Monthly Archives: February 2013

Winterlager der Meuten des Stammes Cherusker Teil I

Vom 13. bis 17. Februar trafen sich die Meuten des Stammes Cherusker zum gemeinsamen Winterlager im Grunbacher Pfadfinderheim Hirsch. Mit dabei waren auch die Meute Silberlöwe aus Langensteinbach und die Meute Rotfuchs aus Gräfenhausen.

Gleich nach ihrer Ankunft gingen beide Meuten zusammen zum Grunbacher Schlittenhang, der sich ganz in der Nähe des Feuerwehrhauses befindet. Wer keinen Schlitten dabei hatte, konnte eine Tüte zum Rutschen benutzen, die auch mindestens genau so schnell war.

Nach und nach trauten sich die Wölflinge immer weiter nach oben. Wichtig war, daß diejenigen, die das Ende der Piste erreichten, schnell zur Seite gingen, damit die Nächsten rutschen konnten. Einige Wölflinge wollten ein Wettrennen veranstalten und starteten nebeneinander. Sie rauschten also schnell den Hang hinunter und trafen sich lachend wieder unten.

Einmal veranstaltete sogar die ganze Meute ein Rennen. Da aber alle annähernd gleichzeitig am Ziel ankamen, war es schwierig zu erkennen, wer als Erster das Ziel erreichte:

Kurz vor dem Start - Der letzte Wölfling erklimmt den Hang

Kurz vor dem Start – Der letzte Wölfling erklimmt den Hang

Auf die Plätze - fertig -los. Die Wölflinge rauschen den Berg hinunter

Auf die Plätze – fertig – los. Die Wölflinge rauschen den Berg hinunter


Nach ca. einer halben bis ganzen Stunde liefen die beiden Meuten wieder zurück zum Pfadfinderheim. Das Mittagessen erwartete sie. Nach dem Mittagessen erfuhren die Wölflinge, daß auch Marco Polo in der Stadt sein soll.

Indianer auf der Jagd

Indianer auf der Jagd

Federschmuck und Lederbeutel, Tomahawk und Bogen – diese Utensilien werden die Kinder unserer Meuten bis zum großen Zeltlager in den Sommerferien begleiten. Denn die Mädchen und Jungen erleben diese Zeit als Prärieindianer. So werden die Kinder als Indianer des Stammes Dakota, Sicangu oder Ponca wie ihre tapferen Vorbilder ihre eigenen Abenteuer erleben.

Ob Mustangjagd oder der Kampf gegen einen hungrigen Bären – auf jeden künftigen Krieger warten zahlreiche Abenteuer, die es mit Bravour zu bestehen gilt. Doch nicht nur auf der Jagd kann der Indianer seinen Mut beweisen: auch bei der langen Reise in die Sommerjagdgründe gilt es, die unterschiedlichsten Schwierigkeiten zu überwinden.

 

Unsere Indianer halten Ausschau

Unsere Indianer halten Ausschau

Indianische Kultur kennenlernen

In den wöchentlichen Gruppenstunden erleben die Kinder nicht nur viele Abenteuer, sondern lernen auch die Kultur und Lebensweise ihres Indianerstammes kennen. Neben den sportlichen Fähigkeiten wie Bogenschießen oder Anschleichen spielen auch handwerkliche Künste eine große Rolle: Ob beim Fertigen des eigenen Indianer-Stirnbandes oder Lederbeutels oder beim Basteln des Holzbogens – hier kann jedes Kind seine Geschicklichkeit zeigen und verbessern.

Auch die Achtung der Natur, die die Indianer immer hochhielten, wird in unseren Gruppen vermittelt. Mit dem Kennenlernen der heimischen Tier- und Pflanzenwelt wird der Grundstein für die verantwortungsbewußte Behandlung unserer Umwelt gelegt.

Basar in Persien

”Wann beginnt der Basar?” ”Ist es noch weit bis dorthin?”“Was gibt es dort alles zu kaufen?” Das fragten sich die Kinder der Meute Polarfuchs aus Ettlingen. Die kleinen Pfadfinder im Grundschulalter, genannt “Wölflinge”, erleben gerade die Abenteuer des Entdeckers “Marco Polo”.

In ihrer Spielidee haben sie bereits eine lange Reise hinter sich. Sie begannen ihre Entdeckungsfahrt im mittelalterlichen Venedig, genau wie Marco Polo vor über 700 Jahren es tat. Sie segelten übers Mittelmeer und zogen mit Karawanen durchs Zweistromland. Nun haben sie Persien erreicht. Hier wollten die Wölflinge im bunten Treiben des Basars Handel treiben.

Schon von fern hörten die Mädchen und Jungen das geschäftige Leben des Marktes. Sicherlich würden sie für ihre Perlen und Edelsteine, die sie sich in den letzten Gruppenstunden verdient hatten, einige schöne Sachen bekommen. Im dichten Gedränge des Basars besuchten sie die Stände der verschiedenen Händler. Was gab es da nicht alles zu kaufen: Gewürze, Lederbeutel, Kerzen, Schmuck, Zinnteller und vieles mehr. Sogar ein Händler aus China war auf dem persischen Basar. “Gewürze, Gewürze!”, rief der eine Händler. “Kaufen sie meinen wunderschönen Schmuck!“, schallte es von der einen Ecke des Marktes. Da fiel den Kindern die Auswahl sichtlich schwer.

Basar in Persien

Basar in Persien

Doch hatte man etwas ganz besonders Schönes entdeckt, ging es ans Handeln. Wie auf einem persischen Markt üblich, verlangten die Händler erst einen viel zu hohen Preis: “Für zwei Edelsteine würde ich die Dose kaufen, aber drei sind mir zu viel!” so einigte sich der Junge mit dem Händler und beide waren zufrieden mit dem getätigten Geschäft. Schließlich hatte jeder Wölfling etwas gefunden und trug seine Schätze stolz vom Markt. Dann verglichen die Kinder ihre Einkäufe, denn jeder hatte etwas anderes erstanden.

In den nächsten Gruppenstunden werden die Kinder weiter den Spuren Marco Polos folgen, der entlang der Seidenstraße bis nach China führt. In China wollen sie dann den mächtigen Herrscher Chinas, Kublai Kahn, besuchen. Doch bis zu diesem Ziel werden wohl noch einige Abenteuer und Entdeckungen auf sie warten.