Yearly Archives: 2011

Eine schöne Herbstlaterne

Pfadfinder basteln eine herbstliche Laterne

Pfadfinder basteln eine herbstliche Laterne

Auf ihrem Herbstlager traf sich unsere Sippe Markomanne mit einigen Gruppen aus der Umgebung in unserem Heim “Hirsch”.
Einer der Höhepunkte des Lagers war das Basteln einer herbstlichen, elektrisch beleuchteten Laterne. Dazu konnten sich die einzelnen Gruppen in einem Spiel eine Vielzahl von Bastelmaterialien sammeln: Holzleisten und –brettchen, Transparentpapier, Draht, Kleber, und auch Lämpchen, Kabel und Batterien zur Beleuchtung. Zusätzlich durften die Pfadfinder alles verwenden, was sie im Wald oder im Garten fanden: bunte Blätter, Efeu, Ästchen und Kastanien waren sehr beliebt.
In einem weiteren Spiel im Zusammenhang mit der Bastelarbeit gab es den „Mister X“, einen ältereren Pfadfinder, der sich irgendwo im Ort versteckt hielt und über sein Funkgerät regelmäßig seine Position durchgab. Die Mannschaften konnten diesen Funkspruch abhören und an der entsprechenden Stelle suchen. Wenn sie es schafften, den „Mister X“ zu fangen, bekamen sie dafür etwas Bastelmaterial.

Wer ist Mister X?

Wer ist wohl der gesuchte "Mister X"?

Schließlich konnten die Pfadfinder Geheimschriften und Kompaßläufe lösen oder einer Spur geheimer Zeichen folgen, an deren Ende sie nochmals etwas für ihre Laterne fanden.
Dann ging es ans Basteln: Mit Eifer brachte jeder seine Ideen ein, wie man die Laterne noch verzieren und noch schöner machen konnte. Die Jungen und Mädchen klebten buntes Transparentpapier vor die Öffnungen, so daß es von innen beleuchtet wurde. Sie löteten ein Glühbirnchen mit Batterien und einem Schalter zusammen und setzten dies in die Laterne. Es gab Laternen mit Efeu-Berankung, eine aus kleinen Holzstücken gebastelte Sitzbank, die auf dem Deckel der Laterne stand und viele weitere nette Ideen, die durch die reiche Phantasie der Kinder entstanden.
Am Abend, als es draußen schon dunkel war, setzten sich alle in den Kreis und schalteten die Laternen an. Jeder hatte sich alle Mühe gegeben und das sah man den Laternen auch an.

Pfadfinder-Kaleidoskop 2011

„In unseren Gruppen wird gespielt, gelacht, gebastelt und gesungen, auf Freizeiten und Zeltlagern Natur und Gemeinschaft erfahren, fremde Länder kennengelernt. Ein buntes Treiben worauf wir durch unser Kaleidoskop blicken wollen.“ Mit diesen Worten wurde am vergangenen Sonntag die Veranstaltung in der Kulturhalle Grunbach eröffnet, bei der unsere Gruppen ihre Arbeit und ihr Haus der Öffentlichkeit vorstellten.

Nach einem Vortrag des Stammeschores von Wapiti machten unsere Jüngsten, die Dachse aus Grunbach, den Anfang und boten einige Kinderlieder dar. Es folgte die Sippe Turmfalke, die mit einigen Sketchen das Publikum zum Lachen brachte.. Anschließend ließ die Meute Panda kein Auge trocken, als sie die Geschichte vom Kasperle im Geisterschloß in lustiger Weise in Szene setzten.

Nach einigen Liedern des Stammeschores von Cherusker stellten einige Pfadfindergruppen aus der Umgebung die Geschichte der Pfadfinderbewegung szenisch dar: die Wurzeln im deutschen Wandervogel um 1900 und den Scouts in England 1907, den Werdegang in den 20er Jahren, die Verbotszeit im 3. Reich und der Besatzungszeit sowie die Konflikte in den Studentenunruhen der 68er.

Im Wechsel der Zeiten über mehr als hundert Jahre haben sich die Ziele der Pfadfinderei, wie wir sie betreiben, jedoch nie geändert: Pfadfinder wollen zur Entwicklung junger Menschen beitragen, damit sie ihre vollen körperlichen, intellektuellen, sozialen und geistigen Fähigkeiten als Persönlichkeiten, als verantwortungsbewußte Bürger und als Mitglieder ihrer örtlichen, nationalen und internationalen Gemeinschaft einsetzen können.

Pfadfinder-Chor am Kaleidoskop 2011

Pfadfinder-Chor am Kaleidoskop 2011

Den krönenden Abschluß bildete der gemischte Chor der Mannschaft, die vor nicht allzu langer Zeit mit überragendem Einsatz unser Grunbacher Vereinsheim „Hirsch“ saniert hat.
Nach dem bekannten mehrstimmigen Choral „Ich bete an die Macht der Liebe“ luden wir unsere Gäste noch in den „Hirsch“ ein, wo bei Kaffee und Kuchen oder Bratwurst und Schnitzelweck der Tag seinen Ausklang fand.

Jugendleiterlehrgang

Alle unsere Jugendleiter sind ausschließlich ehrenamtlich und unentgeltlich tätig. Doch bevor jemand verantwortlich eine Wölflingsmeute oder Pfadfindersippe führen darf, steht eine umfangreiche Ausbildung auf dem Programm. Themen sind zum Beispiel Haftung, Aufsichtspflicht und Versicherungsschutz, Programmgestaltung, pädagogische Grundregeln und ein paar Grundkenntnisse der Entwicklungspsychologie. Auch Erste-Hilfe-Kenntnisse und Verhalten am Unfallort sind Lehrgangspunkte zur Vorbereitung auf den hoffentlich nie eintretenden Notfall.

 

Zur Qualifikation für eine spätere Jugendleitertätigkeit nahmen an den vergangenen Wochenenden interessierte Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der Umgebung an einem solchen Lehrgang in unserem Pfadfinderheim „Hirsch“ teil. Wer die in Kürze stattfindende Abschlußprüfung besteht, erhält dann eine offiziellen Anerkennungsurkunde überreicht.