Cherusker

Pfadfinder-Besuch aus Frankreich

Die Pfadfinderbewegung ist über die ganze Welt verbreitet. Mit wenigen Ausnahmen gibt es in jedem Land der Erde Pfadfinder. Diese weltweite Bruderschaft ist durch ihre gleichen Grundlagen, die der Gründer Baden-Powell einst festlegte, miteinander verbunden.
Nun war die Freude groß, als eine Gruppe Pfadfinder aus St. Maur, der französischen Partnerstadt Pforzheims, ihren Besuch ankündigte.

Nach dem ersten vorsichtigen Abtasten fielen die sprachlichen Barrieren zusehends durch die Aufgeschlossenheit beider Seiten und ließen Raum für einen schönen kulturellen Austausch.
Manch einer brachte sein erstes unsicheres „je m’appelle … “ über die Lippen und sah dabei ein, dass die Schulbildung doch einige Vorteile mit sich bringt.

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Da wurde mit Händen und Füßen, auf französisch, deutsch und englisch kommuniziert begleitet von fröhlichem Lachen. Es wurde gemeinsam gesungen und gespielt, und mit Bräuchen der einen wie der anderen Gruppe entstand ein deutsch-französisches Programm „à la bonne heure“. Selbstverständlich blieben auch Missverständnisse nicht aus und sorgten immer wieder für Erheiterung.

Die Zeit floss dahin; die Gäste machten Bekanntschaft mit dem nördlichen Schwarzwald und seinen Bewohnern, und manch neues Wort hatte sich seinen Platz im Wortschatz gesichert.
Und bald, ja bald kam der Abschied. Ein letztes „a bientôt“, „au revoir“, „bis bald“, „macht ‘s gut“ und ein allseits fröhliches Händeschütteln.

Alle waren sich einig, dass es ein baldiges Wiedersehen geben sollte. Schon im Winter wird eine Gruppe deutscher Pfadfinder nach St. Maur fahren und ein Wiedersehen feiern.

Grünwinkelfest in Langensteinbach

Pünktlich um 15:00 Uhr eröffneten die Musikanten des Musikvereins Lyra das Grünwinkelfest in der Speicherstraße in Langensteinbach und begleiteten den traditionellen Fassanstich durch Ortsvorsteherin Heike Günther mit dem Badner-Lied. Das Grünwinkelfest wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Vereine, welche durch Heike Günther wieder erfolgreich ins Leben gerufen wurde, und dem Ortschaftsrat Langensteinbach organisiert.

Ein Geschicklichkeitsspiel für die ganz kleinen.

Ein Geschicklichkeitsspiel für die ganz kleinen.

Fang den Hasen, der aus seinem Bau huscht!

Fang den Hasen, der aus seinem Bau huscht!

Die Pfadfinder beteiligten sich mit einer Spielstraße. Mit 10 Spielstationen war auch für die kleinen Besucher mit der „2. Karlsbader Spielolympiade“ etwas geboten: Besonders beliebt war das „Saloon Schießen“, bei dem es darum ging, mit Wasserpistolen möglichst viele Becher umzuschießen. Aber auch der „Zitterdraht“ war sehr beliebt, bei dem mit Geschick und ruhiger Hand einen Parkour zu bewältigen war, ohne den „Zitterdraht“ zu berühren.

Wir möchten uns für das schöne Straßenfest bei allen beteiligten Vereinen bedanken: die unkomplizierte Zusammenarbeit in der Vorbereitung und Organisation, sowie das gemeinsame Miteinander in der Durchführung ist nicht selbstverständlich und hat in besonderen Maße zu der tollen Stimmung beigetragen. Ausdrücklich möchten wir uns auch bei Frau Ortsvorsteherin Heike Günther bedanken, welche sich in besonderem Maße in die Organisation eingebracht hat und ohne deren Hilfe das Fest sicher nicht so einfach durchführbar gewesen wäre.

Große Begeisterung bei Stockbrotbacken und Ritterspielen

 

Um eine Attraktion reicher war dieses Jahr das Bahnhofsfest: auf der Schweizer Wiese konnte in unserem Rundzelt, der sogenannten Jurte, über einem Lagerfeuer erstmals Stockbrot gebacken werden – ein Angebot, das viele Kinder und Familien gerne annahmen. Viele Besucher erinnerten sich dabei an die Lageratmosphäre, wie sie sie selbst aus früheren Pfadfinderzeiten kannten…

 

Drumherum waren Bilder und Gegenstände von unseren letzten Abenteuern unserer Pfadfindergruppen ausgestellt: Das Fell von Shir Khan, dem Tiger, der Hut von Robin Hood, eine indianische Friedenspfeife, ein Ritterschild, eine Landkarte ins ferne China sowie eine Schatzkarte aus Alaska… aus den Gruppen der Älteren waren Bastelarbeiten und Fahrtenberichte ausgestellt.

 

Viele Altpfadfinder gaben sich bei dieser Gelegenheit zu erkennen, erzählten von ihren früheren Lagern und Fahrten und freuten sich, dass der Gedanke des internationalen Pfadfindertums – Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu verantwortungsvollem Handeln in der Gesellschaft, geprägt durch Naturverbundenheit und die Gemeinschaft Gleichaltriger – auch in Bad Herrenalb Früchte trägt.

 

Draußen waren auf der Schweizer Wiese mehrere Ritterspiele wie Lanzenstechen, Drachen bekämpfen, Schwertkampf und Kanonenschießen aufgebaut, bei denen alle Kinder ihr Geschick beweisen konnten. Wer sich dabei besondere Mühe gab, wurde zum Ritter ernannt, und die besten konnten einen Adelstitel wie Freiherr, Graf, Herzog bis hin zum König und Kaiser erringen. Tagessieger wurde an beiden Tagen Daniel Buchmüller, der es bis zum König schaffte.

 

Wir freuen uns, so vielen Kindern eine Freude bereitet zu haben, und laden herzlich zu unserem Ferienspaßprogramm in der letzten Ferienwoche ein!