Altersstufen

Basteln für den “Spielzeugbauer”

Die Tütenkasper entstehen

Die Tütenkasper entstehen

Na, der sieht aber pfiffig aus

Na, der sieht aber pfiffig aus

Vor kurzem trafen sich einige Wölflinge der Meute Silberlöwe zum gemeinsamen Basteln. Im Rahmen der Tüchtigkeitsprobe “Spielzeugbauer” wollte sich jedes Kind eine Kasperlepuppe mit Kochlöffel basteln. Wie konnten da die Mädchen und Jungen zeigen, was sie können: Malen, Schneiden, Nähen, Kleben – manches war da ganz schön kniffelig! Doch am Ende zeigte ein jeder mit Stolz seine Kasperlepuppe!

Nun sind alle fertig

Nun sind alle fertig

Als Wikinger in „Vinland“

Vinland! So hatten vor über 1000 Jahren die seefahrenden Wikinger die Küste Amerikas genannt, als sie dort landeten. Und dies war auch das Ziel, das unsere Wölflinge – Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 10 Jahren – in ihrem Spiel erreichten, das auf dem Winterlager im Odenwald stattgefunden hat.

Nur unsere Zeichen konnte der Eingeborene verstehen.

Nur unsere Zeichen konnte der Eingeborene verstehen.

Dort gab es zunächst abenteuerliche Kundschaften und Spurenverfolgungen, bei denen die Kinder die erworbenen Naturkenntnisse erproben konnten. Bei Begegnungen mit rothäutigen Eingeborenen zeigten sich unsere Wikinger als geschickte Händler. Und schließlich konnten sie in einem großen Wettspiel aus zahlreichen Hölzern eine ganze Siedlung mit kleinen wikingischen Langhäusern aufbauen.

Danach ging es zum Richtfest: Neben weiteren Spielen durften sich hier die Kinder über die Halstücher und Abzeichen freuen, die sie sich aufgrund ihrer Leistungen im letzten halben Jahr verdient hatten.

Angewandte Elektrotechnik

Wie ein einfacher Stromkreis funktioniert, konnten die Mitglieder der Sippe Jaguar, Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 15 Jahren, in ihrer letzten Gruppenstunde ganz praktisch erfahren: Nachdem sie in der Woche zuvor in ihrer Schatzkiste einen „Zitterdraht“ gefunden hatten – ein Geduldsspiel, bei dem man eine Drahtschlinge an einer verschlungenen Drahtschleife entlangführen muss, ohne sie zu berühren – durften sie sich so ein Spiel nun selbst basteln.

Der Draht wird befestigt.

Der Draht wird befestigt.

Zunächst befestigten die Kinder einen dicken, blanken Kupferdraht auf einem Brett, wobei regelrechte Wettbewerbe darum entstanden, wer seine Schleife am kompliziertesten verbiegen konnte. Anschließend legten sie eine Drahtschlaufe mit Haltegriff darum, bevor alles mit einer Batterie verdrahtet wurde. Ergänzend kamen ein Lämpchen und ein kleiner Summer hinzu, die anzeigten, wenn man die Drahtschleife beim Entlangführen berührte.

„Wie muss ich das jetzt anschließen?“ hörte man so manches Mal. – „Komm, ich erkläre es dir nochmal!“ boten sich dann die älteren Mitglieder an. Mit gegenseitiger Hilfe hatten es schließlich alle geschafft und waren sich einig: „Eigentlich ist das mit dem Stromkreis ja ganz logisch!“ Dass diese Form des Lernens besonders viel Spaß macht, bewies die anschließende „Testphase“, bei der die Jungen und Mädchen mit großem Eifer ihre Zitterdrähte und die der anderen ausprobierten.