Pfadfinder / Sippen

Schiff Ahoi!

So hieß es auf dem Frühjahrslager der Sippe Kimbern aus Malsch. Die Pfadfinder hatten sich vorgenommen, eigene Schiffe aus Holz zu bauen. Sie trafen sich, um mit Hammer, Säge, Raspel, Bohrmaschine, Leim und noch einigen anderen Werkzeugen ihre Schiffsträume Wirklichkeit werden zu lassen.

Arbeiten mit Beitel und Holzhammer

Arbeiten mit Beitel und Holzhammer

So gab es vor dem Stapellauf einiges zu tun. Die Form war auszusägen und mit der Raspel in eine schöne Schiffsform zu bringen, das Steuerrad musste ausgesägt werden und die Reling genagelt und mit schöner Schnur verbunden werden. „Welche Säge muss ich denn für das Steuer verwenden?“, „Kannst du mir bitte zeigen, wie ich die Kajüte zusammenleimen muss?“, „Schau her, wenn du es so machst, geht es viel leichter.“ Begleitet von munterem Klopfen flogen die Holzspäne. Bei dieser eifrigen Arbeit entstand eine sehr ansehnliche Flotte, und den stolzen Erbauern stand die Freude über ihr Werk im Gesicht.

 

Die Jungen und Mädchen hatten dabei weit mehr gelernt, als nur mit Hammer und Säge umzugehen, nämlich wie gut die Arbeit von der Hand geht, wenn man sich gegenseitig hilft und gemeinsam schafft.

Schatzinsel im Horbachpark entdeckt

„Wer schafft es, in seinem Boot, die meisten Goldstücke von der Schatzinsel zu holen und über die Seilbahn in sein Geheimversteck in Sicherheit zu bringen?“ Das war die Frage in der letzten Gruppenstunde der Ettlinger Sippe Bataver. In einem großen Spiel waren die einzelnen Mannschaften in je einem Seilkreis, der ihr Boot darstellte, unterwegs und transportierten darin die „Goldstücke“.
Ein ganzes Stück weiter hatten die Pfadfinder eine Seilbahn aufgebaut, so dass sie die Tennisbälle in einem kleinen Eimer den Hang hinunter fahren lassen konnten, wo es in Sicherheit war. Aber Achtung! Auf dem See waren einige Piraten unterwegs, um die Goldtransporter abzufangen.
So galt es, in der Gruppe so gut wie möglich zusammenzuarbeiten und aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Goldtransport über die Seilbahn

Goldtransport über die Seilbahn

Winterlager der Stämme Cherusker und Wapiti

Großer Spaß...

Großer Spaß…

...und Schneeburg-Bauen

…und Schneeburg-Bauen

...und Schneeburg-Bauen

…und Schneeburg-Bauen

In den Weihnachtsferien trafen sich unsere Sippen, die Gruppen ab 10 Jahren, zu ihrem gemeinsamen Winterlager. Gleich am ersten Tag wurde das Wiedersehen mit den anderen Gruppen auf dem ortsnahen Skihang mit einer großen Schneeballschlacht gefeiert. Während die einen dann auf Schneerutschern oder einfachen Plastiktüten den Hang hinunter rodelten, bauten andere Gruppen ein paar große Schneeburgen. Diese waren oft über einen Meter hoch, sie mussten schließlich im folgenden Spiel als Schutz vor den Schneebällen der anderen Gruppen dienen. Zum Glück kosteten die Jungen und Mädchen den Schnee an diesem Tag gut aus, denn bereits ab dem zweiten Tag war das Rodeln wegen Schneemangels kaum noch möglich.

Das Transparentpapier wird ganz vorsichtig geklebt

Das Transparentpapier wird ganz vorsichtig geklebt

Ein Wattebausch mit Petroleum wird angezündet

Ein Wattebausch mit Petroleum wird angezündet

Mit Fackeln wird die Luft zusätzlich heiß gemacht

Mit Fackeln wird die Luft zusätzlich heiß gemacht

Doch spannend blieb es trotzdem für die Pfadfinder, denn nun gingen sie daran, Lochkameras, Morseapparate oder mannshohe Heißluftballons zu basteln. Die Heißluftballons waren aus Transparentpapier zusammengeklebt. Ein mit Spiritus getränkter Wattebausch, der angezündet wurde, sorgte für genügend Hitze, dass die Fluggeräte über die höchsten Baumwipfel hinwegschwebten. Dank der Drachenschnüre konnte jeder Ballon wieder zurück auf den Boden geholt werden. „Oh nein! Die Schnur hat sich gelöst!“ rief einer der Jüngeren. Erst in großer Entfernung landete der Ballon unsanft auf dem Boden. Natürlich waren die Pfadfinder in unbebautem Gelände unterwegs, so dass nichts passieren konnte.

Heissluftballon_anzuenden2 Heissluftballon_Start
Heissluftballon Heissluftballon_in_Luft

Am letzten Tag des Lagers gab es einen „Bunten Abend“. Mit großem Eifer studierte jede Gruppe dafür etwas ein, so dass ein bunt gemischtes Programm entstand: Einige Sketche und lustige Lieder, aber auch die Gründungs-Sage Roms sowie physikalische Experimente wurden da zum Besten gegeben. In Sachen Schauspielkunst wurde dabei manch schlummerndes Talent entdeckt. Bald krümmte sich das Publikum vor Lachen, bald war es andächtig still und mit Applaus wurde nicht gespart.