Wapiti

Übergang in die Sippe

Die Gruppenarbeit in verschiedenen Altersstufen bringt es mit sich, daß von Zeit zu Zeit Mitglieder einer Altersstufe in die nächste wechseln. So trafen sich neulich die Hamberger Meute Panda und die Sippe Turmfalke mit anderen Gruppen des Stammes Wapiti zu einem gemeinsamen großen Spiel im Wald bei Büchenbronn, in dessen Rahmen einige langjährige Wölflinge in die Sippe überwechselten.

Die Luftballonmauer wird zerstört.

Die Luftballonmauer wird zerstört.

Beim Angriff auf die Luftballonburg.

Beim Angriff auf die Luftballonburg.

Vor dem großen Spiel.

Vor dem großen Spiel.

Beim Übergang in die Pfadfindersippe zu den "Großen".

Beim Übergang in die Pfadfindersippe zu den “Großen”.

Kinderfest zum Weltkindertag beim Deutschen Kinderschutzbund

Uuuund …….. Treffer! Mit lautem Geklapper fielen zahlreiche Dosen zu Boden. Das altbekannte „Dosen abwerfen“ war einmal mehr eine der beliebtesten Spielstationen am „Kinder- und Familienfest“ des Kinderschutzbundes Pforzheim/Enzkreis. Wie seit mehreren Jahren unterstützte der Stamm Wapiti des Pfadfinderbundes Süd  diese Veranstaltung am vergangenen Sonntag  erneut. Mit einfachen Geschicklichkeitsspielen – die Kinder durften Styroporfische angeln, mit Tennisbällen ein Burgtor öffnen oder eben auf Dosen werfen – wußten die Pfadfinder die Kinder von klein bis groß zu erfreuen. An jeder erledigten Station erhielten die Mädchen und Jungen als Anerkennung einen schönen Tierstempel auf ihren Spielepaß  und am Ende sogar einen besonders großen mit dazu passender Tierspur als Bestätigung für ihren Einsatz. Mit zufrieden strahlenden  Gesichtern zogen sie dann weiter, um zu sehen, was es an den zahlreichen anderen Ständen –  wie   z. B. bei der Polizei oder dem Roten Kreuz zu tun gab.

Beim Angeln.

Beim Angeln.

Das Burgtor öffnet sich, sobald genügend Tennisbälle im Eimer gelandet sind.

Das Burgtor öffnet sich, sobald genügend Tennisbälle im Eimer gelandet sind.

Großandrang bei den Spielstationen der Pfadfinder.

Großandrang bei den Spielstationen der Pfadfinder.

Den Verantwortlichen des Kinderschutzbundes war es auch dieses Mal gelungen, eine bunte Mischung von Veranstaltern zusammenzubringen. Die Besucher kommen aus verschiedenen Bevölkerungsschichten und  Kulturen, weshalb das Fest ein Stück gelebte Integration ist. Getreu dem Pfadfindergesetz „Der Pfadfinder ist Bruder aller Pfadfinder und Freund aller Menschen“ leisten die Pfadfinder des Stammes Wapiti immer wieder gerne ihren Beitrag dazu und freuen sich auf ihre Mithilfe im Jahr 2014.

Ausflug in die historische Stadt Nürnberg

Während der Sommerferien machten unsere Gruppenleiter einen Ausflug nach Nürnberg. Auf dem Programm standen das Germanische Nationalmuseum, das größte kulturhistorische Museum unseres Sprachraums, sowie die Besichtigung der malerischen Stadt selbst.

Spazieren durch die historische Altstadt

Spazieren durch die historische Altstadt

Im Nationalmuseum bestaunten die Pfadfinder die Kunstschätze, Alltagsgegenstände und alle nur erdenklichen „Zeugen“ vergangener Zeiten und fremder Kulturen. Diese brachten in ihrer Vielfalt die Geschichte näher und ließen die scheinbar so fernen Epochen in greifbare Nähe rücken.

Durch die umfangreiche Ausstellung fand jeder Bereiche, die er länger anschauen wollte. So standen manche vertieft vor den Vitrinen mit Ritterrüstungen und Schwertern, andere sahen sich die Kleider der verschiedenen Epochen an. Nicht selten hörte man vor den schönen alten Puppenstuben und kleinen Figurentheatern Ausrufe wie: „Ah, damit haben die Kinder früher gespielt!“ Wieder andere durchwanderten hölzerne Wohnstuben und Küchen, wie sie in früheren Land- und Gutshäusern zu finden waren.
„Hast du die alte Komode dort drüben gesehen, mit den wundervollen Intarsien und Holzschnitzereien? Wie kunstfertig die Menschen trotz der einfachen Mittel waren, die ihnen zur Verfügung standen.“ Die Zeit im Museum verging wie im Flug, und ein überraschter Blick auf die Uhr ließ die Pfadfinder schnell zu den restlichen Bereichen eilen.

Durch enge Gassen entlang alter Gemäuer

Durch enge Gassen entlang alter Gemäuer

Auch die Stadt Nürnberg war wundervoll anzuschauen: Die vielen Fachwerkhäuser, die der Stadt zu ihrem schönen Bild verhelfen, unter anderem das Dürerhaus, die verschiedenen Kirchen und Brunnen, die gepflasterten Marktplätze und Gassen und besonders die Stadtmauer, die noch zu großen Teilen erhalten ist mit dem vorgelagerten Graben. „Stell dir nur vor, wie schwierig es für Belagerer gewesen sein muss, diese Stadt zu nehmen!“ Krönender Abschluß nach dem Besuch der Altstadt war der Blick von der Burg über die Stadt mit ihren mittelalterlichen Bauwerken bis weit ins Frankenland.

Viel Interessantes hatten die Pfadfinder gesehen und berichteten den Daheimgebliebenen davon lebhaft. Bei ihnen ist das Mittelalter nun nicht mehr nur trockene Theorie, sondern lebt durch viele Eindrücke weiter.