Kleinlager

Speere selbst basteln

Am vergangenen Wochenende trafen sich die Meuten Polarfuchs aus Ettlingen und die Sioniwölfe, um Speere zu basteln. Bereits in der Gruppenstunde zuvor hatten sie als „Gallier“ Eisenerz im Rennofen zu Roheisen verarbeitet und dann zum Schmied gebracht. Dieser hatte Speerspitzen daraus geschmiedet, die sich die Kinder abholten.

Die Speerspitzen (aus Holz) mußten noch geschliffen werden, damit sie scharf wurden. Sorgfältig bearbeiteten die Wölflinge die Schräge mit der Feile und glätteten zum Schluß alle Flächen mit Schleifpapier. Der Schaft bestand aus einem langen Stab, dessen Ende einen Schlitz besaß. In diesen leimten die Kinder die fertige, dunkelgrau angemalte Spitze und umwanden sie fest mit Schnur. Und schon war der Speer fertig!

Auf ging es jetzt in den Wald zur Jagd! So leise wie möglich, die Speere in der Hand, folgten die Kinder den Tierspuren. Durchs Dickicht schlichen sie bis zur Lichtung, und da sahen sie sie: zwei Wildschweine. Die Jäger pirschten sich bis auf Schußweite heran, dann flogen die ersten Speere.

Das gezielte Werfen mit den Speeren erwies sich zunächst als schwierig, doch unter der Anleitung der Großen hatten auch die Kleinsten bald die richtige Technik heraus, und so traf jeder mindestens einmal die laubgefüllten Säcke, die die Wildschweine darstellten. Stolz zogen die Wölflinge mit ihrer Beute heimwärts und freuten sich schon auf die Wildschwein-Würstchen zum Abendessen.

Osterlager der Schömberger Sippe Adler

Die Strickleiter wird gebaut und vorbereitet

Die Strickleiter wird gebaut und vorbereitet

Das Osterlager der Sippe Adler aus Schömberg fand im Pfadfinderheim in Grunbach statt. Gemeinsam mit einer anderen Sippe sollte ein Boot mit eigenem Antrieb gebaut werden. Um die einzelnen Bauteile zu bekommen, hatten die Gruppen einige Aufgaben zu bewältigen: Unter anderem mußte jede Gruppe eine große Strickleiter bauen und diese auch hinaufkletterten. Andere Aufgaben waren der Bau einer Schleuder für Tennisbälle, Aufgaben aus dem Bereich der Geographie und Denksportaufgaben und ein Sackhüpf-Wettbewerb.

Als die Pfadfinderinnen und Pfadfinder so die einzelnen Teile für das Boot zusammen hatten, wurde dieses in windeseile zusammengebaut. Mit dem Boot sollte ein Transport über einen See vorgenommen werden: passend zur Jahreszeit waren dies Ostereier, welche in einem Waldstück versteckt waren. Die Jungen und Mädchen waren alle eifrig dabei möglichst viele der wertvollen Schokoeier zu finden. Mit den fertig gestellten Booten wurde eifrig an Ideen gefeilt, wie man die Ostereier trocken auf dem Boot über den See bekommt: Dabei entwickelten die Jugendlichen die unterschiedlichsten Ideen und Strategien. Bis  zum Sonnenuntergang waren so alle Eier sicher – und zumeist auch trocken – über den See gebracht worden.

Eine Pfadfinderin beim erklettern der Strickleiter

Eine Pfadfinderin beim erklettern der Strickleiter

Eine Gruppe baut eine Tennisballschleuder

Eine Gruppe baut eine Tennisballschleuder

Pfadfinder lösen die Geographie-Aufgaben

Pfadfinder lösen die Geographie-Aufgaben

Beim Basteln eines der Boote

Beim Basteln eines der Boote

Vorbereitungen am See

Vorbereitungen am See

Ein Boot wird mit Ostereiern beladen

Ein Boot wird mit Ostereiern beladen

Erfolgreicher Transport der Ostereier über den See

Erfolgreicher Transport der Ostereier über den See


 

Oster-Zeltlager der Ettlinger Pfadfinder

Eine kalte Nacht

Abends brennen die Lagerfeuer

 

 

Dieses Jahr stellten sich die Ettlinger Sippe Normannen und die Langobarden aus Bruchhausen einer neuen Herausforderung: Ein Zeltlager Mitte März. Wenngleich tagsüber schon sehr milde Temperaturen herrschten, so sank das Thermometer nachts bis nah an die Null Grad hinab. Das hieß für die Jungen und Mädchen, sich dick einzupacken, und dennoch fror so mancher in seinem Schlafsack. Doch die erfahreneren Pfadfinder zeigten sogleich, wie und wo man den Schlafsack geschickt zuschnüren kann, auf daß weniger Wärme entweichet. „Ich habe gar nicht mehr gefroren“, hieß es überall am nächsten Morgen.

 

Kletterpark selber gebaut

Hoch hinaus geht es auf der Schaukel

 

Am Vormittag bauten sich die Pfadfinder allein aus Seilen, Rollen und Stöcken ihren eigenen Kletterpark. Es entstand eine große Schaukel, die an zwei langen Seilen von der ganzen Gruppe angezogen werden konnte. „Eins, zwei drei…“ und schon sauste das Mädchen auf der Schaukel los. Zusätzlich spannten die Jugendlichen ein langes Seil zwischen zwei Bäumen, an dem man je nach Belieben mit Armen und/oder Beinen entlanghangeln konnte. Manche legten sich sogar auf das Seil und zogen sich darüber.

Das ist ganz schön anstrengend!

Die größte Attraktion war ein in fünf Metern Höhe angebrachter Flaschenzug, über den man sich selbst in den Baum hochziehen konnte – natürlich von einem Erwachsenen gesichert. Aus dem Blätterwerk heraus konnte man dann seinen Freunden zuwinken.

Mit dem Flaschenzug hoch in den Baum

 

„Trupp eins für Trupp zwei, bitte kommen…“

 

Dies hörten die Jungen und Mädchen am Nachmittag oft aus ihren Funkgeräten. Sie waren in einem Spiel, bei dem drei Rätsel zu lösen waren. Jedoch mußten dazu jeweils zwei Puzzleteile zusammengefügt werden, die weit entfernt zueinander lagen. Die Gruppen teilten sich daher auf und verständigten sich fortan über Funk. Am richtigen Ort angelangt wunderte sich die erste Gruppe sehr über den Zettel, den sie dort fand. Eine Tabelle voller Buchstaben ohne sinnvollen Zusammenhang war darauf. Die zweite Gruppe wußte mit dem Zettel voller Pfeilen, den sie vorfand, auch nicht mehr anzufangen.

So berichteten sie sich gegenseitig über Funk, was sie gefunden hatten, was allerdings auch nicht einfach war. „Bitte wiederholen!“, da hatte wohl einer zu undeutlich gesprochen oder die Funkverbindung war schlecht. Es kam auch vor, daß zwei Pfadfinder gleichzeitig in ihre Funkgeräte sprachen, so daß niemand etwas verstand. Doch mit etwas Übung klappte es bald ganz gut. „Ich hab´s: Die Pfeile auf dem einen Zettel zeigen den Weg durch die vielen Buchstaben auf dem anderen Zettel!“ Und richtig, sie hatten das Lösungswort gefunden.

 

Funkspruch aus dem Lager