Karlsbad

Pfadfinder bauen Vogelnistkästen

Zwei Pfadfinderinnen füllen Leim nach

Zwei Pfadfinderinnen füllen Leim nach

Die Sippen Vandalen aus Karlsbad, Markomannen aus Bad-Herrenalb und Brukterer aus Remchingen trafen sich am vergangenen Wochenende, um gemeinsam Vogelnistkästen zu basteln. Die Jungen und Mädchen hatten diese bereits für den letzten Weihnachtsmarkt mit großer Freude gebastelt und so wußten bereits alle, wie man einen Nistkasten baut: Zunächst mußten die aus Holz gefertigten Teile geschliffen und geschmiergelt werden.

Danach wurden die einzelnen Teile mit wasserfestem Leim verklebt und mit Schraubzwingen eingespannt. Als diese dann endlich getrocknet waren, bohrten einige Pfadfinder an die entsprechenden Stellen Löcher, sodaß andere wiederum mit Schrauben den Nistkasten zusätzlich verstärken konnten. Als nächstes mußten dann die überstehenden Teile abgeschliffen werden; in dieser Zeit begannen einige Pfadfinderinnen und Pfadfinder damit die Dachpappe für die Dächer zuzuschneiden.

Ein Pfadfinder hilft beim verschrauben des Daches

Ein Pfadfinder hilft beim Verschrauben des Daches

Eine weitere Gruppe begann derweil damit, die Dächer auf die fertig verschraubten Nistkästen zu schrauben. Und da alle bereits wußten wie und wo am Besten zuzupacken ist, blieb noch reichlich Zeit um Spielen zu gehen.

Die Mädchen und Jungen der Sippen planen, die gebastelten Nistkästen in den kommenden Wochen in Ihren Heimatgemeinden aufzuhängen und hoffen so bald einige Vögel beim Brüten beobachten zu können. Eine der Pfadfinderinnen fasst dies wie folgt zusammen: “So können wir was für die Vögel tun, und können auch gleich den Erfolg unserer Aktion sehen.”

 

Einige Bilder der Pfadfinder beim Basteln:

Ein Pfadfinder beim schleifen eines Nistkastens

Ein Pfadfinder beim Schleifen eines Nistkastens

Zwei Pfadfinder spannen einen frisch geleimten Nistkasten ein

Zwei Pfadfinder spannen einen frisch geleimten Nistkasten ein

Mit Schraubzwingen eingespannte Nistkästen beim trocknen

Mit Schraubzwingen eingespannte Nistkästen beim trocknen

Ein Pfadfinder bohrt die Türe eines Nistkasten

Ein Pfadfinder bohrt die Türe eines Nistkasten

Zuschneiden der Dachpappe für die Nistkästen

Zuschneiden der Dachpappe für die Nistkästen

Auch die Türen wurden geleimt und anschließend eingespannt

Auch die Türen wurden geleimt und anschließend eingespannt

Schatzsuche an der St. Barbara-Ruine

„Wo ist denn bloß der Schatz versteckt?“ Das fragte sich die Sippe Vandale aus Langensteinbach in der letzten Gruppenstunde. Um Hinweise auf das Versteck zu bekommen, mußte jeder Sippling ein paar Aufgaben lösen. Es galt heimische Tiere und Pflanzen zu erkennen, den Lückentext über Baden-Powell, den Gründer der Pfadfinderbewegung, auszufüllen oder ein kniffliges Rätsel zu lösen. Denn bei jeder richtig gelösten Aufgabe bekamen die Pfadfinder einen Lösungsbuchstaben.

Kartenarbeit bei der Schatzsuche

Kartenarbeit bei der Schatzsuche

Als die Kinder den Buchstabensalat geordnet hatten, wußten sie, daß sie im Innern des Turms suchen mußten. Dort war es schon recht dunkel, und die sie mußten mit ihren Taschenlampen leuchten, um etwas zu finden. „Ich hab’s!“ Dort, am Beginn der Wendeltreppe lag ein Briefumschlag. In diesem befanden sich eine Schatzkarte, mehrere Zettel und ein Luftballon. „Die Zettel sind ja leer!?“, rief da ein Junge. „Ja, das ist bestimmt eine Geheimschrift!“, rief ein anderer.

Jeder Zettel bzw. der Luftballon hatte eine Beschriftung: Entweder Wasser, Erde, Feuer oder Luft. Da hatte ein Mädchen die Idee, vorsichtig den Zettel über einer Kerzenflamme zu erwärmen und da kam auch langsam eine Schrift zum Vorschein! Ein anderer pustete den Luftballon ganz groß auf, so daß die anderen darauf Buchstaben erkennen konnten.

Damit erfuhren sie, welcher Punkt auf der Karte den Schatz markierte.

„Hier ist er also! Nun schnell an diese Stelle und den Schatz suchen!“ Alle halfen mit, und so fanden sie den Schatz bald unter einer großen Baumwurzel: Leckere Süßigkeiten – da gab es erst einmal eine Stärkung!