Lager

Pfingstlager der Pfadfindersippen

Das diesjährige Pfingstlager einiger Pfadfindersippen führte auf eine Zeltwiese im nahegelegenen Albtal. Dort bauten sie zusammen ihre Kohten – die traditionellen Pfadfinderzelte -, ihre Feuerstellen und Sitzgelegenheiten für ihren Essensplatz auf. Durch das fröhliche Arbeiten der Jungen und Mädchen entstand so in kurzer Zeit eine kleine Zeltstadt.

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Zu einem der Höhepunkte des Lagers traten die Gruppen in einem Organisationsspiel gegeneinander an. Viele verschiedene Aufgaben galt es dabei gemeinsam zu lösen, um die Zutaten für das für den Abend geplante Stockbrot zu erwerben.

Bei der ersten Aufgabe bauten die Pfadfinder eine Strickleiter. Auch eine Sonnenuhr sowie eine menschliche Pyramide waren verlangt. Viel Vergnügen gab es dann beim anschließenden Wassertransport, denn als Transportmittel standen ausgemusterte Dialysespritzen zur Verfügung, und so nutzte manch einer das Wasser nicht, um es zum Ziel zu bringen, sondern um die Gegner naßzuspritzen.

So saßen alle nach erfolgreichem Wettkampf gemeinsam um ihr Lagerfeuer, verzehrten ihr leckeres Stockbrot und sangen noch einige Lieder in den Abend hinein.

Auf schwankender Strickleiter.

Auf schwankender Strickleiter.

In fröhlicher Runde beim Stockbrot

In fröhlicher Runde beim Stockbrot

Ausflug ins Schloss Bruchsal

Die Sippen Kimbern aus Malsch und Sweben aus Ettlingen haben sich am vergangenen Wochenende zu einem Ausflug ins Bruchsaler Schloss aufgemacht, um die dortige Ausstellung über die Steinzeit zu besuchen. Bereits in ihrer Gruppenstunde hatten die Pfadfinder einiges über das Leben der Steinzeitmenschen gelernt. In Bruchsal hatten sie jedoch die Möglichkeit, originalgetreue Nachbauten von Werkzeugen und Waffen anzuschauen und sogar anzufassen. „So ein Messer ist ja ganz schön scharf!“ stellte eines der Mädchen fest. Der Museumsführer holte aufgrund des großen Interesses der Jugendlichen sogar einige seiner privaten „Schätze“ hervor, die sonst unter Verschluss liegen. Diese kriegen hier nur wenige zu Gesicht.
Anschließend wurden die Jungen und Mädchen noch durch einige Räume des Schlosses geführt, wobei sie die Pracht und Schönheit der Einrichtung bewundern konnten.

Osterausflug zum Römerkastell Saalburg

Am Ostermontag besuchte eine größere Gruppe der älteren Pfadfinder das Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg – ein vor über 100 Jahren wiederhergestelltes Kastell. Für die in Sachen „Römer“ recht bewanderten Pfadfinder war dies ein besonders anschauliches Beispiel römischer Baukunst. Die über 1000 Meter Steinmauer umgrenzen die zahlreichen Steinbauten in denen vor knapp 2000 Jahren römische Soldaten lebten, um die Grenze nach Germanien zu bewachen.
Auch Reste des Limes waren ganz in der Nähe zu sehen. „Und das nur mit Spaten und Schaufeln…“ staunten die Pfadfinder über den viele Kilometer langen Erdwall, der damals noch mit Palisaden besetzt war.

Am Eingang der Saalburg begrüßt uns der Kaiser höchstpersönlich - nett von ihm!

Am Eingang der Saalburg begrüßt uns der Kaiser höchstpersönlich – nett von ihm!

Zahlreiche Ausstellungsstücke in verschiedenen Gebäuden

Zahlreiche Ausstellungsstücke in verschiedenen Gebäuden

Nachbauten römischer Belagerungswaffen

Nachbauten römischer Belagerungswaffen

Eines der gut befestigten Tore.

Eines der gut befestigten Tore.