Pfadfinder / Sippen

Fußballturnier des Pfadfinderbund Süd

Ein besonderes Ereignis für alle Pfadfinder ist das zweijährliche Sportturnier, das zwischen den einzelnen Ortsgruppen – den Burgen und Stämmen – ausgetragen wird. Dieses Jahr war Fußball an der Reihe und so hatten alle Gruppen seit dem Frühjahr fleißig in Sporthallen und auf Rasenplätzen trainiert. Die besten Spieler wurden für die Mannschaft ausgewählt und in drei Altersklassen eingeteilt.

Einer der Wölflinge beim Torschuss

Einer der Wölflinge beim Torschuss

Voller Einsatz bei den Pfadfindern

Voller Einsatz bei den Pfadfindern

Schon in den Vorrundenspielen schenkten sich die Mannschaften nichts. Doch auch am Spielfeldrand wurde mitgefiebert: „Wenn die jetzt 2 : 0 gewinnen, dann kommen wir eine Runde weiter…“
In der Halbfinal- und Finalrunde zahlte sich, neben der besseren Technik auch eine gute Kondition aus, denn die Temperaturen waren auf über 30 °C im Schatten gestiegen, was eine große Anstrengung für die Spieler bedeutete.

Am Ende schafften es die Mannschaften des Stammes Wildenburg sowohl in der Wölflings- als auch in der Pfadfinderstufe auf den ersten Platz. Den Sieg in der Altersstufe der über 16-jährigen errang die Ettlinger Mannschaft Fridthjof von Framnes.

Jedoch lobte der Vereinsvorstand unabhängig vom jeweiligen Ergebnis den hervorragenden Einsatz aller Spieler und hob vor allem die Fairness und Kameradschaftlichkeit hervor.

Auf den Spuren der Römer – in Ettlingen

„Was? Römer in Ettlingen?“ Ja klar, und es gibt noch viel mehr über die Geschichte Ettlingens zu entdecken, als manch einer weiß, auch wenn er schon lange Zeit dort wohnt. Jetzt waren die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Meute Steinmarder und Sippe Langobarden gespannt. Mit großen Augen folgten sie dem Museumsführer durch die an den Lauerturm angrenzenden Wirtschafsgebäude eines 400 Jahre alten und wieder hergerichteten Bauernhauses. „So wurde damals gekocht und geräuchert. Hiermit konnte man Weinfässer transportieren. Kennt Ihr die Legende vom Riesen vom Robberg und wie er im Lauerturm eingesperrt wurde?…“

Wir laufen auf dem Wehrgang der Ettlinger Stadtmauer...

Wir laufen auf dem Wehrgang der Ettlinger Stadtmauer…

Von hier aus können wir tolle Fachwerkhäuser sehen

Von hier aus können wir tolle Fachwerkhäuser sehen

Es gibt viele alte Gerätschaften zu sehen

Es gibt viele alte Gerätschaften zu sehen

Am Lauerturm gibt es eine spannende Sage zu hören.

Am Lauerturm gibt es eine spannende Sage zu hören.

Dann ging es die enge Wendeltreppe zur Spitze des Lauerturms hoch und anschließend quer durch die Ettlinger Altstadt. Lebhafte Bilder eines mittelalterlichen Ettlingens beschwor der Museumsführer in den Köpfen der Kinder herauf.
„Und wann kommen die Römer?“ fragte ungeduldig einer der Pfadfinder. Da waren sie schon am beinahe 2000 Jahre alten Römerbad unterhalb der Martinskirche angelangt, in das die Jungen und Mädchen nun hinabsteigen durften. „Früher arbeiteten hier viele Sklaven, um immer das Wasser und den Fußboden warm zu halten. — Hier saßen die Männer und redeten über Politik…“
So spannend kann die eigene Heimatstadt sein, wenn man sie sich mal ganz genau ansieht.

Es ging hoch hinauf auf den Lauerturm - aus den alten Schießscharten kann man rausschauen.

Es ging hoch hinauf auf den Lauerturm – aus den alten Schießscharten kann man rausschauen.

Zuletzt geht es unter die Erde ins alte Römerbad.

Zuletzt geht es unter die Erde ins alte Römerbad.

Pfingstlager der Sippe Gepard

Das diesjährige Pfingstlager der Pfadfindersippe Gepard aus Büchenbronn führte auf eine Zeltwiese im nahegelegenen Albtal. Mit weiteren Sippen stellten die Pfadfinder zusammen ihre Kohten – die traditionellen Pfadfinderzelte -, ihre Feuerstellen und Sitzgelegenheiten für ihren Essensplatz auf. Durch das fröhliche Arbeiten der Jungen und Mädchen entstand so in kurzer Zeit eine kleine “Zeltstadt”.

Zeltlager auf einer Waldwiese

Zeltlager auf einer Waldwiese

Zu einem der Höhepunkte des Lagers traten die Gruppen in einem Organisationsspiel gegeneinander an. Viele verschiedene Aufgaben galt es dabei gemeinsam zu lösen, um die Zutaten für das für den Abend geplante Stockbrot zu erwerben. Für die erste Aufgabe nutzten die Pfadfinder einen Kompaß, um verschiedene durch Länge und Richtung angegebene Strecken abzulaufen und am Ende etwas zu finden. Bei einer weiteren Aufgabe war ein „Verletzter“ über eine bestimmte Entfernung zu transportieren, ehe man am Ziel die nächste Zutat in Empfang nehmen konnte. So saßen alle nach erfolgreichem Wettkampf gemeinsam um ihr Lagerfeuer, verzehrten ihr leckeres Stockbrot und sangen noch einige Lieder in den Abend hinein.