Monthly Archives: September 2011

Schatzsuche an der St. Barbara-Ruine

„Wo ist denn bloß der Schatz versteckt?“ Das fragte sich die Sippe Vandale aus Langensteinbach in der letzten Gruppenstunde. Um Hinweise auf das Versteck zu bekommen, mußte jeder Sippling ein paar Aufgaben lösen. Es galt heimische Tiere und Pflanzen zu erkennen, den Lückentext über Baden-Powell, den Gründer der Pfadfinderbewegung, auszufüllen oder ein kniffliges Rätsel zu lösen. Denn bei jeder richtig gelösten Aufgabe bekamen die Pfadfinder einen Lösungsbuchstaben.

Kartenarbeit bei der Schatzsuche

Kartenarbeit bei der Schatzsuche

Als die Kinder den Buchstabensalat geordnet hatten, wußten sie, daß sie im Innern des Turms suchen mußten. Dort war es schon recht dunkel, und die sie mußten mit ihren Taschenlampen leuchten, um etwas zu finden. „Ich hab’s!“ Dort, am Beginn der Wendeltreppe lag ein Briefumschlag. In diesem befanden sich eine Schatzkarte, mehrere Zettel und ein Luftballon. „Die Zettel sind ja leer!?“, rief da ein Junge. „Ja, das ist bestimmt eine Geheimschrift!“, rief ein anderer.

Jeder Zettel bzw. der Luftballon hatte eine Beschriftung: Entweder Wasser, Erde, Feuer oder Luft. Da hatte ein Mädchen die Idee, vorsichtig den Zettel über einer Kerzenflamme zu erwärmen und da kam auch langsam eine Schrift zum Vorschein! Ein anderer pustete den Luftballon ganz groß auf, so daß die anderen darauf Buchstaben erkennen konnten.

Damit erfuhren sie, welcher Punkt auf der Karte den Schatz markierte.

„Hier ist er also! Nun schnell an diese Stelle und den Schatz suchen!“ Alle halfen mit, und so fanden sie den Schatz bald unter einer großen Baumwurzel: Leckere Süßigkeiten – da gab es erst einmal eine Stärkung!

Turmbau auf dem Sommerzeltlager

Pfadfinder beim Turmbau

Pfadfinder beim Turmbau

Die Gruppen der zwischen 10 und 15 Jahre alten Pfadfinder zogen auf das Sommerlager, um ihre Erfahrungen beim Bau von Strickleitern oder von Backöfen aus Naturmaterial zu sammeln oder in Wettkämpfen und großen Spielen im Wald ihre Kraft und Geschicklichkeit zu messen. Dabei kommt es vor allem darauf an, daß die Jungen und Mädchen gemäß dem Motto „learning by doing“ selbst die Dinge ausprobieren dürfen, an denen sie letztlich ihre Grenzen kennenlernen und wachsen können.

So bauten die Sippe Normannen und die Sippe Vandale gemeinsam einen etwa vier Meter hohen, zweistöckigen Turm. In tiefe Löcher wurden die vier Eckpfeiler in den Boden versenkt und dann nach und nach mit weiteren Holzstangen und fester Schnur zwei Ebenen daran befestigt, die später eine ganze Gruppe tragen sollten. Die Pfadfinder hatten sich vorher genau überlegt, wo diagonale Streben zur Versteifung der ganzen Konstruktion angebracht werden mußten und wie dick sie die einzelnen Stangen zu wählen hatten, damit der Turm nicht unter der Last einstürzte.

Während die Jüngeren am Boden die Leitern zusammenbanden, schwangen sich die Älteren in luftige Höhen, um die ersten Stangen für die beiden Stockwerke zu befestigen. Nach drei Tagen Arbeit, bei der jeder mitgeholfen und mit den anderen zusammengearbeitet hatte, war der Turm fertiggestellt, und die ganze Gruppe kletterte nach oben. „Oh, ist das eine tolle Aussicht hier oben!“ rief der erste, der oben angekommen war.

Neue Gitarrenkurse

Singerunde am Lagerfeuer

Singerunde am Lagerfeuer

Das Lagerfeuer brennt lodernd, ringsherum sitzen die Mädchen und Jungen der Pfadfindergruppe in der Runde. Die Gitarre wird hervorgeholt, und Fahrten- oder Wanderlieder erklingen…

Das musische Element genießt in der pfadfinderischen Jugenderzerziehung traditionell einen hohen Stellenwert. Und die Gitarre ist hierbei eines der häufigsten Musikinstrumente in den Kinder- und Jugendgruppen. Um hier die notwendigen Grundlagen für ein reines und ordentliches Gitarrenspiel zu vermitteln, findet seit zwei Jahren ein Gitarrenkurs für interessierte Mitglieder statt, die gemeinsam das Gitarrespielen lernen oder ihre Kenntnisse vertiefen wollen.

Immer wieder kommen Anfänger zum Kurs hinzu. Hier werden unter Anleitung älterer Pfadfinder zunächst die verschiedenen Griffe und grundlegende Zupftechniken vermittelt, bevor es an weitere Schlag- und Zupfstile geht. Schon nach einiger Zeit fleißigen Übens können die jugendlichen Musiker bereits bei den abendlichen Singerunden begleitend mitwirken. Die Fortgeschrittenen erlernen die Gitarrenvor und -zwischenspiele von verschiedenen Liedern.