Wildenburg

Wochenendlager der Wölflinge in Walldürn

Die Wölflinge der Pfadfinderstämme Wildenburg und Goten trafen sich am vergangenen Wochenende im Pfadfinderheim in Walldürn zum gemeinsamen Osterlager.
Zur Zeit erleben unsere Jüngsten Abenteuer als Indianer. Bereits vor dem Lager hatten die Kinder schon Stirnbänder gebastelt. Ein echter Indianer hat aber auch einen Tomahawk, der dann gemeinsam während des Wochenendes hergestellt wurde.

Jetzt muß die Klinge nur noch festgebunden werden

Jetzt muß die Klinge nur noch festgebunden werden

Mit Travois transportierten die Indianer ihr Gepäck

Mit Travois transportierten die Indianer ihr Gepäck

Hier konnten die Wölflinge ihr Geschick im Umgang mit einfachen Werkzeugen wie Laubsäge, Raspel und Fuchsschwanz beweisen. Die erfahreneren und älteren Wölflinge halfen den jüngeren, so dass die Bastelarbeit in kurzer Zeit fertiggestellt werden konnte. Und so mancher Indianer konnte seinen Tomahawk noch mit Schnitzereien oder Lederbändern schmücken…

... im Kampf gegen das Feuer ...

… im Kampf gegen das Feuer …

... fast ist das Feuer gelöscht.

… fast ist das Feuer gelöscht.

Höhepunkt des Lagers war dann die Rettung von “Flinkes Wiesel”:
Dieser war in einen Präriebrand geraten, so dass alle Indianer während eines gemeinsamen Spieles alle “Flammen” löschten und so dem “Flinken Wiesel” aus der Patsche halfen…
Mit einer gemeinsamen Singe- und Spielerunde am Abend wurde der glückliche Ausgang des bestandenen Abenteuers gefeiert.

Bastellager vor Ostern

Hier in der Werkstatt ist eine Menge los.

Hier in der Werkstatt ist eine Menge los.


Die Sippe Leopard aus Walldürn hatte am vergangenem Wochenende ein Bastellager. Für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder waren vier Bastelarbeiten vorbereitet, die an die Kinder unterschiedlichen Alters dann auch unterschiedliche Anforderungen stellten.
Für die Jüngsten galt es, mit der Laubsäge eine einfache Laubsägearbeit anzufertigen, mit der erste Übungen im Umgang mit diesem Handwerkszeug gemacht wurden.
Mit gegenseitiger Hilfe geht es besser.

Mit gegenseitiger Hilfe geht es besser.

Das hier wird ein Werkzeugkasten.

Das hier wird ein Werkzeugkasten.

Für die etwas Älteren stand der Bau eines Holzspielzeuges „Speed“ auf dem Programm. Neben Umgang mit Fuchsschwanz, Stechbeitel, Bohrer und Schrauber war hier auch genaues Arbeiten gefragt. Die Ältesten der Sippe schließlich konnten wählen, ob sie einen Werkzeugkasten oder einen Bilderrahmen basteln wollten. Hier kam dann insbesondere die Holzverbindungsart „Dübeln“ zum Einsatz. Dank guter Anleitung und Vorbereitung und gegenseitiger Unterstützung gelang es, in nicht ganz zwei Tagen die Bastelarbeiten fertig zu stellen.

Der fertige Werkzeugkasten.

Der fertige Werkzeugkasten.

Und ein Bilderrahmen mit schönen Fotos.

Und ein Bilderrahmen mit schönen Fotos.

Zufrieden und stolz konnte jeder sein fertiges Werkstück mit nach Hause nehmen. Natürlich kam auch das gemeinsame Singen und Spielen nicht zu kurz, so dass das Wochenende wie im Flug verging…

Krötenzaun am Rippberger Sommerberg

Am Samstag waren die Walldürner Pfadfinder wieder einmal in Sachen Umweltschutz unterwegs. Zusammen mit Edda und Horst Hennig aus Rippberg, die bereits seit Jahren die Rippberger Kröten für den NABU Deutschland betreuen, ging es an den Aufbau der Krötenzäune am Rippberger Sommerberg.

Viele fleißige Helfer sind im Einsatz

Die Schubkarre erleichtert den Transport des Materials

Nachdem das Wetter am Wochenende zuvor noch einen weißen – verschneiten – Strich durch die geplante Aufbauaktion gemacht hatte, war Petrus den Pfadfindern und dem NABU heute etwas gnädiger gestimmt. Schnee gab es diesmal zwar keinen, aber von “frühlingshaften“ Temperaturen war auch keine Rede…
Kurz nach 9 Uhr ging es los. Die Hennigs hatten bereits das Material bereitgelegt, die Pfadfinder der Sippe Leopard und weitere Helfer vom Stamm Wildenburg stellten ihre Arbeitskraft. Nach kurzer Einweisung durch Edda Hennig ging es gleich ans Werk. Da viele fleissige Helfer dabei waren, konnten wir uns in Arbeitsgruppen aufteilen.

Es geht voran, der Zaun wird immer länger...

Während der erste den Maschendraht hält, steckt ein anderer die Nägel in den Boden

Eine Mannschaft rollte die Maschendrahtzäune aus, eine andere richtete den Zaun aus und steckte ihn mit Erdnägeln und Befestigungseisen fest. Andere wiederum dichteten den Zaun mit Holzstäben, Steinen und Laub ab, so dass keine Kröten untendrunter durchschlupfen können. Schnell waren die ersten Meter verlegt. Nach kurzer Zeit waren die Arbeitsgruppen eingespielt, so dass an mehreren Stellen gleichzeitig gebaut werden konnte. Viel schneller als erwartet war dann auch die Arbeit getan.

Ein ganzes Stück des Zauns ist bereits fertiggestellt...

Und fertig ist der Zaun

Zum Abschluß gab es einen kleinen Imbiss, den Frau Hennig organisiert hatte: Kaffee, Tee oder Saftschorle sowie belegte Brötchen und Mandarinen.
In den nächsten Wochen werden die Pfadfinder vom Stamm Wildenburg dann auch wieder in bzw. nach der Abenddämmerung die Zäune ablaufen und die Kröten, die auf ihrer Wanderung dort aufgehalten werden, auflesen und sicher zu Ihrem Laichgewässer bringen. Kleine Info zum Schluß: Im Jahr 2012 waren über 2300 Kröten (Hinwanderer) in und an den Rippberger Fangzäunen eingesammelt worden und konnten dann – ohne von Autos oder LKWs überfahren zu werden – unbeschadet an den See gelangen.