Malsch

Kartoffelfest in Oberweier

„Hurra! – Es gibt wieder ein Kartoffelfest!“ Mit großer Begeisterung nahmen die Wölflinge der Meute Steinmarder aus Oberweier diese Botschaft auf. Voll Vorfreude fanden sie sich am sonnigen Festnachmittag an der Waldsaumhalle ein, wo die fleißigen Helfer des Obst- und Gartenbauvereins schon alles vorbereitet hatten. So zeigten sie den Kindern, wie man Äpfel zuerst in einer Obstmühle zerkleinert und dann mit einer Presse von Hand den Saft daraus gewinnt. „Wie viel Kraft braucht man, um den Hebel zu drehen?“ – Das durften die jungen Pfadfinder gleich selbst ausprobieren und packten mit Feuereifer an. „ Puh – da steckt ja ganz schön Arbeit hinter so einem Glas Apfelsaft!“ Umso besser schmeckte dann der frische Apfelsaft, von dem reichlich probiert werden durfte.

Ebenso gerne verweilten sich die Kinder am gemütlichen Kartoffelfeuer und genossen mit viel Appetit die frisch zubereiteten Kartoffelpuffer mit Apfelmus und Quark, die Folienkartoffeln und das selbstgebackene Holzofenbot. All dies wurde den Kindern vom Obst- und Gartenbauverein spendiert!

Andrang an der Saftpresse

Andrang an der Saftpresse

Besonders freut es uns, dass wir an diesem schönen Fest nicht nur als Gäste teilnahmen, sondern auch in Form von Spielestationen für die Kinder einen Beitrag leisten konnten. Dies war dank des Engagements der nachwachsenden Pfadfinder der Sippe Kimbern aus Malsch möglich, die die Kinder mit viel Freude und Geduld beim Spiel betreuten.

 

„Ich freue mich schon aufs nächste Mal!“ – diese Reaktion der jungen Pfadfinder zeigt, dass das Kartoffelfest ein voller Erfolg war. Den Kindern den Wert unserer regionalen Lebensmittel ans Herz zu legen – das ist gelungen!

„Truckpulling“ bei der Feuerwehr Malsch

Am vergangenen Sonntag lud die Feuerwehr Malsch ein, im Rahmen ihres „Tages der offenen Tür“ am Truckpulling teilzunehmen. Auch wir vom Pfadfinderbund Süd hatten uns angemeldet, um uns mit den anderen Vereinen darin zu messen, ein Löschfahrzeug – natürlich mit leerem Wassertank einsatzklar, mit 2.500 Litern Wasser im Tank und somit mit einem Gesamtgewicht von ca. 11 Tonnen – über eine kurze Distanz zu ziehen. In echtem Sportsgeist feuerten sich die angetretenen Mannschaften gegenseitig an und unter den Jubelrufen der übrigen Zuschauern brachte jede Mannschaft ihre Höchstleistung.

Die Mannschaft der Jugendfeuerwehr legt sich mächtig ins Zeug

Die Mannschaft der Jugendfeuerwehr legt sich mächtig ins Zeug

Unsere Pfadfindermannschaft

Unsere Pfadfindermannschaft

Zum Schluß durften die ganz kleinen ran

Zum Schluß durften die ganz kleinen ran

In zwei Durchgängen ergab sich ein äußerst knappes Ergebnis. Die gemischte Feuerwehrmannschaft aus Ettlingenweier und Malsch „erzog“ letztlich den ersten Platz, gefolgt vom FV Malsch und unserer ersten Pfadfindermannschaft. Besonders viel Spaß bereitete es den Kindern, daß sie am Ende des Wettbewerbs auch einmal das Löschfahrzeug ziehen durften.

 

Spiel und Spaß bei den Spritzstationen

Auch darüber hinaus war der Festtag eine überaus gelungene Veranstaltung, reibungslos verlaufen dank des großen Engagements der Freiwilligen Feuerwehr und deren Jugendabteilung. Mit viel Begeisterung probierten vor allem unsere jüngeren Pfadfinder die Wasserspritzstationen aus. „Ich durfte eine echte Feuerwehrspritze halten!“ freute sich unser jüngster Pfadfinder. Daß er dabei ein bißchen naß wurde, tat seinem Spaß keinen Abbruch. Ob Rundfahrten im Feuerwehrauto, Vorführungen einer Fettexplosion oder Unterhaltungen in gemütlicher Atmosphäre – es war für jedes Alter etwas dabei!

Die Feuerwehr hatte bestens für das leibliche Wohl gesorgt und wir erhielten einen guten Einblick in die Arbeit der Feuerwehr. Wir danken herzlich für die Einladung der Feuerwehr und freuen uns schon auf das Truck-Pulling im nächsten Jahr! (Wir werden bis dahin etwas üben!)

Ein Feuerwehrmann zeigt den Kleinen das Auto von innen

Ein Feuerwehrmann zeigt den Kleinen das Auto von innen

Da spritzt es aber sehr

Da spritzt es aber sehr

Gar nicht einfach mit so einem großen Schlauch

Gar nicht einfach mit so einem großen Schlauch

 

Raketenwerkstatt bei den Malscher Pfadfindern

“Eine richtige Rakete?”, “woraus bauen wir die denn?”, ”darf jeder seine eigene Rakete bauen?” und wie weit wird die dann fliegen?”

Mit vielen solcher Fragen und voller Vorfreude strömten viele interessierte Kinder zur Raketenwerkstatt, die im Rahmen des Malscher Ferienprogramms von den Pfadfindern angeboten wurden.

Sicher war vor allem, daß die Kinder alles selbst machen durften. Nachdem sich die Kinder kennengelernt hatten, ging das Werken dann los. Zunächst mußte sich jeder genau überlegen, wie die Rakete aussehen sollte. Da entstanden tolle Modelle mit vielen bunten Farben und phantasievollen Mustern.

Jeder fing emsig zu malen, zu schneiden und zu kleben an; wo Not am Mann war, halfen die Pfadfinder aus, und wer schon die Techniken richtig beherrschte, half seinem Nebenmann. Unter eifrigem Geplauder wurden die ersten Raketen fertig und warteten nur auf ihren ersten Flug.

Alle Kinder waren fertig, und es war ein sehr ansehnliches Ergebnis. Im Bühnpark wurden dann die Raketen ausprobiert. Die Kinder übten sich im Weitschießen ebenso wie im Zielschießen; da wurden Muster und Modelle verglichen und in einem großen Wettkampf wurde zum Schluß erprobt, wer der beste Raketenpilot war.

In den Disziplinen Weit- und Zielschießen gab es sogar Urkunden für die Besten. Noch häufig wird man wohl in Malsch die dort gebastelten Raketen fliegen sehen.