Ispringen

Pfingstlager der Pfadfindersippen

Das diesjährige Pfingstlager einiger Pfadfindersippen führte auf eine Zeltwiese im nahegelegenen Albtal. Dort bauten sie zusammen ihre Kohten – die traditionellen Pfadfinderzelte -, ihre Feuerstellen und Sitzgelegenheiten für ihren Essensplatz auf. Durch das fröhliche Arbeiten der Jungen und Mädchen entstand so in kurzer Zeit eine kleine Zeltstadt.

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Zu einem der Höhepunkte des Lagers traten die Gruppen in einem Organisationsspiel gegeneinander an. Viele verschiedene Aufgaben galt es dabei gemeinsam zu lösen, um die Zutaten für das für den Abend geplante Stockbrot zu erwerben.

Bei der ersten Aufgabe bauten die Pfadfinder eine Strickleiter. Auch eine Sonnenuhr sowie eine menschliche Pyramide waren verlangt. Viel Vergnügen gab es dann beim anschließenden Wassertransport, denn als Transportmittel standen ausgemusterte Dialysespritzen zur Verfügung, und so nutzte manch einer das Wasser nicht, um es zum Ziel zu bringen, sondern um die Gegner naßzuspritzen.

So saßen alle nach erfolgreichem Wettkampf gemeinsam um ihr Lagerfeuer, verzehrten ihr leckeres Stockbrot und sangen noch einige Lieder in den Abend hinein.

Auf schwankender Strickleiter.

Auf schwankender Strickleiter.

In fröhlicher Runde beim Stockbrot

In fröhlicher Runde beim Stockbrot

Briefmarkentauschtag

Vor kurzem traf sich wieder einmal eine größere Anzahl von briefmarkenbegeisterten Pfadfindern aller Altersstufen in unserem Grunbacher Pfadfinderheim. Eifrig versuchten die Sammler dort ihre unvollständigen Sätze durch Tausch mit anderen zu vervollständigen. Nebenbei erfuhren sie einiges über die Wertbestimmung und die Ausgabeanlässe der getauschten Marken.

Beim Tausch.

Beim Tausch.

Einige Jugendliche beschäftigten sich damit, mithilfe einer Wasserzeichenlampe die unterschiedlichen Wasserzeichen von Marken aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zu erkennen. Andere versuchten, anhand der wenigen lesbaren Buchstaben die Herkunft von Briefmarken ferner Länder zu identifizieren.

Geduld braucht man beim Ablösen der Marken.

Geduld braucht man beim Ablösen der Marken.

Auch die Jüngsten waren eifrig dabei. Sie konnten bei dieser Gelegenheit lernen, sachgerecht Briefmarken abzulösen und zu trocknen. Und Material dafür gab es reichlich, da wir doch erfreulicherweise aus verschiedenen Quellen immer wieder die noch auf dem Papier klebenden ausgeschnittenen Briefmarken spendiert bekommen.

Auch wenn keine „Blaue Mauritius“ oder sonstige Raritäten auftauchten, hat es doch sehr viel Freude bereitet.

Als Wikinger in „Vinland“

Vinland! So hatten vor über 1000 Jahren die seefahrenden Wikinger die Küste Amerikas genannt, als sie dort landeten. Und dies war auch das Ziel, das unsere Wölflinge – Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 10 Jahren – in ihrem Spiel erreichten, das auf dem Winterlager im Odenwald stattgefunden hat.

Nur unsere Zeichen konnte der Eingeborene verstehen.

Nur unsere Zeichen konnte der Eingeborene verstehen.

Dort gab es zunächst abenteuerliche Kundschaften und Spurenverfolgungen, bei denen die Kinder die erworbenen Naturkenntnisse erproben konnten. Bei Begegnungen mit rothäutigen Eingeborenen zeigten sich unsere Wikinger als geschickte Händler. Und schließlich konnten sie in einem großen Wettspiel aus zahlreichen Hölzern eine ganze Siedlung mit kleinen wikingischen Langhäusern aufbauen.

Danach ging es zum Richtfest: Neben weiteren Spielen durften sich hier die Kinder über die Halstücher und Abzeichen freuen, die sie sich aufgrund ihrer Leistungen im letzten halben Jahr verdient hatten.