Ettlingen

Der Ettlinger Hafen ist wieder in Betrieb!

Oder zumindest war er es vor kurzem, als sich einige unserer Meuten und Sippen zum Stadtspiel trafen. Es galt, Schiffe zu bauen und damit Bonbons auf dem Horbach zu transportieren. Das Material dazu war an verschiedenen Orten versteckt, so daß es sich auszahlte, wenn einer in Ettlingen gut Bescheid wußte. („Welcher ist nochmal der Narrenbrunnen?“)

Spielerklärung auf dem Rathausplatz

Spielerklärung auf dem Rathausplatz

Aus dem Georgsbrunnen mussten die Bootsteile geangelt werden

Aus dem Georgsbrunnen mussten die Bootsteile geangelt werden

Die ersten Boote werden voll beladen zu Wasser gelassen

Die ersten Boote werden voll beladen zu Wasser gelassen

Bald ist ein großer Haufen Bonbons zusammen

Bald ist ein großer Haufen Bonbons zusammen

Manche haben sogar ein Segel gebastelt - ob es damit schneller geht?

Manche haben sogar ein Segel gebastelt – ob es damit schneller geht?

Schnell noch ein wenig korrigiert

Schnell noch ein wenig korrigiert

Nach einiger Zeit war die erste Gruppe mit ihrem fertigen Schiff an Ort und Stelle und ließ es gleich zu Wasser. „Es hängt!“ „Ein Bonbon ist rausgefallen!“, so tönte es über den Spielplatz. Nach und nach trudelten auch die übrigen Mannschaften ein, und es entstand ein regelrechter Wettkampf, natürlich mit fairen Mitteln. Am Ende siegte die Mannschaft Sioniwölfe/Sweben.

Fußballturnier des Pfadfinderbund Süd

Ein besonderes Ereignis für alle Pfadfinder ist das zweijährliche Sportturnier, das zwischen den einzelnen Ortsgruppen – den Burgen und Stämmen – ausgetragen wird. Dieses Jahr war Fußball an der Reihe und so hatten alle Gruppen seit dem Frühjahr fleißig in Sporthallen und auf Rasenplätzen trainiert. Die besten Spieler wurden für die Mannschaft ausgewählt und in drei Altersklassen eingeteilt.

Einer der Wölflinge beim Torschuss

Einer der Wölflinge beim Torschuss

Voller Einsatz bei den Pfadfindern

Voller Einsatz bei den Pfadfindern

Schon in den Vorrundenspielen schenkten sich die Mannschaften nichts. Doch auch am Spielfeldrand wurde mitgefiebert: „Wenn die jetzt 2 : 0 gewinnen, dann kommen wir eine Runde weiter…“
In der Halbfinal- und Finalrunde zahlte sich, neben der besseren Technik auch eine gute Kondition aus, denn die Temperaturen waren auf über 30 °C im Schatten gestiegen, was eine große Anstrengung für die Spieler bedeutete.

Am Ende schafften es die Mannschaften des Stammes Wildenburg sowohl in der Wölflings- als auch in der Pfadfinderstufe auf den ersten Platz. Den Sieg in der Altersstufe der über 16-jährigen errang die Ettlinger Mannschaft Fridthjof von Framnes.

Jedoch lobte der Vereinsvorstand unabhängig vom jeweiligen Ergebnis den hervorragenden Einsatz aller Spieler und hob vor allem die Fairness und Kameradschaftlichkeit hervor.

Gesellige Unterhaltung ist doch das schönste Programm!

 

  1. Weierer Dorffest der ARGE Ettlingenweierer Vereine

 

Am 10. und 11. Juli fand unser Dorffest in Ettlingenweier statt. Auftakt war wie immer der Faßanstich am Freitagabend. Zur Einstimmung spielte der Musikverein und die Kinder der Erich-Kästner-Schule sangen und tanzten. Danach brachte es unsere Ortsvorsteherin, Frau Führinger in ihrer Eröffnugsrede so schön auf den Punkt:

„Unser Fest hat kein großes Programm. Das brauchen wir auch nicht, denn unser Programm ist die Unterhaltung!“

Damit sprach sie den Festbesuchern aus dem Herzen. Wie schön ist es, einmal im Jahr alte Freunde, Nachbarn, Bekannte oder frühere Schulfreunde zu treffen. Menschen, die man lange nicht mehr gesehen hat und mit denen man einfach mal wieder „schwätzen“ kann. Man staunt, wie groß die Kinder geworden sind und freut sich, mit der Oma zusammen eine Bratwurst zu essen.

Nach dem Faßanstich kamen nicht nur die Erwachsenen mit kühlem Freibier auf ihre Kosten. Wie immer freuten sich auch die Kinder über den kostenlosen, selbstgepreßten Apfelsaft.

 

Besonders für die Kinder war dieses Mal auch sonst einiges geboten. Der Tischtennis-Verein hatte dieses Jahr erstmalig eine Tischtennisplatte aufgebaut. Dort wurde es immer wieder spannend, wer beim Rundlauf bis zum Schluß durchhält. Die Jugendfeuerwehr bot erfrischendes Zielschießen mit der Wasserspritze an. Der Kindergarten sang erst mit seinem Chor und schminkte dann wieder die Kleinsten. Bald bevölkerten niedliche Feen und Marienkäfer das Fest.

Wir Pfadfinder bastelten mit den Kindern und führten Spielestationen und eine Olympiade durch. Da polterte es beim Dosenwerfen und mancher Festbesucher freute sich, daß er ein paar erfrischende Spritzer abbekam, wenn unsere Wasserflaschen über die Straße schossen. Am Ende freuten sich die geschicktesten Olympiadeteilnehmer bei der Preisverleihung über ihre Gewinne.

Großer Spaß beim Dosenwerfen

Großer Spaß beim Dosenwerfen

Für das leibliche Wohl war, wie immer aufs beste gesorgt. Dabei hatten es die Gringelkartoffel vom Musikverein und die „Amlett mit Schleggs“ von Frau Führinger und Frau März den Pfadfindern besonders angetan. Aber auch viele andere Vereine legten sich ins Zeug. Ob Calamares beim Fußballverein, Speckbrötle von der Kirchengemeinde oder Käsespätzle von der GroKaGe. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Und nach dem guten Essen saßen am Freitag, wie am Samstag Abend die Leute beisammen und das „Weißt Du noch…?“ und das „Hab ich Dir schon erzählt…?“, war bis tief in die Nacht zu hören.

Und das ist eigentlich auch das besondere an unserem Dorffest. Wir brauchen kein großes Programm. Unser Fest bringt die Generationen an einen Tisch und die Menschen wieder näher zusammen.