Wapiti

Pfingstlager der Sippe Turmfalke

Das diesjährige Pfingstlager der Pfadfindersippe Turmfalke aus Steinegg führte auf eine Zeltwiese im nahegelegenen Albtal. Mit weiteren Sippen des Pforzheimer Stammes Wapiti bauten sie zusammen ihre Kohten – die traditionellen Pfadfinderzelte -, ihre Feuerstellen und Sitzgelegenheiten für ihren Essensplatz auf. Durch das fröhliche Arbeiten der Jungen und Mädchen entstand so in kurzer Zeit eine kleine “Zeltstadt”.
Nachdem alles aufgebaut war und Feuerholz für das abendliche Lagerfeuer gesammelt war, konnte die Sippe Turmfalke ihre geplante Bastelarbeit anfangen: einen Wurfpfeil aus Naturmaterialien, der durch geschickte Wurftechnik über 50 Meter weit fliegt.  Die Kinder und Jugendlichen der Pfadfindergruppe schnitzten, sägten und bastelten an ihren Pfeilen mit Feuereifer, bis ihre Bastelarbeiten fertiggestellt war. Nun ging es an das Üben der geeigneten Wurftechnik. Nach einigem Ausprobieren ließen die jungen Pfadfinder ihre Pfeile weit durch die Lüfte fliegen.

Die ganze Sippe beim Schnitzen.

Die ganze Sippe beim Schnitzen.

Ganz spitz soll er werden!

Ganz spitz soll er werden!

Auf zur Flugschau.

Auf zur Flugschau.

Mit einer abendlichen Singerunde am Lagerfeuer klang der Tag aus, bis die Jungen und Mädchen sich in ihren Schlafsäcken in ihren Kohten zum Schlafen legten.

Abendliche Singerunde.

Abendliche Singerunde.

Einweihung der Bürgerhausscheune in Ispringen

Bei strahlendem Sonnenschein wurde am vergangenen Wochenende die gerade fertiggestellte Scheune des Bürgerhauses Regenbogen eingeweiht, das auch die Ispringer Pfadfindergruppen für ihre wöchentlichen Treffen nutzen. Daher freuten sich die Pfadfinder, bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Festes mithelfen zu können.

 

Bereits im Vorfeld hatten sie den Bastelbogen für das Papiermodell des Bürgerhauses gestaltet und so den Bastelwettbewerb ermöglicht. Aber auch während des Festes gab es genug zu tun: Jugendliche und erwachsene Pfadfinder des Stammes Wapiti halfen beim Bedienen und spülten Gläser – nach dem Ausfall der Spülmaschine den ganzen Tag von Hand, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat.

 

Kinderprogramm

Groß war auch die Freude, wenn die Handpuppe „Kasperle“ selbst auf dem Dorfplatz unterwegs war und zum nächsten Stück einlud, das einige Pfadfinder den jüngeren Besuchern vorspielten. Zwischendurch gab es an den Spielstationen viel Andrang: Mit Feuereifer widmeten sich die Kinder den verschiedenen Spielen wie der „Bonbonschleuder“ oder der Murmelbahn. Für jede erledigte Station erhielten sie einen Stempel, und die meisten konnten am Ende stolz einen vollständig ausgefüllten Laufzettel mit nach Hause nehmen.

Kasperle lädt zur Vorstellung.

Kasperle lädt zur Vorstellung.

So eine große Murmelbahn...

So eine große Murmelbahn…

 

Pfadfinder besuchen Speyer und Sinsheim

In den Ferien trafen sich viele unserer älteren Pfadfinder, um zwei Tagesausflüge nach Speyer und Sinsheim zu unternehmen.

Der Dom zu Speyer

Am Freitagvormittag führte die erste Tour zum Speyerer Dom, welcher schon von außen durch seine Größe imponierte. Am Eingangsportal, das in Bildern einige wichtige Szenen der gesamten Bibel-Geschichte zeigt, überlegten die Pfadfinder, welche Geschichte das jeweilige Bildnis wohl darstellte. „Oh, fast alle haben wir gewußt!“, stellten zwei von ihnen befriedigt fest.
Im Innern waren die Pfadfinderinnen und Pfadfinder sehr beeindruckt von der unglaublichen Höhe dieses Baus, die aufgrund der Schlichtheit der Innenausstattung besonders wirkte.

Im Dom zu Speyer

Im Dom zu Speyer

Beim anschließenden Besuch des „Historischen Museums der Pfalz Speyer“ erfuhren sie neben der Geschichte des Doms einiges über den Werdegang der Pfalz. Weitere Ausstellungen befaßten sich mit dem Kelter- und Küferhandwerk oder auch der Steinzeit. So war für jeden Pfadfinder etwas dabei.

Ausflug nach Speyer

Fußweg zum Museum

Besuch des Technikmuseum Sinsheim

Nach diesem vor allem kulturell geprägten Ausflug ging es dann am Samstag in das Technikmuseum in Sinsheim. Hier sind in zwei großen Hallen unzählige Fahrzeuge aus der Geschichte der Militär- und Automobiltechnik ausgestellt. Vom ersten Auto aus dem Hause Carl Benz bis hin zu neuen Raketenautos und Ferraris war alles geboten.
Vor allem die Flugzeuge, die über die Hallendächer zu betreten waren, machten großen Eindruck auf die Pfadfinder – insbesondere die beiden Überschallflugzeuge „Tupolev“ und „Concorde“. „Mensch, das ist aber eng hier!“ – „Aber dafür kamen diese Vögel auch auf doppelte Schallgeschwindigkeit!“

Natürlich durfte der Besuch des IMAX-Kinos nicht fehlen, der für einige der erste Film in einem 3D-Kino und daher ein besonderes Erlebnis war.