Karlsbad

Auftritt des Pfadfinderbundes Süd auf der Offerta 2014

Freudig nahmen die Pfadfinder des Stammes Cherusker auf, dass auch sie die Gemeinden Karlsbad und Waldbronn auf der Offerta in Karlsruhe vertreten durften. Da musste natürlich ein ordentliches Programm auf die Beine gestellt werden. So übten sie einerseits in den Wochen vor der Messe mit viel Elan für den Auftritt ihres großen Chors. Auf der Messe gaben sie dann einige Lieder wie z. B. „La Montanara“ oder „Bunt sind schon die Wälder“ zum Besten – teilweise sogar mit vierstimmigen Sätzen und mit Gitarrenbegleitung.
Zudem stellten sie parallel mit dem Jugendhaus Langensteinbach einige Spielstationen für die kleinen Besucher. Die Zusammenarbeit beider Gruppen funktionierte dabei sehr gut: „Schau mal, da drüben bei den anderen gibt es noch weitere spannende Stationen.“ hörte man auf beiden Seiten sagen.
„Wer baut den besten Papierflieger?“ fragte ein Mädchen der Pfadfinder in die Runde. An einem Basteltisch durfte jeder seine Künste zeigen – sei es unter Zuhilfenahme der zahlreichen Anleitungen oder der eigenen Phantasie. Jeder Flieger wurde natürlich sogleich ausprobiert.
Wir danken insbesondere der Gemeinde Karlsbad für diese Einladung und würden uns freuen, auch im nächsten Jahr wieder „mit dabei“ zu sein.

Pfadfinder helfen bei der Waldputzaktion in Waldbronn

Am vergangenen Samstag trafen sich ungefähr 50 Pfadfinder unserer Gruppe aus Waldbronn, unterstützt von Kindern und Jugendlichen aus der benachbarten Gruppe aus Karlsbad, um gemeinsam bei der alljährlichen Waldputzaktion des Schwarzwaldvereins in Waldbronn mitzuhelfen.

In einer langen Kette helfen auch die ganz kleinen mit

In einer langen Kette helfen auch die ganz kleinen mit

Die Säcke sind so voll, dass sich die Pfadfinder zusammentun müssen

Die Säcke sind so voll, dass sich die Pfadfinder zusammentun müssen

Zwei Wölflinge sammeln Flaschen von der Wiese

Zwei Wölflinge sammeln Flaschen von der Wiese

Was für Berge an Müll...

Was für Berge an Müll…

Müll in allen Ecken und Winkeln

Müll in allen Ecken und Winkeln

Die große Mannschaft an Helfern

Die große Mannschaft an Helfern

Die Pfadfinder sollten den Kurpark und den Wald der Kurklinik von Müll befreien. „Wer wirft denn leere Bierflaschen so einfach in den Wald?“, fragte einer der Pfadfinder. Und ein anderer empörte sich: „Schaut mal hier, ein alter Fahrradreifen!“ So sammelten die Jungen und Mädchen fleißig drei Stunden lang. Nach getaner Arbeit und einigen vollen Müllsäcken fanden sich die Pfadfinder am Wanderheim ein. Dort bedankten Bürgermeister Franz Masino und der 1. Vorsitzende des Wandervereins Herbert Müller sich bei allen Beteiligten. Anschließend wurden die hungrigen Helfer zum Mittagessen eingeladen und sangen dafür zum Schluß noch einige ihrer Lieder vor.

Bürgermeister Franz Masino hilft beim Austeilen des Essens für die Helfer

Bürgermeister Franz Masino hilft beim Austeilen des Essens für die Helfer

Wir konnten uns mit einigen unserer Pfadfinderlieder für das Essen bedanken

Wir konnten uns mit einigen unserer Pfadfinderlieder für das Essen bedanken

Sommerzeltlager 2014: 17 Tage in freier Natur

Zum gemeinsamen Sommerlager reisten Gruppen unseres Bundes in den Schwarzwald, wo eine idyllisch gelegene Wiese in der Nähe von Freudenstadt für zweieinhalb Wochen die Heimstätte war.
Eine ganze Zeltstadt bauten die Kinder auf, wobei jede Gruppe ihr eigenes Zelt dabei hatte.

Ein Teil des Zeltlagers in der Morgendämmerung.

Ein Teil des Zeltlagers in der Morgendämmerung.

Die Einrichtung der Zelte erfolgte mit Hilfe von Baumstämmen, die der Förster uns gekennzeichnet hatte, sowie Abfallbrettern aus dem nahe gelegenen Sägewerk. Mit diesen Materialien wurden mit Hilfe von Beil, Säge und anderen Holzbearbeitungswerkzeugen Tische, Bänke und Regale gebaut. Auch ganze Kochgestelle errichteten die Gruppen aus Holz, um darauf ihre Gaskocher zu plazieren, auf denen die Mahlzeiten zubereitet wurden.

Hier werden die Stangen für die Tische und Bänke zurecht gesägt

Hier werden die Stangen für die Tische und Bänke zurecht gesägt

Je nach Alter der Mitglieder führten die Gruppen verschiedene Aktivitäten durch. Die Wölflinge – Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 10 Jahren – versetzten sich in die Rolle der Geusen. Diese niederländischen Adligen hatten im 16. Jahrhundert geschafft, die spanische Besatzung aus dem Land zu treiben.

Geusen im Kampf gegen die Spanier

Geusen im Kampf gegen die Spanier

Beim Einheizen des Backofens.

Beim Einheizen des Backofens.

Die 11- bis 16-Jährigen, die Sippen, wiederum beschäftigten sich mit dem Bau ganzer Seilbrücken oder bauten Backöfen in den Erdboden, die sie dann zum Brot- und Kuchenbacken benutzen konnten. Einen Höhepunkt für die Sippen bildete der traditionelle Sippenwaldlauf, bei dem an mehreren Stationen auf einer etwa 10 km langen Strecke zahlreiche Aufgaben gestellt waren, die jede Gruppe in einer eng begrenzten Zeit zu lösen versuchte. Hierbei konnte jeder seine individuellen Stärken für die Gruppe einsetzen, wenn es z. B. um das Lösen eines schwierigen Rätsels, das Durchlaufen eines Hindernisparcours oder den Bau einer hohen Strickleiter ging. Dabei wuchs sowohl der Zusammenhalt der jeweiligen Gruppe als auch das Selbstvertrauen jedes Einzelnen.

An den Abenden sah man die Gruppen oft in ihren Zelten um das Lagerfeuer sitzen, wenn sie Stockbrot machten oder gemeinsam zu der Gitarre einige Pfadfinderlieder sangen.

Gemütliche Feuerrunde beim Stockbrot backen

Gemütliche Feuerrunde beim Stockbrot backen

Ein ganz besonderer Höhepunkt für alle Pfadfinder war die Verleihung der Halstücher und Abzeichen am Ende des Lagers. Um sich diese zu verdienen, wurden in den Gruppenstunden und bei gemeinsamen Aktivitäten allerlei Techniken und Kenntnisse erworben. Diese erstrecken sich von Naturkunde, Feuermachen und Knoten über Kochen und Zeichnen bis hin zur Ersten Hilfe.

Wenn die jungen Pfadfinder ihr Halstuch als Anerkennung für ihre Leistungen erhalten, sind sie mit Recht stolz und dürfen so erfahren, dass ihre Ausdauer und ihr persönlicher Einsatz nun Früchte tragen.