Goten

Wochenendlager der Wölflinge in Walldürn

Die Wölflinge der Pfadfinderstämme Wildenburg und Goten trafen sich am vergangenen Wochenende im Pfadfinderheim in Walldürn zum gemeinsamen Osterlager.
Zur Zeit erleben unsere Jüngsten Abenteuer als Indianer. Bereits vor dem Lager hatten die Kinder schon Stirnbänder gebastelt. Ein echter Indianer hat aber auch einen Tomahawk, der dann gemeinsam während des Wochenendes hergestellt wurde.

Jetzt muß die Klinge nur noch festgebunden werden

Jetzt muß die Klinge nur noch festgebunden werden

Mit Travois transportierten die Indianer ihr Gepäck

Mit Travois transportierten die Indianer ihr Gepäck

Hier konnten die Wölflinge ihr Geschick im Umgang mit einfachen Werkzeugen wie Laubsäge, Raspel und Fuchsschwanz beweisen. Die erfahreneren und älteren Wölflinge halfen den jüngeren, so dass die Bastelarbeit in kurzer Zeit fertiggestellt werden konnte. Und so mancher Indianer konnte seinen Tomahawk noch mit Schnitzereien oder Lederbändern schmücken…

... im Kampf gegen das Feuer ...

… im Kampf gegen das Feuer …

... fast ist das Feuer gelöscht.

… fast ist das Feuer gelöscht.

Höhepunkt des Lagers war dann die Rettung von “Flinkes Wiesel”:
Dieser war in einen Präriebrand geraten, so dass alle Indianer während eines gemeinsamen Spieles alle “Flammen” löschten und so dem “Flinken Wiesel” aus der Patsche halfen…
Mit einer gemeinsamen Singe- und Spielerunde am Abend wurde der glückliche Ausgang des bestandenen Abenteuers gefeiert.

Neues Dach auf dem Buchener Pfadfinderheim

Abdecken des Daches im Stammesheim in Buchen

Abdecken des Daches im Stammesheim in Buchen

Nachdem das Dach des Buchener Pfadfinderheimes des Stammen Wildenburg am kleinen Roth in die Jahre gekommen und längst nicht mehr dicht war, war es an der Zeit für die „Aktion neues Dach“.
Dazu trafen sich die Älteren des Stammes Wildenburg Anfang September, um zunächst ein Gerüst zu stellen.
Dann wurden die alten Ziegel, die zum Teil noch aus der Produktion des längst aufgegebenen Höpfinger Ziegelwerkes Kaiser und Böhrer stammten, abgedeckt und in bereitgestellte Container geworfen. Hier konnten auch die Jüngeren, die bei der Renovierung ihres Pfadfinderheimes mithelfen wollten, tatkräftig mit anpacken. In einer Kette wurden die Ziegel weitergegeben, so dass das alte Dach schnell abgedeckt und die Container für die alten Ziegel schnell gefüllt waren. Auch die alte Unterspannbahn war brüchig und löcherig geworden. Deshalb entfernten die Pfadfinder die morschen Folienbahnen.

Das eingerüstete Stammesheim

Das eingerüstete Stammesheim

Anschließend wurde der Dachstuhl gereinigt und mit Weichfaserplatten abgedeckt. Aufwändig war die anschließende Lattung, die ja genau auf das Ziegelmaß abgestimmt sein musste. Über 500 laufende Meter Dachlatten für die Lattung und Konterlattung wurden angenagelt.
Das anschließende Decken mit den von der Firma Monier aus Heinstadt dankenswerterweise gespendeten neuen Ziegeln ging dann dank der vielen kleinen und großen Helfer auch vom befreundeten Pfadfinderstamm Goten aus Eberbach recht schnell von der Hand.
In einem anschließenden Arbeitseinsatz wurde dann das Gerüst wieder abgebaut und um das Pfadfinderheim aufgeräumt.

Das Dach wird neu gedeckt

Das Dach wird neu gedeckt

 

Nach mehr als 400 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden mit zeitweise 17 freiwilligen und fleißigen Helfern vor Ort haben die Buchener Pfadfinder vom Stamm Wildenburg nun wieder ein dichtes Dach über dem Kopf.
Die Renovierung des Pfadfinderheimes wird in der nächsten Zeit mit dem Umbau der Sanitäranlage und dem Einbau von Regalen und Schränken fortgesetzt.