Schnupper-Gruppenstunde
vor Ort

Kleinlager

Pfingstlager der Pfadfindersippen

Das diesjährige Pfingstlager einiger Pfadfindersippen führte auf eine Zeltwiese im nahegelegenen Albtal. Dort bauten sie zusammen ihre Kohten – die traditionellen Pfadfinderzelte -, ihre Feuerstellen und Sitzgelegenheiten für ihren Essensplatz auf. Durch das fröhliche Arbeiten der Jungen und Mädchen entstand so in kurzer Zeit eine kleine Zeltstadt.

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Zu einem der Höhepunkte des Lagers traten die Gruppen in einem Organisationsspiel gegeneinander an. Viele verschiedene Aufgaben galt es dabei gemeinsam zu lösen, um die Zutaten für das für den Abend geplante Stockbrot zu erwerben.

Bei der ersten Aufgabe bauten die Pfadfinder eine Strickleiter. Auch eine Sonnenuhr sowie eine menschliche Pyramide waren verlangt. Viel Vergnügen gab es dann beim anschließenden Wassertransport, denn als Transportmittel standen ausgemusterte Dialysespritzen zur Verfügung, und so nutzte manch einer das Wasser nicht, um es zum Ziel zu bringen, sondern um die Gegner naßzuspritzen.

So saßen alle nach erfolgreichem Wettkampf gemeinsam um ihr Lagerfeuer, verzehrten ihr leckeres Stockbrot und sangen noch einige Lieder in den Abend hinein.

Auf schwankender Strickleiter.

Auf schwankender Strickleiter.

In fröhlicher Runde beim Stockbrot

In fröhlicher Runde beim Stockbrot

Frühlingslager der Sippen

Zu ihrem Frühlingslager traf sich einige unserer Sippen im Pfadfinderheim „Hirsch“. Das Programm war vielfältig: Neben Bastelarbeiten aus Holz und kleinen Naturexperimenten  waren auch einige Organisations-Spiele geplant. Hierbei bekamen die Jungen und Mädchen verschiedene Aufgaben gestellt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Dies war z. B. der Bau einer Miniatur-Brücke nur aus Streichhölzern, Faden und Heißkleber oder das Basteln eines Osternestes, das natürlich am besten bis oben hin mit leckeren Ostereiern gefüllt werden sollte.

Die Spannung ist riesig - ob die Brücke wohl halten wird?

Die Spannung ist riesig – ob die Brücke wohl halten wird?

Der krönende Abschluss war ein Spiel am Wald, bei dem sich die Pfadfinder im Dunkeln an ein Gebiet anschleichen durften, das von Fängern bewacht war. Dort sollten möglichst viele Teelichte angezündet werden. „Das war viel besser als jedes Versteckspielen!“ begeisterten sich die Jugendlichen.

Fotoapparate und Raketenstart auf dem Herbstlager

Mehrere Sippen, Gruppen für etwa 10 bis 15jährige, des Stammes Cherusker trafen sich zu ihrem Herbstlager in zwei Pforzheimer Stadtteilen. Die Sippe Kimbern wollte hier eine Art Lochkamera bauen, bei der die Jungen und Mädchen das Bild direkt auf einem großen Schirm aus Transparentpapier betrachten konnten. Aus kleinen Brettern zimmerten sie einen schuhkartongroßen Kasten, mit einem sehr dünnen Loch vorne und dem großen Schirm hinten. Der Umgang mit Leim, Hammer und Nagel und den Schraubzwingen war einigen schon geläufig, und diese halfen natürlich den anderen, wo sie konnten.
„Das Bild steht ja auf dem Kopf“, stellte eines der Mädchen fest. Und so erfuhren die Pfadfinder nach und nach, wie die Lichtstrahlen in ihrer Kamera verliefen und wie letztlich das Bild entstand.

Die Lochkamera wird vernagelt.

Die Lochkamera wird vernagelt.

Einer ist schon fertig.

Einer ist schon fertig.

Cape Canaveral in Büchenbronn
Die Sippen Langobarden, Skiren und Teutonen bastelten derweil an ihren Modell-Raketen. Die Jugendlichen schnitzten eine Spitze aus Holz, die auf ein langes Papprohr gesteckt wurde. Unten befestigten sie ein Leitwerk, das die Rakete auf ihrer Bahn halten sollte. Zuletzt konnten die Raketen mit eigens dafür gedachten Modellraketen-Treibsätzen bestückt werden, die jede Rakete hoch in die Luft heben sollten. Auf einer speziellen Startrampe richteten die Pfadfinder ihre Raketen aus und zündeten den Treibsatz. „Achtung! Raketenstart!“, hieß es, und alle begaben sich schnell in einen sehr großen Sicherheitsabstand.
Ähnlich wie eine Silvesterrakete schoß das Modell mit einer langen Rauchfahne hinter sich hoch in die Wolken, bis es nur noch als kleiner Fleck zu erkennen war. „Uiiii ist das hoch!!“
Oben angekommen teilte sich die Rakete in zwei Teile, die dann langsam zu Boden taumelten. So war die Landung ungefährlich und die Rakete konnte erneut beladen werden.

Teile werden zugeschnitten

Teile werden zugeschnitten

Ausrichten und anzünden der Rakete

Ausrichten und anzünden der Rakete

Wusch! Zischend beginnt der Aufstieg.

Wusch! Zischend beginnt der Aufstieg.

Nur noch ein kleiner Fleck am Himmel

Nur noch ein kleiner Fleck am Himmel

Am Abend klang das Lager bei einem Teil der Gruppen mit dem Spiel „Der Große Preis“ aus, bei dem mehrere Mannschaften Aufgaben aus den Kategorien „Pfadfindertechnik, Allgemeinwissen, Geschichte, Rätsel, usw.“ gegeneinander antraten, um möglichst viele Punkte zu ergattern. Hier kam es vor allem auf Schnelligkeit, Wissen und Zusammenarbeit in der Gruppe an.
Dann war das Lager auch schon vorbei. „Aber bald ist ja das Winterlager“, trösteten sich die Pfadfinder.