Pfadfinder / Sippen

Fotoapparate und Raketenstart auf dem Herbstlager

Mehrere Sippen, Gruppen für etwa 10 bis 15jährige, des Stammes Cherusker trafen sich zu ihrem Herbstlager in zwei Pforzheimer Stadtteilen. Die Sippe Kimbern wollte hier eine Art Lochkamera bauen, bei der die Jungen und Mädchen das Bild direkt auf einem großen Schirm aus Transparentpapier betrachten konnten. Aus kleinen Brettern zimmerten sie einen schuhkartongroßen Kasten, mit einem sehr dünnen Loch vorne und dem großen Schirm hinten. Der Umgang mit Leim, Hammer und Nagel und den Schraubzwingen war einigen schon geläufig, und diese halfen natürlich den anderen, wo sie konnten.
„Das Bild steht ja auf dem Kopf“, stellte eines der Mädchen fest. Und so erfuhren die Pfadfinder nach und nach, wie die Lichtstrahlen in ihrer Kamera verliefen und wie letztlich das Bild entstand.

Die Lochkamera wird vernagelt.

Die Lochkamera wird vernagelt.

Einer ist schon fertig.

Einer ist schon fertig.

Cape Canaveral in Büchenbronn
Die Sippen Langobarden, Skiren und Teutonen bastelten derweil an ihren Modell-Raketen. Die Jugendlichen schnitzten eine Spitze aus Holz, die auf ein langes Papprohr gesteckt wurde. Unten befestigten sie ein Leitwerk, das die Rakete auf ihrer Bahn halten sollte. Zuletzt konnten die Raketen mit eigens dafür gedachten Modellraketen-Treibsätzen bestückt werden, die jede Rakete hoch in die Luft heben sollten. Auf einer speziellen Startrampe richteten die Pfadfinder ihre Raketen aus und zündeten den Treibsatz. „Achtung! Raketenstart!“, hieß es, und alle begaben sich schnell in einen sehr großen Sicherheitsabstand.
Ähnlich wie eine Silvesterrakete schoß das Modell mit einer langen Rauchfahne hinter sich hoch in die Wolken, bis es nur noch als kleiner Fleck zu erkennen war. „Uiiii ist das hoch!!“
Oben angekommen teilte sich die Rakete in zwei Teile, die dann langsam zu Boden taumelten. So war die Landung ungefährlich und die Rakete konnte erneut beladen werden.

Teile werden zugeschnitten

Teile werden zugeschnitten

Ausrichten und anzünden der Rakete

Ausrichten und anzünden der Rakete

Wusch! Zischend beginnt der Aufstieg.

Wusch! Zischend beginnt der Aufstieg.

Nur noch ein kleiner Fleck am Himmel

Nur noch ein kleiner Fleck am Himmel

Am Abend klang das Lager bei einem Teil der Gruppen mit dem Spiel „Der Große Preis“ aus, bei dem mehrere Mannschaften Aufgaben aus den Kategorien „Pfadfindertechnik, Allgemeinwissen, Geschichte, Rätsel, usw.“ gegeneinander antraten, um möglichst viele Punkte zu ergattern. Hier kam es vor allem auf Schnelligkeit, Wissen und Zusammenarbeit in der Gruppe an.
Dann war das Lager auch schon vorbei. „Aber bald ist ja das Winterlager“, trösteten sich die Pfadfinder.

Elternnachmittag im Wimpinasaal

Am Sonntag, den 21.04.2013 führte der Pfadfinderstamm Wildenburg für die Eltern der Wölflinge und Pfadfinder einen Elternnachmittag durch.
Schon vor 15 Uhr waren die ersten Besucher da und der Saal füllte sich bald mehr und mehr.

Stammeschor des Stammes Wildenburg

Stammeschor des Stammes Wildenburg

Den Anfang machte der Stammeschor, der Volks- und Fahrtenlieder vortrug. Anschließend wurde die Entwicklung der Pfadfinderei in Deutschland in kleinen Spielszenen durch die Pfadfindersippen dargestellt, wozu Regina Gramlich einige Erläuterungen gab.

Auch die Luchse spielen Episoden aus der Pfadfindergeschichte vor...

Auch die Luchse spielen Episoden aus der Pfadfindergeschichte vor…

Nun kamen die  Gruppen an die Reihe: Jede Meute und jede Sippe hatte entweder kleine Theaterstückchen, Sketche oder Liedbeiträge vorbereitet, die dann den Eltern vorgespielt bzw. vorgesungen wurden. Trotz aller Aufregung vor dem ungewohnt großen Publikum hat das sehr gut geklappt und die Kinder freuten sich über den wohlverdienten Applaus.

Vorhang auf für das Theaterstückchen der Meute Waschbär!

Vorhang auf für das Theaterstückchen der Meute Waschbär!

Viele kleine Sängerinnen und Sänger der Meute Eichhörnchen

Viele kleine Sängerinnen und Sänger der Meute Eichhörnchen

Nach weiteren Liedern des Stammeschores war dann der offizielle Teil des Programms beendet und alle Anwesenden zu Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen eingeladen.
Viele Eltern nutzen die gute Gelegenheit, sich mit anderen Eltern und den Gruppenleitern auszutauschen.

Sie Sippe Leopard trägt ein Lied vor

Sie Sippe Leopard trägt ein Lied vor

Auch die kleine Ausstellung mit Bastelarbeiten, die die Wölflinge und Pfadfinder in der letzten Zeit angefertigt hatten, kam sehr gut an.

Eine Ausstellung zeigt Bastelarbeiten von Wölflingen und Pfadfindern

Eine Ausstellung zeigt Bastelarbeiten von Wölflingen und Pfadfindern

Schautafeln über die Geschichte und Grundlagen der Pfadfinderei, die Geschichte des Stammes Wildenburg und viele Bilder aus 50 Jahren Pfadfinderarbeit beim Stamm Wildenburg vermittelten viel Information und gaben Anlass zu vielen interessanten Gesprächen. Schnell war der Nachmittag vorbei und es galt für die Pfadfinder, den Saal aufzuräumen und das Geschirr zu spülen. Dank vieler fleißiger Hände unserer Sipplinge war das in kürzester Zeit geschehen – hierfür nochmal ein herzlicher Dank an die zahlreichen Helfer und Helferinnen! Den Eltern hat es – wie in vielen Gesprächen immer wieder geäußert wurde – sehr gut gefallen. Wir freuen uns daher schon auf das Schaulager nach den Sommerferien, wo wir unsere Pfadfinderarbeit dann nicht nur den Eltern, sondern auch der breiten Öffentlichkeit vorstellen werden.

Schatzsuche

Schatzsuche bei der Sippe Jaguar…

Wie geplant trafen sich die Mitglieder der Sippe Jaguar – darunter auch einige Kinder, die zum ersten Mal dabei waren – vergangene Woche zu ihrer Schatzsuche.

Zu Beginn erhielt jede der drei Mannschaften ein Foto, das einen Detailausschnitt aus einem Ispringer Gebäude zeigte. Wer diese Stelle fand, erhielt dort das nächste Foto und so weiter. Auf dem ersten Bild war ein Bogen mit den Großbuchstaben „ATH“ zu sehen. „Was soll denn das sein?“ wunderten sich die Mädchen und Jungen, bis schließlich einer auf die Idee kam: „Die Mitte von „RATHAUS“!“ Wie der Wind machten sie sich auf den Weg, dicht gefolgt von den anderen Mannschaften. Durch das wechselhafte Wetter, das immer wieder Regenschauer schickte, ließ sich keiner aufhalten. So erreichten sie schließlich den Waldrand, wo ihnen zuletzt ein Kompasslauf den Weg zum Schatz zeigte. „Der ist aber lecker!“ freuten sich alle – die Kiste enthielt Süßigkeiten, die von allen Jaguaren gemeinsam verzehrt wurden.

… und bei der Meute Waschbär

Was wohl da drin steht?

Was wohl da drin steht?

Bereits am Mittwoch hatten auch die Jüngeren ihre Schatzsuche durchgeführt, bei der sie durch Enträtseln verschiedener Geheimbotschaften ihren Weg fanden und schließlich den Schatz bergen konnten.