Yearly Archives: 2012

Pfadfinder leisten Erste Hilfe

Zum festen Bestandteil der pfadfinderischen Ausbildung gehört in unseren Gruppen seit Jahrzehnten die “Erste Hilfe” und das Verhalten in Notfällen. Die Jugendlichen lernen hierbei, wie und was zu tun ist, um gezielt und effektiv helfen zu können. Neben der korrekten Absicherung einer Unfallstelle, dem Notruf und der Eigensicherung am Unfallort gehört hierzu auch die medizinische Erste Hilfe.
Dieses Wissen wird regelmäßig immer wieder geübt, und einmal im Jahr – im Rahmen eines großen Wettbewerbes bei dem sich die Pfadfindersippen in Wissen und Können messen – gehört auch der “Autounfall” zu einem der Szenarien das immer wieder durchgespielt wird.

Schwerer Verkehrsunfall bei Birkenfeld

Schwerer Verkehrsunfall auf der K4576 von Birkenfeld kommend in Richtung Oberhausen

Für die Sippe Skiren aus Straubenhardt, die an diesem Tag zu Gast bei der Sippe Helvekonen aus Gräfenhausen / Birkenfeld war, wurde aus dieser spielerischen Übung nach ihrer letzten Gruppenstunde plötzlich der Ernstfall: Als die letzten -zumeist älteren- Pfadfinder der Gruppe sich auf den Heimweg machen wollten, verunfallte ein Auto auf der nahe gelegenen Landstraße, wobei das Fahrzeug abhob und 50 Meter weit und rund 5 Meter hoch durch die Luft flog. Das Fahrzeug überschlug sich mehrfach, wobei die beiden Insassen herausgeschleudert wurden, ehe es auf dem Acker neben der Landstraße liegen blieb.

Wie noch zuletzt vor – fast auf den Tag genau – 6 Wochen im Rahmen des Sommerlagers geübt, lief die Absicherung der Unfallstelle automatisch, während keine 15 Sekunden nach dem Unfall via Handy bereits der Notruf abgesetzt wurde. Zeitgleich wurden die beiden schwerverletzten jungen Männer nach besten Möglichkeiten versorgt: hier kamen einige sehr hilfsbereite Autofahrer zu Hilfe, die angehalten hatten und Decken zum warmhalten und unterlegen für die beiden Verletzten brachten. Wenig später trafen dann auch schon Notarzt, Polizei und Feuerwehr ein, die die weitere Versorgung der jungen Männer professionell übernahmen.

Hier machte sich die gute Übung und Disziplin der Pfadfindergruppe mehr als bezahlt, denn besser und gezielter konnten diese Maßnahmen durch die Pfadfinder gar nicht durchgeführt werden. Die Gruppe hofft nun auf die baldige und vor allem vollständigen Genesung der beiden lebensgefährlich verletzten Männer.

Weitere Presseberichte:
Bericht bei PZ-News
Bericht der Feuerwehr Birkenfeld
Bericht bei KAnews
Polizeidirektion Pforzheim

Schwerer Verkehrsunfall bei Birkenfeld

Schwerer Verkehrsunfall auf der K4576 von Birkenfeld kommend in Richtung Oberhausen

Schwerer Verkehrsunfall bei Birkenfeld

Schwerer Verkehrsunfall auf der K4576 von Birkenfeld kommend in Richtung Oberhausen

Schwerer Verkehrsunfall bei Birkenfeld

Schwerer Verkehrsunfall auf der K4576 von Birkenfeld kommend in Richtung Oberhausen

Schwerer Verkehrsunfall bei Birkenfeld

Schwerer Verkehrsunfall auf der K4576 von Birkenfeld kommend in Richtung Oberhausen

 

Neues Dach auf dem Buchener Pfadfinderheim

Abdecken des Daches im Stammesheim in Buchen

Abdecken des Daches im Stammesheim in Buchen

Nachdem das Dach des Buchener Pfadfinderheimes des Stammen Wildenburg am kleinen Roth in die Jahre gekommen und längst nicht mehr dicht war, war es an der Zeit für die „Aktion neues Dach“.
Dazu trafen sich die Älteren des Stammes Wildenburg Anfang September, um zunächst ein Gerüst zu stellen.
Dann wurden die alten Ziegel, die zum Teil noch aus der Produktion des längst aufgegebenen Höpfinger Ziegelwerkes Kaiser und Böhrer stammten, abgedeckt und in bereitgestellte Container geworfen. Hier konnten auch die Jüngeren, die bei der Renovierung ihres Pfadfinderheimes mithelfen wollten, tatkräftig mit anpacken. In einer Kette wurden die Ziegel weitergegeben, so dass das alte Dach schnell abgedeckt und die Container für die alten Ziegel schnell gefüllt waren. Auch die alte Unterspannbahn war brüchig und löcherig geworden. Deshalb entfernten die Pfadfinder die morschen Folienbahnen.

Das eingerüstete Stammesheim

Das eingerüstete Stammesheim

Anschließend wurde der Dachstuhl gereinigt und mit Weichfaserplatten abgedeckt. Aufwändig war die anschließende Lattung, die ja genau auf das Ziegelmaß abgestimmt sein musste. Über 500 laufende Meter Dachlatten für die Lattung und Konterlattung wurden angenagelt.
Das anschließende Decken mit den von der Firma Monier aus Heinstadt dankenswerterweise gespendeten neuen Ziegeln ging dann dank der vielen kleinen und großen Helfer auch vom befreundeten Pfadfinderstamm Goten aus Eberbach recht schnell von der Hand.
In einem anschließenden Arbeitseinsatz wurde dann das Gerüst wieder abgebaut und um das Pfadfinderheim aufgeräumt.

Das Dach wird neu gedeckt

Das Dach wird neu gedeckt

 

Nach mehr als 400 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden mit zeitweise 17 freiwilligen und fleißigen Helfern vor Ort haben die Buchener Pfadfinder vom Stamm Wildenburg nun wieder ein dichtes Dach über dem Kopf.
Die Renovierung des Pfadfinderheimes wird in der nächsten Zeit mit dem Umbau der Sanitäranlage und dem Einbau von Regalen und Schränken fortgesetzt.

Begeisternde Spielstationen beim Schulfest der Pestalozzi-Schule

Beim Schulfest der Ettlinger Pestalozzi-Schule engagierten sich die Mädchen und Jungen unserer Gruppen mit verschiedenen Spielstationen und einem Infostand.

Nachdem die Sonne sich pünktlich zu Beginn des Schulfestes doch noch zeigte, drängten sich viele Schüler auf dem Hof, so daß die fleißigen Helfer an den Spielestationen alle Hände voll zu tun hatten. Beim Taumelland, beim Zielwerfen auf die Burg und beim Angeln probierten nicht nur die Schüler die unterschiedlichen Spiele aus. Oft kamen auch die kleinen Geschwister, die  besonderer Aufmerksamkeit und Betreuung bedurften.

Viel Begeisterung rief das “Flaschenschießen” hervor. Passend zu den schnell wieder heißen Temperaturen spritzte kaltes Wasser aus der fliegenden Flasche und brachte angenehme Kühlung. Wessen Flasche dann am weitesten und höchsten flog, war gar nicht mehr so wichtig!

Doch auch der Infostand mit vielen Bildern aus dem Pfadfinderleben stieß auf lebhaftes Interesse, und gerne beantworteten die Pfadfinder die verschiedenen Fragen der Eltern.