Ettlingen

Besuch im Römermuseum Stettfeld

In den Ettlinger Gruppen „Normannen“ und „Langobarden“ war das Thema der letzten Wochen „Das alte Rom“ gewesen, wobei sie viel über das Leben und die 1000-jährige Geschichte der Römer erfahren hatten.

Wir dürfen die Ausrüstung eines römischen Legionärs anprobieren

Wir dürfen die Ausrüstung eines römischen Legionärs anprobieren

So eine Tunika steht uns auch ganz gut

So eine Tunika steht uns auch ganz gut

Ein römisches Spiel: Walnüsse müssen in der Tonschale landen.

Ein römisches Spiel: Walnüsse müssen in der Tonschale landen.

Als krönender Abschluß stand der Besuch des Römermuseums in Stettfeld (bei Bruchsal) auf dem Programm. Hier erfuhren die Jungen und Mädchen in einer ausnehmend gut gemachten Führung viele weitere Details, die sehr anschaulich dargestellt waren. Z. B. durfte jeder einen originalgetreuen Helm, Schild und ein Schwert eines römischen Legionärs anziehen bzw. tragen. „Oh, die mußten aber schwer schleppen!“ stellten die begeisterten Jugendlichen fest.
Keine Frage der Kinder blieb unbeantwortet, und bei vielen dürfte das Interesse an Geschichte ein Stück größer geworden sein.

Frühlingslager der Sippen

Zu ihrem Frühlingslager traf sich einige unserer Sippen im Pfadfinderheim „Hirsch“. Das Programm war vielfältig: Neben Bastelarbeiten aus Holz und kleinen Naturexperimenten  waren auch einige Organisations-Spiele geplant. Hierbei bekamen die Jungen und Mädchen verschiedene Aufgaben gestellt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Dies war z. B. der Bau einer Miniatur-Brücke nur aus Streichhölzern, Faden und Heißkleber oder das Basteln eines Osternestes, das natürlich am besten bis oben hin mit leckeren Ostereiern gefüllt werden sollte.

Die Spannung ist riesig - ob die Brücke wohl halten wird?

Die Spannung ist riesig – ob die Brücke wohl halten wird?

Der krönende Abschluss war ein Spiel am Wald, bei dem sich die Pfadfinder im Dunkeln an ein Gebiet anschleichen durften, das von Fängern bewacht war. Dort sollten möglichst viele Teelichte angezündet werden. „Das war viel besser als jedes Versteckspielen!“ begeisterten sich die Jugendlichen.

Briefmarkentauschtag

Vor kurzem traf sich wieder einmal eine größere Anzahl von briefmarkenbegeisterten Pfadfindern aller Altersstufen in unserem Grunbacher Pfadfinderheim. Eifrig versuchten die Sammler dort ihre unvollständigen Sätze durch Tausch mit anderen zu vervollständigen. Nebenbei erfuhren sie einiges über die Wertbestimmung und die Ausgabeanlässe der getauschten Marken.

Beim Tausch.

Beim Tausch.

Einige Jugendliche beschäftigten sich damit, mithilfe einer Wasserzeichenlampe die unterschiedlichen Wasserzeichen von Marken aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zu erkennen. Andere versuchten, anhand der wenigen lesbaren Buchstaben die Herkunft von Briefmarken ferner Länder zu identifizieren.

Geduld braucht man beim Ablösen der Marken.

Geduld braucht man beim Ablösen der Marken.

Auch die Jüngsten waren eifrig dabei. Sie konnten bei dieser Gelegenheit lernen, sachgerecht Briefmarken abzulösen und zu trocknen. Und Material dafür gab es reichlich, da wir doch erfreulicherweise aus verschiedenen Quellen immer wieder die noch auf dem Papier klebenden ausgeschnittenen Briefmarken spendiert bekommen.

Auch wenn keine „Blaue Mauritius“ oder sonstige Raritäten auftauchten, hat es doch sehr viel Freude bereitet.