Altersstufen

Waldputzaktion in Ettlingen

Rund 50 Pfadfinder fanden sich am Freitag bei Nieselregen zur Putzete an der Schnellstraße zwischen Ettlingen-West und Ettlingenweier ein. Neugierig betrachteten sie das Gelände mit Wald und dichtem Gestrüpp.

„Ich habe euch ein schwierigeres Gebiet ausgesucht, weil ich dachte, Pfadfinder kennen sich in der Natur aus und kommen damit zurecht.“, begrüßte uns Herr Zapf, der Umweltkoordinator der Stadt Ettlingen. Außerdem sollten wir im nahegelegenen Biotop behutsam vorgehen, um die Tiere nicht aufzuscheuchen.

Mit den Greifern geht es gut voran.

Mit den Greifern geht es gut voran.

Herr Zepf brachte leckere Brezeln mit.

Herr Zepf brachte leckere Brezeln mit.

Sammeln im dichten Gestrüpp

Sammeln im dichten Gestrüpp

Viele der Pfadfinder hatten schon einmal an ihrem Gruppenstundenplatz oder auf Wanderungen Müll mitgenommen, den andere achtlos weggeworfen hatten. Daher war die Arbeit nichts ganz Neues und konnte sofort beginnen. Mit Zangen und Eimern bewaffnet machten sich die Kinder und Jugendlichen mit Feuereifer ans Werk. Papierchen, Dosen, Flaschen und Styropor wurden aus dem Gras gezogen oder aus Gräben gefischt. Selbst die Jüngsten standen nicht zurück und krochen durchs Gebüsch oder kletterten auf Böschungen. „Mein Eimer ist schon wieder voll!“ „Schau mal, eine Autofelge! Ein Fahrradreifen!“ So ging es zwei Stunden unermüdlich, mit Ausnahme einer Pause, in der wir von der Stadt mit Brezeln und Getränken versorgt wurden.

Der ganze Pritschenwagen ist voller Müll

Der ganze Pritschenwagen ist voller Müll

Am Ende wurde alles zusammengetragen, und die Kinder betrachteten stolz den Berg von Mülltüten, der sich auf dem Lastwagen türmte. Der eine oder andere wurde aber auch nachdenklich: „So viel werfen die Leute einfach in die Natur? Das sind echte Umweltverschmutzer!“

Herr Zapf bedankte sich für die geleistete Arbeit und lud uns gleich für nächstes Jahr wieder ein, was wir gerne zusagten.

Ausflug ins Schloss Bruchsal

Die Sippen Kimbern aus Malsch und Sweben aus Ettlingen haben sich am vergangenen Wochenende zu einem Ausflug ins Bruchsaler Schloss aufgemacht, um die dortige Ausstellung über die Steinzeit zu besuchen. Bereits in ihrer Gruppenstunde hatten die Pfadfinder einiges über das Leben der Steinzeitmenschen gelernt. In Bruchsal hatten sie jedoch die Möglichkeit, originalgetreue Nachbauten von Werkzeugen und Waffen anzuschauen und sogar anzufassen. „So ein Messer ist ja ganz schön scharf!“ stellte eines der Mädchen fest. Der Museumsführer holte aufgrund des großen Interesses der Jugendlichen sogar einige seiner privaten „Schätze“ hervor, die sonst unter Verschluss liegen. Diese kriegen hier nur wenige zu Gesicht.
Anschließend wurden die Jungen und Mädchen noch durch einige Räume des Schlosses geführt, wobei sie die Pracht und Schönheit der Einrichtung bewundern konnten.

Besuch im Römermuseum Stettfeld

In den Ettlinger Gruppen „Normannen“ und „Langobarden“ war das Thema der letzten Wochen „Das alte Rom“ gewesen, wobei sie viel über das Leben und die 1000-jährige Geschichte der Römer erfahren hatten.

Wir dürfen die Ausrüstung eines römischen Legionärs anprobieren

Wir dürfen die Ausrüstung eines römischen Legionärs anprobieren

So eine Tunika steht uns auch ganz gut

So eine Tunika steht uns auch ganz gut

Ein römisches Spiel: Walnüsse müssen in der Tonschale landen.

Ein römisches Spiel: Walnüsse müssen in der Tonschale landen.

Als krönender Abschluß stand der Besuch des Römermuseums in Stettfeld (bei Bruchsal) auf dem Programm. Hier erfuhren die Jungen und Mädchen in einer ausnehmend gut gemachten Führung viele weitere Details, die sehr anschaulich dargestellt waren. Z. B. durfte jeder einen originalgetreuen Helm, Schild und ein Schwert eines römischen Legionärs anziehen bzw. tragen. „Oh, die mußten aber schwer schleppen!“ stellten die begeisterten Jugendlichen fest.
Keine Frage der Kinder blieb unbeantwortet, und bei vielen dürfte das Interesse an Geschichte ein Stück größer geworden sein.