Monthly Archives: April 2012

Oster-Zeltlager der Ettlinger Pfadfinder

Eine kalte Nacht

Abends brennen die Lagerfeuer

 

 

Dieses Jahr stellten sich die Ettlinger Sippe Normannen und die Langobarden aus Bruchhausen einer neuen Herausforderung: Ein Zeltlager Mitte März. Wenngleich tagsüber schon sehr milde Temperaturen herrschten, so sank das Thermometer nachts bis nah an die Null Grad hinab. Das hieß für die Jungen und Mädchen, sich dick einzupacken, und dennoch fror so mancher in seinem Schlafsack. Doch die erfahreneren Pfadfinder zeigten sogleich, wie und wo man den Schlafsack geschickt zuschnüren kann, auf daß weniger Wärme entweichet. „Ich habe gar nicht mehr gefroren“, hieß es überall am nächsten Morgen.

 

Kletterpark selber gebaut

Hoch hinaus geht es auf der Schaukel

 

Am Vormittag bauten sich die Pfadfinder allein aus Seilen, Rollen und Stöcken ihren eigenen Kletterpark. Es entstand eine große Schaukel, die an zwei langen Seilen von der ganzen Gruppe angezogen werden konnte. „Eins, zwei drei…“ und schon sauste das Mädchen auf der Schaukel los. Zusätzlich spannten die Jugendlichen ein langes Seil zwischen zwei Bäumen, an dem man je nach Belieben mit Armen und/oder Beinen entlanghangeln konnte. Manche legten sich sogar auf das Seil und zogen sich darüber.

Das ist ganz schön anstrengend!

Die größte Attraktion war ein in fünf Metern Höhe angebrachter Flaschenzug, über den man sich selbst in den Baum hochziehen konnte – natürlich von einem Erwachsenen gesichert. Aus dem Blätterwerk heraus konnte man dann seinen Freunden zuwinken.

Mit dem Flaschenzug hoch in den Baum

 

„Trupp eins für Trupp zwei, bitte kommen…“

 

Dies hörten die Jungen und Mädchen am Nachmittag oft aus ihren Funkgeräten. Sie waren in einem Spiel, bei dem drei Rätsel zu lösen waren. Jedoch mußten dazu jeweils zwei Puzzleteile zusammengefügt werden, die weit entfernt zueinander lagen. Die Gruppen teilten sich daher auf und verständigten sich fortan über Funk. Am richtigen Ort angelangt wunderte sich die erste Gruppe sehr über den Zettel, den sie dort fand. Eine Tabelle voller Buchstaben ohne sinnvollen Zusammenhang war darauf. Die zweite Gruppe wußte mit dem Zettel voller Pfeilen, den sie vorfand, auch nicht mehr anzufangen.

So berichteten sie sich gegenseitig über Funk, was sie gefunden hatten, was allerdings auch nicht einfach war. „Bitte wiederholen!“, da hatte wohl einer zu undeutlich gesprochen oder die Funkverbindung war schlecht. Es kam auch vor, daß zwei Pfadfinder gleichzeitig in ihre Funkgeräte sprachen, so daß niemand etwas verstand. Doch mit etwas Übung klappte es bald ganz gut. „Ich hab´s: Die Pfeile auf dem einen Zettel zeigen den Weg durch die vielen Buchstaben auf dem anderen Zettel!“ Und richtig, sie hatten das Lösungswort gefunden.

 

Funkspruch aus dem Lager

 

Allerlei Abenteuer unserer Wölflinge als „Gallier“

Die Mädchen und Jungen erleben derzeit die wöchentlichen Gruppenstunden als Gallier. Einige Meuten, wie die Meute Steinmarder, waren erfolgreich auf Pferdefang und haben ihre wilden Vierbeiner gezähmt und eingeritten. Wer war wohl im anschließenden Hindernisrennen der Schnellste und Geschickteste?

Bleistiftmännchen…

Wer sich einen Gallier als Bleistiftmännchen fertigen wollte, war bei den Wölflingen der Meute Sioniwölfe genau richtig. Voll Freude gingen die Kinder zunächst ans Ausschneiden und Zusammenkleben der Kleider. Manche Stücke waren schon mühevolle Kleinarbeit, doch die Ergebnisse waren sehenswert: Einige der Gallier trugen neben Helm und Ledergewand auch Schild und Streitaxt, andere hatten Bogen und Pfeile als Miniatur-Waffen.

Ihr nächstes Abenteuer, die Rettung des im Gebirge abgestürzten Händlers, haben die Kinder bereits mit Bravour bestanden. Nun freuen sie sich auf die Ereignisse bis zu ihrem Pfingstlager.

… und Wildschweinjagd

Die Wölfinge der Meute Polarfuchs folgten in ihrer letzten Gruppenstunde zunächst Waldläuferzeichen, die Kundschafter ihnen zu Wildschweinspuren gelegt hatten. Leise schlichen sich die Mädchen und Jungen weiter. Mit Pfeil und Bogen bewaffnet hofften sie auf einen guten Jagderfolg. Und da stand die Rotte schon vor ihnen im Gebüsch!
Zwar traf nicht gleich jeder Schuß ins „Schwarze“, doch zum Glück waren die Wildschweine aus Karton und konnten nicht davonlaufen

Raumbahnhof Grunbach: Hamberger Pfadfinder bauen Raketen

Zahlreiche Pfadfinder des Stammes Wapiti, darunter auch die Hamberger Sippe Turmfalke, versammelten sich zu Ihrem Osterlager übers Wochenende im Grunbacher Pfadfinderheim „Hirsch“. Dabei beschäftigten sich die zehn- bis fünfzehnjährigen Mädchen und Jungen mit gemeinsamen Spielen, Gesang und Bastelarbeiten.

Als Höhepunkt hatten sich einige Gruppen vorgenommen, Raketen zu basteln, welche mit einem Treibsatz richtig fliegen sollten. Mit viel Geschick und Geduld sägten sie dazu mit der Laubsäge Raketenflügel aus.

Einige der gebastelten Raketen

Einige der gebastelten Raketen

Danach fertigten sie aus Pappröhren den Raketenrumpf und mit Hilfe von Bandschleifer, Raspel und Schmirgelpapier aus einem Rundholzstab die Spitze. Da die Hoffnung bestand, daß so eine Rakete nicht nur einmal fliegt, verzierten die Pfadfinder ihre Flugkörper auch noch schön bunt mit Farbe.

Danach wurde unter fachkundiger Anleitung ein eigens dafür vorgesehener Treibsatz eingebaut, und los ging es hinaus auf die Wiese. Die Rakete wurde auf der Startrampe aufgebaut, der Treibsatz gezündet und schon ging es los: Groß war die Freude, als der Start gelang und sich die Raketen weit in die Luft erhoben. Und eine Rakete flog gar so weit, daß sie noch jetzt darauf wartet, wiedergefunden zu werden…

Unter den Fotos finden Sie einige Filme der Raketenstarts in Grunbach.

 

Raketenstart vom Raumbahnhof Grunbach

Raketenstart vom Raumbahnhof Grunbach

Vorbereiten der Rakete auf der Startrampe

Vorbereiten der Rakete auf der Startrampe

Lift-off!

... - 8 - 7 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1 - Lift-off!

 

Start einer Rakete vom Weltraumbahnhof Grunbach

Eine weitere Rakete startet

Zeitlupe eines Raketenstarts

Raketenstart in Slowmotion