Ettlingen

Pfadfinderbund Süd unterstützt „Sonnenschein Vanessa“

Der Verein „Sonnenschein Vanessa e.V.“ ist ein gemeinnütziger und mildtätiger Verein, zu dessen Aufgaben u.a. die Hilfe für Behinderte, Förderung der Jugend- und Altenhilfe sowie des öffentlichen Gesundheitswesens zählen. Beispielsweise werden Familien mit behinderten Kindern bei der Beantragung von Kassenleistungen unterstützt.

Hier am Basteltisch entstehen kleine Kunstwerke

Hier am Basteltisch entstehen kleine Kunstwerke

Auch für die ganz Kleinen: Fische-Angeln

Auch für die ganz Kleinen: Fische-Angeln

Wer fängt das schnelle "Kaninchen", wenn es aus seinem "Bau" schlüpft?

Wer fängt das schnelle “Kaninchen”, wenn es aus seinem “Bau” schlüpft?

Zielwerfen auf Klapptafeln

Zielwerfen auf Klapptafeln

Beim „Familienfest 2014“, das von Manuel Barenscher, dem Vorstand des Vereins, und seinem Team ausgerichtet wurde, beteiligten sich auch die Ettlinger Pfadfinder vom Stamm Cherusker. Mit zahlreichen Spielstationen und einem kostenlosen Bastelangebot betreuten sie die jüngeren Besucher des Fests, wenn diese sich nicht gerade auf der Hüpfburg oder dem Kettenkarussell tummelten.
Nach anfänglich mäßigem Wetter klarte es mittags auf und es kamen zahlreiche Besucher, die sich auch über den Verein und seine Arbeit informierten.
Wir wünschen „Sonnenschein Vanessa“ von Herzen ein weiterhin gutes Gelingen bei diesem wichtigen sozialen Engagement.

Als Abschluss durfte jedes Kind an die Gummibärchenschleuder

Als Abschluss durfte jedes Kind an die Gummibärchenschleuder

Basteln und Spielen bei den Pfadfindern am Kutscherfest

Am ersten Septemberwochenende fand wie jedes Jahr das Kutscherfest der Kutschenfreunde Ettlingen e.V. am Buchzigsee statt. Wie schon seit vielen Jahren waren wir Pfadfinder wieder eingeladen. Viele unserer Jüngeren freuten sich schon im Vorfeld auf dieses Wochenende.

Hier wird von den Kutscherfreunden mit viel Mühe und Engagement ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Programm dargeboten, was z.B. von der Vorführung verschiedener Kutschen, über Reitwettbewerbe, einen Hufschmied hin zu einer Dressurhundevorstellung reicht.

Unser Stand mit vielen Informationen für alle Interessierten

Unser Stand mit vielen Informationen für alle Interessierten

Hier entstehen kleine Kunstwerke

Hier entstehen kleine Kunstwerke

Zielwerfen auf die große Burg

Zielwerfen auf die große Burg

„Schau mal, das kleine Pony!“ ruft da einer und alle sind gebannt, als ein Pferdchen, das kaum größer als ein Schäferhund ist, mit einer kleinen Kutsche vorbeifährt.

Wir Pfadfinder waren mit Spielstationen und Bastelarbeiten vertreten, die bei den Besuchern vor allem in den Vorführungspausen rege besucht wurden. Große Freude löste bei allen Helfern des Festes die Einladung der Kutschenfreunde aus, beim Festabschluß auf einem Planwagen mitfahren zu können.

Sommerzeltlager 2014: 17 Tage in freier Natur

Zum gemeinsamen Sommerlager reisten Gruppen unseres Bundes in den Schwarzwald, wo eine idyllisch gelegene Wiese in der Nähe von Freudenstadt für zweieinhalb Wochen die Heimstätte war.
Eine ganze Zeltstadt bauten die Kinder auf, wobei jede Gruppe ihr eigenes Zelt dabei hatte.

Ein Teil des Zeltlagers in der Morgendämmerung.

Ein Teil des Zeltlagers in der Morgendämmerung.

Die Einrichtung der Zelte erfolgte mit Hilfe von Baumstämmen, die der Förster uns gekennzeichnet hatte, sowie Abfallbrettern aus dem nahe gelegenen Sägewerk. Mit diesen Materialien wurden mit Hilfe von Beil, Säge und anderen Holzbearbeitungswerkzeugen Tische, Bänke und Regale gebaut. Auch ganze Kochgestelle errichteten die Gruppen aus Holz, um darauf ihre Gaskocher zu plazieren, auf denen die Mahlzeiten zubereitet wurden.

Hier werden die Stangen für die Tische und Bänke zurecht gesägt

Hier werden die Stangen für die Tische und Bänke zurecht gesägt

Je nach Alter der Mitglieder führten die Gruppen verschiedene Aktivitäten durch. Die Wölflinge – Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 10 Jahren – versetzten sich in die Rolle der Geusen. Diese niederländischen Adligen hatten im 16. Jahrhundert geschafft, die spanische Besatzung aus dem Land zu treiben.

Geusen im Kampf gegen die Spanier

Geusen im Kampf gegen die Spanier

Beim Einheizen des Backofens.

Beim Einheizen des Backofens.

Die 11- bis 16-Jährigen, die Sippen, wiederum beschäftigten sich mit dem Bau ganzer Seilbrücken oder bauten Backöfen in den Erdboden, die sie dann zum Brot- und Kuchenbacken benutzen konnten. Einen Höhepunkt für die Sippen bildete der traditionelle Sippenwaldlauf, bei dem an mehreren Stationen auf einer etwa 10 km langen Strecke zahlreiche Aufgaben gestellt waren, die jede Gruppe in einer eng begrenzten Zeit zu lösen versuchte. Hierbei konnte jeder seine individuellen Stärken für die Gruppe einsetzen, wenn es z. B. um das Lösen eines schwierigen Rätsels, das Durchlaufen eines Hindernisparcours oder den Bau einer hohen Strickleiter ging. Dabei wuchs sowohl der Zusammenhalt der jeweiligen Gruppe als auch das Selbstvertrauen jedes Einzelnen.

An den Abenden sah man die Gruppen oft in ihren Zelten um das Lagerfeuer sitzen, wenn sie Stockbrot machten oder gemeinsam zu der Gitarre einige Pfadfinderlieder sangen.

Gemütliche Feuerrunde beim Stockbrot backen

Gemütliche Feuerrunde beim Stockbrot backen

Ein ganz besonderer Höhepunkt für alle Pfadfinder war die Verleihung der Halstücher und Abzeichen am Ende des Lagers. Um sich diese zu verdienen, wurden in den Gruppenstunden und bei gemeinsamen Aktivitäten allerlei Techniken und Kenntnisse erworben. Diese erstrecken sich von Naturkunde, Feuermachen und Knoten über Kochen und Zeichnen bis hin zur Ersten Hilfe.

Wenn die jungen Pfadfinder ihr Halstuch als Anerkennung für ihre Leistungen erhalten, sind sie mit Recht stolz und dürfen so erfahren, dass ihre Ausdauer und ihr persönlicher Einsatz nun Früchte tragen.