreiten. Endlich waren alle Pferde zurückerobert, und nun stürzten unsere Krieger auf die Diebe und jagten sie davon. Im Triumphzug ritten die Mädchen und Jungen auf ihren Pferden nach Hause und erhielten dort für diese tapfere Tat ihre zweite Kriegerfeder.

Indianerausrüstung fertiggestellt!

Die Kinder der Langensteinbacher Meute Silberlöwe erleben ihre Abenteuer zur Zeit als Indianer. Dafür haben sie sich in den vergangenen Gruppenstunden schon Bogen, Stirnband und Medizinbeutel gefertigt. Jetzt stand als Abschluß ihrer Ausrüstung noch das Indianergewand aus Stoff an.

Für ihr Gewand schnitten die Kinder zunächst die Fransen ein und nähten dann die Lederstücke mit bunter Wolle an den Ecken des Kopfausschnitts. Den jüngeren Wölflingen halfen dabei die älteren, war dieses Annähen doch etwas kniffelig. Und dann kam zum Abschluß noch eine bunte, selbstgedrehte Kordel zum Zusammenhalten – fertig!

Indianer mit Pfeil und Bogen ausgerüstet

Indianer mit Pfeil und Bogen ausgerüstet


Wo sind unsere Mustangs?

Dies fragten sich in ihrer letzten Gruppenstunde die entrüsteten “Indianer” der Meute Silberlöwe. Sie hatten ihre gerade erst gezähmten Mustangs, auf denen sie zuvor noch im Wettritt verschiedene Hindernisse überquert hatten, fest angebunden. Als sie zu ihren Pferden zurückkehren wollten, baumelten nur noch die Knotenstricke. “Die sind uns gestohlen worden!” stellte ein Junge sofort fest. “Pferde können doch keine Knoten öffnen!” So werden die Mädchen und Jungen auf ihrem Pfingstlager Ende der Ferien sofort die Verfolgung aufnehmen, um ihre Pferde zurückzuerlangen.

Wie die Bauern bei der Feldarbeit

So fühlen sich die Mädchen und Jungen der Karlsbader Gruppen am heutigen Freitag: Wie jedes Jahr rechen sie das abgemähte Gras rund um die St. Barbara-Ruine zusammen. Die älteren Pfadfinder heben mit Gabeln die Heurollen in die bereitgestellten Container, während die Jüngeren möglichst große Heurollen zusammenrechen.

Wie im Jahr davor wird die Arbeit gegen Abend geschafft sein; im letzten Jahr sagte einer der schweißgebadeten, aber stolzen Jungen: “Zum Glück haben die Bauern für ihre Wiesen heute Maschinen und müssen das nicht auch noch von Hand mit der Sense schneiden!”