Kleinlager

Pfingstlager der Sippe Gepard

Das diesjährige Pfingstlager der Pfadfindersippe Gepard aus Büchenbronn führte auf eine Zeltwiese im nahegelegenen Albtal. Mit weiteren Sippen stellten die Pfadfinder zusammen ihre Kohten – die traditionellen Pfadfinderzelte -, ihre Feuerstellen und Sitzgelegenheiten für ihren Essensplatz auf. Durch das fröhliche Arbeiten der Jungen und Mädchen entstand so in kurzer Zeit eine kleine “Zeltstadt”.

Zeltlager auf einer Waldwiese

Zeltlager auf einer Waldwiese

Zu einem der Höhepunkte des Lagers traten die Gruppen in einem Organisationsspiel gegeneinander an. Viele verschiedene Aufgaben galt es dabei gemeinsam zu lösen, um die Zutaten für das für den Abend geplante Stockbrot zu erwerben. Für die erste Aufgabe nutzten die Pfadfinder einen Kompaß, um verschiedene durch Länge und Richtung angegebene Strecken abzulaufen und am Ende etwas zu finden. Bei einer weiteren Aufgabe war ein „Verletzter“ über eine bestimmte Entfernung zu transportieren, ehe man am Ziel die nächste Zutat in Empfang nehmen konnte. So saßen alle nach erfolgreichem Wettkampf gemeinsam um ihr Lagerfeuer, verzehrten ihr leckeres Stockbrot und sangen noch einige Lieder in den Abend hinein.

Rechtzeitig auf die Spur gekommen

Ein Hilferuf erreichte die Ritter der Meute Sioniwölfe auf ihrem Wochenend-Lager: Immer wieder würden Bauern und Handwerker im Lande der Ebersteiner überfallen. Doch aus dem wirren Bericht ergab sich noch kein Bild. Also hin in die Dörfer und die Bewohner selbst gefragt! Und nun stellte sich heraus, daß alle Überfälle rund um den Fichtenhardter Wald stattgefunden hatten, in dem vermutlich das Versteck der Räuber zu finden war.

 

Gleich schmiedeten die Ritter einen Plan: Verkleidet schlossen sie sich einem Schmied an, der eine Ladung Roheisen in seine Schmiede brachte, wobei ihn der Weg am Fichtenhardter Wald entlangführte. Und richtig: Bald kamen verwegen aussehende Gestalten aus dem Wald, hielten den Wagen an und forderten das Roheisen. Die Ritter warfen ihre Verkleidung ab, holten die im Wagen verborgenen Waffen und stürzten sich in den Kampf. Ein Räuber nach dem anderen konnte besiegt und gefesselt werden, so daß schließlich alle im Burgverlies landeten. Als Anerkennung für ihre Leistung wurden diejenigen, die noch Knappen waren, zum Ritter geschlagen und erhielten ihr Schwert.

Feuer in der Ritterburg!

Die Mädchen und Jungen der Meute Silberlöwe erlebten auf ihrem Hauslager als Pagen ihre Abenteuer: Gerade als sie alles zum großen Festmahl richteten, stürmte ein Wächter in den Rittersaal und rief: “Es brennt am unteren Haupttor!“ Sogleich rannten unsere Pagen dorthin und halfen, den Brand zu löschen.

Alles steht hoch in Flammen

Alles steht hoch in Flammen

Endlich war alles gelöscht! Der Burgherr lobte unsere tapferen Pagen und erhob sie als Anerkennung in den Knappenstand.

 

Nun durften sie auch das Burgwappen tragen, das sie gleich am nächsten Tag auf ihr Gewand malten.