Fahrt & Haik

Sommerlager 2013

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Sommerlager 2013 – heute geht es endlich los!

Heute geht es endlich los in unser Sommerlager. Wir freuen uns auf 17 Tage im Zelt bei Lagerfeuer, Gesang, Spielen und Abenteuer.

Während des Sommerlagers haben auch unsere Computer Urlaub (die bleiben Zuhause und erholen sich dort von uns). Deswegen bitten wir um Verständnis, daß wir in dieser Zeit keine Berichte auf unserer Homepage veröffentlichen und auch keine Emails oder Telefonanrufe beantworten können.

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Pfadfinder besuchen Speyer und Sinsheim

In den Ferien trafen sich viele unserer älteren Pfadfinder, um zwei Tagesausflüge nach Speyer und Sinsheim zu unternehmen.

Der Dom zu Speyer

Am Freitagvormittag führte die erste Tour zum Speyerer Dom, welcher schon von außen durch seine Größe imponierte. Am Eingangsportal, das in Bildern einige wichtige Szenen der gesamten Bibel-Geschichte zeigt, überlegten die Pfadfinder, welche Geschichte das jeweilige Bildnis wohl darstellte. „Oh, fast alle haben wir gewußt!“, stellten zwei von ihnen befriedigt fest.
Im Innern waren die Pfadfinderinnen und Pfadfinder sehr beeindruckt von der unglaublichen Höhe dieses Baus, die aufgrund der Schlichtheit der Innenausstattung besonders wirkte.

Im Dom zu Speyer

Im Dom zu Speyer

Beim anschließenden Besuch des „Historischen Museums der Pfalz Speyer“ erfuhren sie neben der Geschichte des Doms einiges über den Werdegang der Pfalz. Weitere Ausstellungen befaßten sich mit dem Kelter- und Küferhandwerk oder auch der Steinzeit. So war für jeden Pfadfinder etwas dabei.

Ausflug nach Speyer

Fußweg zum Museum

Besuch des Technikmuseum Sinsheim

Nach diesem vor allem kulturell geprägten Ausflug ging es dann am Samstag in das Technikmuseum in Sinsheim. Hier sind in zwei großen Hallen unzählige Fahrzeuge aus der Geschichte der Militär- und Automobiltechnik ausgestellt. Vom ersten Auto aus dem Hause Carl Benz bis hin zu neuen Raketenautos und Ferraris war alles geboten.
Vor allem die Flugzeuge, die über die Hallendächer zu betreten waren, machten großen Eindruck auf die Pfadfinder – insbesondere die beiden Überschallflugzeuge „Tupolev“ und „Concorde“. „Mensch, das ist aber eng hier!“ – „Aber dafür kamen diese Vögel auch auf doppelte Schallgeschwindigkeit!“

Natürlich durfte der Besuch des IMAX-Kinos nicht fehlen, der für einige der erste Film in einem 3D-Kino und daher ein besonderes Erlebnis war.

Fahrradausflug in den Oberwald

An Christi Himmelfahrt hatten sich die Sippen Kimbern aus Malsch und Sweben aus Ettlingen verabredet, eine Fahrradtour zu machen. Ziele waren die Tiergehege im Oberwald bei Rüppurr. Zunächst galt es noch ein paar Reifen aufzupumpen, und dann hieß es „Abfahrt“. Schon auf der Straße gab es einiges zu entdecken. „Schau mal, da sind Pferde.“
„Was riecht hier denn so gut?“ – „Das ist der Bärlauch, der hier überall blüht.“

Immer schön in einer Reihe fahren, damit der Gegenverkehr durch kann.

Immer schön in einer Reihe fahren, damit der Gegenverkehr durch kann.

Wo sind denn bloß die Tiere hin?

“Wo sind denn bloß die Tiere hin?”

"...ganz da hinten ist es, kannst Du es mit dem Fernglas sehen?"

“…ganz da hinten ist es, kannst Du es mit dem Fernglas sehen?”

Bei den Tiergehegen angelangt, konnten die Jungen und Mädchen vieles beobachten und dabei auch einiges über Tiere lernen. So warfen die Dam-Hirsche gerade ihr Winterfell ab, während dem Männchen schon das neue Geweih wuchs.
Am Nachmittag teilten sich die Gruppen in Mannschaften auf, um ein zuvor von den Gruppenleitern erstelltes Tier-Quiz zu lösen. Bald sah man auf den Wegen Pfadfinder auf der Suche nach der richtigen Antwort. „Weißt du noch, wer der Urahn des Hauspferdes ist?“ – „Nein, aber hier steht eine andere Lösung: Das Wisent ist das größte Landsäugetier Europas.“

Mit knappem Vorsprung gelang es der einen Mannschaft, das richtige Lösungswort herauszufinden und an dem genannten Ort die versteckten Süßigkeiten zu finden. Wie es bei Pfadfindern üblich ist, teilten die Jungen und Mädchen ihren Fund mit den anderen Gruppenmitgliedern. Das war eine willkommene Stärkung, denn schon hieß es „Aufsatteln“, und die Gruppen fuhren müde und mit vielen Eindrücken heim Richtung Ettlingen bzw. Malsch.