Pforzheim

Burgen-Hajk unserer Pfadfinder

Über das Pfingstwochenende machte sich eine Gruppe älterer Pfadfinder zu einem Hajk in die Pfalz auf  – einer dreitägigen Wanderung, bei der alles Gepäck und das Essen in den Rucksäcken mitgenommen wird.

Diese Gegend der Pfälzer Berge ist besonders spannend, da es dort viele Burgen und Kletterfelsen gibt. Gleich am ersten Tag schauten sich die Jugendlichen einige Burgruinen an, in denen es Türme, Burghöfe und kleine Räume zu erkunden gab. Und manchmal war von einer Burg die nächste schon zu sehen. Am „Zigeunerfelsen“ konnte jeder seine Kletterkünste erproben: „Schaut mal! Ich bin hier oben.“ Gleich war einer bis auf die Spitze geklettert und freute sich über die schöne Aussicht.

Es gab viele Felsen zum Klettern

Es gab viele Felsen zum Klettern

In einer Burg gibt es viel zu entdecken

In einer Burg gibt es viel zu entdecken

Eine wunderschöne Aussicht

Eine wunderschöne Aussicht

Die Abende verbrachten die Mädchen und Jungen in Burghöfen, wo sie kochten, und die alten Fahrtenlieder sangen, bis der Mond alles in silbriges Licht tauchte und jeder in seinen Schlafsack kroch. Die Nächte unter dem klaren Sternenhimmel waren ein besonderes Erlebnis für unsere Jugendlichen.

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Pfingstlager der Pfadfindersippen

Das diesjährige Pfingstlager einiger Pfadfindersippen führte auf eine Zeltwiese im nahegelegenen Albtal. Dort bauten sie zusammen ihre Kohten – die traditionellen Pfadfinderzelte -, ihre Feuerstellen und Sitzgelegenheiten für ihren Essensplatz auf. Durch das fröhliche Arbeiten der Jungen und Mädchen entstand so in kurzer Zeit eine kleine Zeltstadt.

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Zu einem der Höhepunkte des Lagers traten die Gruppen in einem Organisationsspiel gegeneinander an. Viele verschiedene Aufgaben galt es dabei gemeinsam zu lösen, um die Zutaten für das für den Abend geplante Stockbrot zu erwerben.

Bei der ersten Aufgabe bauten die Pfadfinder eine Strickleiter. Auch eine Sonnenuhr sowie eine menschliche Pyramide waren verlangt. Viel Vergnügen gab es dann beim anschließenden Wassertransport, denn als Transportmittel standen ausgemusterte Dialysespritzen zur Verfügung, und so nutzte manch einer das Wasser nicht, um es zum Ziel zu bringen, sondern um die Gegner naßzuspritzen.

So saßen alle nach erfolgreichem Wettkampf gemeinsam um ihr Lagerfeuer, verzehrten ihr leckeres Stockbrot und sangen noch einige Lieder in den Abend hinein.

Auf schwankender Strickleiter.

Auf schwankender Strickleiter.

In fröhlicher Runde beim Stockbrot

In fröhlicher Runde beim Stockbrot

Briefmarkentauschtag

Vor kurzem traf sich wieder einmal eine größere Anzahl von briefmarkenbegeisterten Pfadfindern aller Altersstufen in unserem Grunbacher Pfadfinderheim. Eifrig versuchten die Sammler dort ihre unvollständigen Sätze durch Tausch mit anderen zu vervollständigen. Nebenbei erfuhren sie einiges über die Wertbestimmung und die Ausgabeanlässe der getauschten Marken.

Beim Tausch.

Beim Tausch.

Einige Jugendliche beschäftigten sich damit, mithilfe einer Wasserzeichenlampe die unterschiedlichen Wasserzeichen von Marken aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zu erkennen. Andere versuchten, anhand der wenigen lesbaren Buchstaben die Herkunft von Briefmarken ferner Länder zu identifizieren.

Geduld braucht man beim Ablösen der Marken.

Geduld braucht man beim Ablösen der Marken.

Auch die Jüngsten waren eifrig dabei. Sie konnten bei dieser Gelegenheit lernen, sachgerecht Briefmarken abzulösen und zu trocknen. Und Material dafür gab es reichlich, da wir doch erfreulicherweise aus verschiedenen Quellen immer wieder die noch auf dem Papier klebenden ausgeschnittenen Briefmarken spendiert bekommen.

Auch wenn keine „Blaue Mauritius“ oder sonstige Raritäten auftauchten, hat es doch sehr viel Freude bereitet.