Unterscheidental

Handballturnier des Pfadfinderbund Süd

Ende Juni trafen sich die verschiedenen Stämme des Pfadfinderbundes Süd zu ihrem diesjährigen Sportturnier in Langensteinbach. In drei Altersklassen wurde jeweils die beste Handballmannschaft ermittelt.
Natürlich hatten sich alle Mannschaften des Bundes gut vorbereitet, und so wußte niemand vorher, wie stark der Gegner sein würde, auf den man traf. So überraschte die eine oder andere als schwach eingeschätzte Mannschaft durch eine sehr solide Leistung.

Die Kinder begannen bald, die anderen Mannschaften im Spiel zu beobachten, um herauszufinden, welcher der gegnerischen Spieler besonders gefährlich war. Die sehr guten Spieler bekamen nicht selten einen Manndecker an die Seite gestellt. Das häufige Trainieren zahlte sich aus: Die Kinder gaben ihr Bestes und die Zuschauer konnten sich über packende Spiele freuen.

Sprungwurf vor der Abwehr der Wölflingsmannschaft.

Sprungwurf vor der Abwehr der Wölflingsmannschaft.

Ob dieser Wurf ein Tor wird?

Ob dieser Wurf ein Tor wird?

Angriff über außen - Spiel der Älteren

Angriff über außen – Spiel der Älteren

Hier ist kein Durchkommen!

Hier ist kein Durchkommen!

Bei den Kindern bis elf Jahre entschied die Mannschaft „Fridthjof von Framnes“ das Finale gegen „Dietrich von Bern“ knapp mit 4:3 für sich.

In der Alterstufe der Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren konnte die Mannschaft „Dietrich von Bern“ den ersten Platz erringen, die sich im Finalspiel gegen die Mannschaft „Wildenburg“ durchsetzte.

Auch bei den Älteren stellte die Mannschaft „Fridthjof von Framnes“ den Turniersieger, während die Mannschaft „Roter Milan“ Platz zwei belegte.

Die Spiele um den dritten Platz waren aus Zeitgründen leider nicht vorgesehen.

Hier wird kräftig angefeuert.

Hier wird kräftig angefeuert.

Urkundenvergabe bei der Siegerehrung

Urkundenvergabe bei der Siegerehrung

So bekamen am Ende des Turniers die beiden besten Mannschaften jeder Alterstufe bei der Siegerehrung ihre wohlverdienten Urkunden, bevor sich die einzelnen Gruppen wieder auf dem Heimweg machten. Bereits jetzt freuen sich die Mädchen und Jungen auf das Wiedersehen im Sommerzeltlager und die noch kommenden gemeinsamen Turniere.

Winterlager des Stammes Wapiti

Die Pfadfinder des Stammes Wapiti führten in den Weihnachtsferien gemeinsam ihr Winterlager in einem alten Dorfschulhaus in Unterscheidental im Odenwald durch. Leider meinte es das Wetter in diesem Jahr nicht so gut mit den Kindern, so daß keine wintertypischen Aktivitäten durchgeführt werden konnten. Dennoch fanden zahlreiche spannende Spiele und Unternehmungen im Freien statt.

Unsere Wölflinge nutzten diese Zeit, um im Spiel mit dem legendären Klaus Störtebeker als Piraten die “Ostsee” unsicher zu machen. Sie hatten sich dazu bereits vor dem Lager aus Holz Säbel oder Entermesser selbst gebastelt und hofften nun diese einsetzen zu können.

Die Stadt Stockholm sei von den Dänen belagert, hieß es, und der rechtmäßige König von Schweden bitte die Piraten um Unterstützung. So machten sich die Kinder auf, um zum Beispiel mitten im Wald bei einer Tannenzapfenschlacht eine dänische Schanze zu erobern oder mit dem Kompass ihr gedachtes Schiff auf dem richtigen Kurs zu halten. Der spielerische Höhepunkt ergab sich dann, als unsere Piraten in einem großen Geländespiel zwischen Schären – die im Wald mit Sei­len markiert waren – und feindlichen Schiffen hindurch die dänische Blockade durchbrachen und die Stadt Stockholm mit den dringend benötigten Lebensmitteln versorgten. So gab es danach allen Grund, bei Liedern und Geschichten die Versorgung der Stadt zu feiern.

 

Großes Abschlußfest mit Singewettstreit

Zum Abschluß des Winterlagers gab es eine große Feier, bei der zunächst im Singewettstreit verschiedene Gesangsbeiträge auf dem Programm standen. Alle Gruppen hatten das ganze Lager über fleißig geübt und trugen nun einige Fahrtenlieder vor. Dabei konnte die Büchenbronner Meute Baghira den dritten und die Sippe Gepard den fünften Platz belegen. Danach führten die Gruppen Sketche auf, ehe die Kinder die mit Spannung erwarteten Halstücher und Abzeichen erhielten, die sie sich aufgrund ihrer Leistungen während des Lagers verdient hatten.