Monthly Archives: April 2012

Osterlager der Schömberger Sippe Adler

Die Strickleiter wird gebaut und vorbereitet

Die Strickleiter wird gebaut und vorbereitet

Das Osterlager der Sippe Adler aus Schömberg fand im Pfadfinderheim in Grunbach statt. Gemeinsam mit einer anderen Sippe sollte ein Boot mit eigenem Antrieb gebaut werden. Um die einzelnen Bauteile zu bekommen, hatten die Gruppen einige Aufgaben zu bewältigen: Unter anderem mußte jede Gruppe eine große Strickleiter bauen und diese auch hinaufkletterten. Andere Aufgaben waren der Bau einer Schleuder für Tennisbälle, Aufgaben aus dem Bereich der Geographie und Denksportaufgaben und ein Sackhüpf-Wettbewerb.

Als die Pfadfinderinnen und Pfadfinder so die einzelnen Teile für das Boot zusammen hatten, wurde dieses in windeseile zusammengebaut. Mit dem Boot sollte ein Transport über einen See vorgenommen werden: passend zur Jahreszeit waren dies Ostereier, welche in einem Waldstück versteckt waren. Die Jungen und Mädchen waren alle eifrig dabei möglichst viele der wertvollen Schokoeier zu finden. Mit den fertig gestellten Booten wurde eifrig an Ideen gefeilt, wie man die Ostereier trocken auf dem Boot über den See bekommt: Dabei entwickelten die Jugendlichen die unterschiedlichsten Ideen und Strategien. Bis  zum Sonnenuntergang waren so alle Eier sicher – und zumeist auch trocken – über den See gebracht worden.

Eine Pfadfinderin beim erklettern der Strickleiter

Eine Pfadfinderin beim erklettern der Strickleiter

Eine Gruppe baut eine Tennisballschleuder

Eine Gruppe baut eine Tennisballschleuder

Pfadfinder lösen die Geographie-Aufgaben

Pfadfinder lösen die Geographie-Aufgaben

Beim Basteln eines der Boote

Beim Basteln eines der Boote

Vorbereitungen am See

Vorbereitungen am See

Ein Boot wird mit Ostereiern beladen

Ein Boot wird mit Ostereiern beladen

Erfolgreicher Transport der Ostereier über den See

Erfolgreicher Transport der Ostereier über den See


 

Großer Applaus bei der Eröffnungsfeier der Bürgerhalle

Viel Applaus bei der Eröffnungsfeier der Bürgerhalle

Pfadfinder im Gespräch mit dem Ettlinger Oberbürgermeister Johannes Arnold

Pfadfinder im Gespräch mit dem Ettlinger Oberbürgermeister Johannes Arnold

Die Aufregung war riesig: gleich würde es losgehen! 400 Zuschauer warteten in der voll besetzten Bürgerhalle. Seit Wochen hatten die Mädchen und Jungen aus Ettlingenweier schon geprobt für den großen Festakt der Wiedereröffnung. Bald würde sich zeigen, ob die Aussprache und die Gesten so deutlich waren, daß man sie auch in der letzten Reihe noch verstehen würde. Einige Darbietungen anderer Vereine hatte man schon gesehen, schon Reden über die Sanierung der Bürgerhalle Ettlingenweier und deren neues Aussehen gehört, und nun warteten die Pfadfinder gespannt auf ihren Auftritt.

Da kam schon die Ankündigung: „Der Pfadfinderbund Süd wird uns vier Sketche vorspielen.“ Plötzlich war die Aufregung wie weggeblasen. Jetzt machte sich die Übung bezahlt, vor allem das laute Sprechen. Jeder Sketch wurde mit Gelächter und Applaus quittiert. Stolz verbeugten sich die Kinder und Jugendlichen am Ende, und auch nach dem offiziellen Programm sprach ihnen noch mancher Zuschauer ein Lob aus. Es war ein voller Erfolg!

 

Blick ins Publikum

Blick ins Publikum

Eröffnungsfeier

Eröffnungsfeier

Sketch "Bär"

Sketch "Bär"

Sketch "Bär"

Sketch "Bär"


 

Osterausflug nach Hochdorf und Maulbronn

 

Grabhügel eines keltischen Fürsten

Die nachgebaute Grabkammer mit reichem Schmuck

Am Ostermontag besuchte eine Gruppe älterer Pfadfinder das Keltenmuseum in Hochdorf/Enz mit dem nahegelegenen Grabhügel eines mächtigen keltischen Fürsten. Dieses Grab ist ganze acht Meter hoch und hat einen Durchmesser von 60 Metern – komplett mit Hand aufgeschüttet. So bekamen die Pfadfinder einen guten Eindruck von der Macht und der Kulturhöhe der Kelten, der dem römischen Bild einer Barbarenhorde stark widerspricht.

Besonders imposant war der naturgetreue Nachbau der inneren Grabkammer: Eine Art niedriger Blockhütte im Innern des Hügels, in der der Fürst auf einer bronzenen Liege und mit reichem Schmuck und Werkzeug versehen aufgebahrt war.

Neben vielen interessanten Zeichnungen und Erklärungen über das Leben der Kelten etwa 400 Jahre v.Chr.  konnten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder ein nachgebautes Dorf bestaunen: Ein Haus aus Balken, Nägeln aus Holz und einem Reeddach stand neben einer tiefen Grube, die einmal als Kühlschrank gedient hatte. Gleich dahinter war der Kräutergarten, in dem viele zum ersten Mal die Indigo-Pflanze sahen, aus der die berühmte blaue Farbe der Jeans-Hosen gewonnen wird.

 

 

Klostergelände in Maulbronn

Am Nachmittag fuhr die Gruppe zum Kloster Maulbronn, in dessen Mauern gerade ein mittelalterlicher Markt abgehalten wurde. Dort gab es zum Beispiel einen Aussteller, der  aus Feuersteinen Messer und kleine Äxte fertigte, ein anderer bot Lederwaren an.

Außerdem konnte man über das Klostergelände streifen und die vielen gut erhaltenen Gebäude betrachten, in denen vor vielen Hundert Jahren schon Mönche lebten und arbeiteten. Bei der Führung durch die wichtigsten Klostergebäude und die Kirche, konnten die Pfadfinder die Härte eines solchen Lebens nachempfinden. Denn bei wenigen Grad über Null war es in dem dicken Gemäuer sehr kalt und zugig. Die Vorstellung, nur ein Mal am Tag in den einzigen beheizten Raum gehen zu dürfen, erschien den meisten als sehr unangenehm. Dazu kam, daß die Mönche nur eine Mahlzeit am Tag bekamen.

 

Werkzeuge eines keltischen Schmieds

Der Kreuzgang des Klosters Maulbronn