Winterlager

Als Wikinger in „Vinland“

Vinland! So hatten vor über 1000 Jahren die seefahrenden Wikinger die Küste Amerikas genannt, als sie dort landeten. Und dies war auch das Ziel, das unsere Wölflinge – Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 10 Jahren – in ihrem Spiel erreichten, das auf dem Winterlager im Odenwald stattgefunden hat.

Nur unsere Zeichen konnte der Eingeborene verstehen.

Nur unsere Zeichen konnte der Eingeborene verstehen.

Dort gab es zunächst abenteuerliche Kundschaften und Spurenverfolgungen, bei denen die Kinder die erworbenen Naturkenntnisse erproben konnten. Bei Begegnungen mit rothäutigen Eingeborenen zeigten sich unsere Wikinger als geschickte Händler. Und schließlich konnten sie in einem großen Wettspiel aus zahlreichen Hölzern eine ganze Siedlung mit kleinen wikingischen Langhäusern aufbauen.

Danach ging es zum Richtfest: Neben weiteren Spielen durften sich hier die Kinder über die Halstücher und Abzeichen freuen, die sie sich aufgrund ihrer Leistungen im letzten halben Jahr verdient hatten.

Winterlager der Meuten des Stammes Cherusker Teil I

Vom 13. bis 17. Februar trafen sich die Meuten des Stammes Cherusker zum gemeinsamen Winterlager im Grunbacher Pfadfinderheim Hirsch. Mit dabei waren auch die Meute Silberlöwe aus Langensteinbach und die Meute Rotfuchs aus Gräfenhausen.

Gleich nach ihrer Ankunft gingen beide Meuten zusammen zum Grunbacher Schlittenhang, der sich ganz in der Nähe des Feuerwehrhauses befindet. Wer keinen Schlitten dabei hatte, konnte eine Tüte zum Rutschen benutzen, die auch mindestens genau so schnell war.

Nach und nach trauten sich die Wölflinge immer weiter nach oben. Wichtig war, daß diejenigen, die das Ende der Piste erreichten, schnell zur Seite gingen, damit die Nächsten rutschen konnten. Einige Wölflinge wollten ein Wettrennen veranstalten und starteten nebeneinander. Sie rauschten also schnell den Hang hinunter und trafen sich lachend wieder unten.

Einmal veranstaltete sogar die ganze Meute ein Rennen. Da aber alle annähernd gleichzeitig am Ziel ankamen, war es schwierig zu erkennen, wer als Erster das Ziel erreichte:

Kurz vor dem Start - Der letzte Wölfling erklimmt den Hang

Kurz vor dem Start – Der letzte Wölfling erklimmt den Hang

Auf die Plätze - fertig -los. Die Wölflinge rauschen den Berg hinunter

Auf die Plätze – fertig – los. Die Wölflinge rauschen den Berg hinunter


Nach ca. einer halben bis ganzen Stunde liefen die beiden Meuten wieder zurück zum Pfadfinderheim. Das Mittagessen erwartete sie. Nach dem Mittagessen erfuhren die Wölflinge, daß auch Marco Polo in der Stadt sein soll.

Winterlager der Sippen des Stammes Cherusker (Teil 3)

Ein großer Kuhhandel und der “Bunte Abend”

Auch die Sippe Vandale aus Langensteinbach hatte auf dem Lager etwas Großes vor: Sie verabredete sich mit der Sippe Markomanne aus Bad Herrenalb und der Sippe Sweben aus Ettlingen zum gemeinsamen Kuhhandel-Spiel.
Das Spiel bestand aus zwei großen Teilen. Im ersten Teil des Spieles hatte jede Mannschaft die Aufgabe, möglichst viel Geld zu verdienen, denn je mehr Startkapital eine Gruppe nachher besaß, desto mehr Tiere konnte sie sich später mit diesem Geld ersteigern. Der zweite Teil war dann der vielen Kindern schon bekannte „Kuhhandel“, mit dem Ziel am Ende möglichst viele und möglichst wertvolle Tierquartette zu besitzen.

Und dann ging es auch schon mit dem Geldverdienen los: Für die Jungen und Mädchen galt es nun, an markanten Orten, die sich sowohl im Pfadfinderhaus als auch entlang der Hauptstraße befanden, nach Aufgaben zu suchen. Für jede richtig gelöste Aufgabe gab es je nach Schwierigkeit eine bestimmt Summe an Geld. „Vielleicht kann man ja an der Bäckerei Geld verdienen!“, rief ein kleiner Junge. Das war eine gute Idee, denn hier war die Aufgabe, Brötchen für das Abendessen einzukaufen. Doch welches waren die günstigsten und wie viel musste man denn insgesamt bezahlen? So gab es immer wieder neue Aufgaben zu entdecken: Ein Briefumschlag mit verschlüsselter Adresse oder kleine Bildausschnitte, die dem richtigen Gegenstand im Haus zugeordnet werden mussten.

Zum Abschluss des Lagers gab es einen „Bunten Abend“, für den jede Gruppe im Laufe des Lagers eine kleine Vorführung eingeübt hatte. Das Programm war dabei sehr vielfältig: Kurze lustige Sketche waren gefolgt von beeindruckenden Zaubertricks, die perfekt einstudiert waren. Eine Gruppe spielte Detektivgeschichten des berühmten „Kommissar Kugelblitz“ vor, und das Publikum durfte raten, wer wohl der Täter gewesen sein könnte. Kindergeschichten und Anekdoten aus dem Leben des Gründers der Pfadfinder „Lord Baden-Powell“ wurden ebenso schön inszeniert wie ein Märchen über den Waldgeist „Rübezahl“.

Anschließend wurden an diejenigen Pfadfinder, die im letzten halben Jahr die vielfältigen Aufgaben für ein Halstuch oder Abzeichen erledigt hatten, ihre Auszeichnungen vergeben. Bei der feierlichen Halstuchverleihung konnte man den Stolz auf die erbrachte Leistung und die Freude über das neu erworbene Halstuch in den Augen der Jungen und Mädchen sehen.