Karlsbad

Weihnachtsfeier in Ittersbach

Weihnachtsfeier der Meute Silberlöwe

Weihnachtsfeier der Meute Silberlöwe: bei Kerzenschein bekommen die Wölflinge Ihr Weihnachtsgeschenk

Am vergangenen Freitag versammelte sich die Meute Silberlöwe aus Karlsbad Langensteinbach auf dem Grillplatz bei Ittersbach zu ihrer letzte Gruppenstunde vor den Ferien und ihrer Weihnachtsfeier: Da das Wetter leider sehr regnerisch war, hatten einige ältere Sipplinge der Sippe Vandalen und der Sippe Skiren aus Feldrennach ein Jurtendach für die Wölflinge aufgebaut, und ein Feuer in der Feuerstelle gemacht.

Zunächst spielte die Meute noch ein Spiel: Die kleinen Engelchen mußten die Kerzen und Streichhölzer für das Christkind in die Hütte bringen, damit diese dort angezündet werden konnten. Dabei mußten die kleinen Engelchen aufpassen, daß sie nicht vom Wind weggeblasen wurden. Geschickt wichen die kleinen Wölflinge dem Wind aus und transportierten alle Kerzen in die Hütte, wo sie schließlich angezündet wurden.
Dann setzte sich die Meute ums Feuer und sang noch Weihnachtslieder und lauschte anschließend der Weihnachtsgeschichte, während sich die Wölflinge die mitgebrachten Weihnachtsplätzchen schmecken ließ und dazu heißen Kaba tranken. Dann war es endlich soweit: die Meute zog in die festlich mit Kerzen beleuchtete Hütte um, und jeder bekam ein Weihnachtsgeschenk.

Weihnachtsfeier der Sippen

Weihnachtsfeier der Sippen: reichlich eng war es unter dem Jurtendach, denn außen regnete es in Strömen.

In der Zwischenzeit regnete es ohne Unterlass: als die Meute in die Hütte umzog trafen die Pfadfinder der Sippen aus Waldbronn und Wilferdingen ein, ebenso die restlichen Pfadfinder der Sippen Vandale und Skiren. Kurze Zeit später kamen noch die Pfadfinder aus Bad-Herrenalb und Gräfenhausen dazu: die Sippen hatten sich auch in diesem Jahr zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier auf dem Grillplatz verabredet.

Da der Regen inzwischen so stark war, daß inzwischen große Teile des Grillplatzes sich in einen See verwandelt hatten, verzichteten die Pfadfinder auf ein Spiel und setzten sich um das warme Feuer unter dem Jurtendach und begannen so den Abend gleich “mit dem gemütlichen Teil”: die Singerunde startete so zunächst mit vielen Pfadfinderliedern, dann gab es Tschai (ein russisches Teegetränk), heißen Kaba und Weihnachtsplätzchen. Auch die Pfadfinder bekamen eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen und anschließend wurde die Singerunde mit vielen schönen Weihnachtsliedern fortgesetzt.

Anschließend gab es in der immer noch festlich beleuchteten Hütte auch für die Pfadfinder ein Weihnachtsgeschenk, welches aber erst am Montag Abend ausgepackt werden darf. Nach dieser schönen Weihnachtsfeier freuen sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder darauf, sich bald auf dem gemeinsamen Winterlager Anfang Januar wieder zu sehen.

Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Herbstlager der Waldbronner Pfadfinder

Schnee auf dem Herbstlager

Schnee auf dem Herbstlager

Unsere Gruppe aus Waldbronn traf sich in den Ferien mit vielen anderen Gruppen im Pfadfinderheim „Hirsch“ zum gemeinsamen Herbstlager. Als die Jugendlichen nach der ersten Übernachtung aufwachten, waren sie sehr überrascht: Draußen war alles tief verschneit. Schnee auf dem Herbstlager, das hatten sie noch nicht erlebt. So gingen sie natürlich gleich nach dem Frühstück zum Spielen in den Schnee.

 
Am Nachmittag stand ein Organisationsspiel auf dem Programm. Ziel war es, Papierflieger zu bauen, die möglichst weit, möglichst zielgenau oder möglichst lange fliegen sollten. Die Jungen und Mädchen durften die Flieger aber nicht einfach so bauen, sondern mußten sich das Material sowie die Bastelanleitungen erst besorgen, indem sie

Unser Pirat

Unser Pirat war nicht der größte, sicher aber der gefährlichste

Aufgaben lösten. Beispielsweise mußten sie einen aus der Gruppe mit den Sachen, die gerade da waren, als Pirat verkleiden – da war echte Kreativität gefragt. Oder sie mußten ihr Wissen in Baumkunde unter Beweis stellen oder drei Tiere aus Kastanien bauen.
Alle arbeiteten gut zusammen, die Aufgaben waren bald geschafft, und es kam zum großen Wettbewerb. Es gab viele unterschiedliche Flieger mit jeweils anderen Flugeigenschaften, dazu hatten die Pfadfinder einen großen Satz Anleitungen mit den verschiedensten Flugtypen erhalten. Es gab Flieger mit breiten Flügeln und hervorragenden Segeleigenschaften oder pfeilschnelle „Düsenjets“. Es wurde ein spannender Wettkampf, bei dem es schließlich durch Punktgleichheit drei erste Plätze gab, darunter auch die Sippe Vandale aus Karlsbad-Langensteinbach.

 
Hinterher kam es noch zu einer großen Schneeballschlacht, nach der sich jeder auf das warme Abendessen im Haus freute.
Leider war am nächsten Tag schon Abfahrtstag, und die Sachen wurden gepackt. Doch auch wenn dieses Lager von der Temperatur her gut ein Winterlager hätte sein können, freuen sich alle schon auf das (zum Glück etwas längere) Winterlager.

 

 

Unsere Kastanien-Tiere

Unsere Kastanien-Tiere

Jagd auf Shir Khan

Kaum kann man das Fell sehen

Die Kinder der Meute Silberlöwe waren auf ihrem Herbstlager als Wölfe unterwegs. Im Spiel erlebten sie die berühmten Abenteuer aus dem “Dschungelbuch” mit Mowgli mit. Sie wollten in dieser Spielidee den gefährlichen Tiger Shir Khan jagen und aus dem Dschungel vertreiben.

Doch wo sollten sie nach dem Tiger suchen, der sich in letzter Zeit sehr versteckt hielt? Die Jungen und Mädchen begaben sich zur weisen Schlange Kaa, die immer einen Rat wußte. Bei ihr erfuhren die Wölfe, daß sie in das Waldstück nahe einer alten Burgruine gehen mußten. Dort lauschten sie und hörten ein kleines Vögelchen rufen – ein älterer Pfadfinder pfiff im Wald mit einer kleinen Pfeife, deren Ruf die Kinder folgten.

Bald fanden sie auch schon die ersten Abdrücke der großen Tatzen auf dem Waldboden und folgten dieser Spur. “Oh, da hinten sehe ich sein Fell!” rief eines der Kinder. So umzingelten die Wölfe den “Tiger” – der in ein schön präpariertes Fell gewickelt war – und griffen das scheinbar schlafende Tier an.

Der Tiger wird eingekreist…

…und der Kampf beginnt.

Mit lautem Geheul wurde Shir Khan unsanft aufgeweckt und mit einer brennenden Fackel erschreckt. Ein Wolf zündete dem Tiger den extra präparierten Schwanz an, worauf dieser jammernd die Flucht in eine andere Gegend ergriff. Stolz auf ihren gemeinsam errungenen Sieg, denn keiner der Wölfe hatte sich feige versteckt, zogen die Kinder zum Festmahl.

Da kommt schon die Fackel…

Mit brennendem Schwanz ergreift Shir Kahn die Flucht.