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Pfadfinder bei der Aktion Friedenslicht

Mit der „Aktion Friedenslicht“ wurde die Christvesper in der Klosterkirche Bad Herrenalb durch Pfadfinder unseres Pfadfinderbundes bereichert und mitgestaltet.

Das Licht wurde in einer Gemeinschaftsaktion vieler Pfadfinderverbände in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem angezündet, nach Wien überstellt und von dort aus in einer beispiellosen Stafette in alle Welt transportiert – Rom, USA, Ukraine – aber auch als eine der ganz wenigen Stellen im Landkreis nach Bad Herrenalb.

Das Licht erstrahlt über alle Gesichter in der Kirche

Das Licht erstrahlt über alle Gesichter in der Kirche

Leitmotiv der Gemeinschaftsaktion aller Pfadfinderverbände ist der Grundgedanke im Pfadfindertum, sich für eine bessere Welt einzusetzen. „Uns ist es wichtig, gerade an Weihnachten an das völkerübergreifende Gebot des Christentums zum Frieden zu erinnern. Eine bessere Symbolik ist mit der grenzenüberschreitenden Verbreitung des Lichts von Bethlehem aus wohl kaum zu finden“, erläuterte einer der örtlichen Pfadfinder.

Zu Beginn des Gottesdienstes brachte das Friedenslicht in Form einer Ölkerze Licht in die Dunkelheit, als es von einer Pfadfinderin in die abgedunkelte Klosterkirche hineingetragen wurde und mit ihrem Licht nach und nach alle Kerzen angezündet wurden und die Kirche stimmungsvoll erleuchteten.

Pfarrer Johannes Oesch zeigte sich für die Übergabe dankbar und legte in seiner Predigt die zentrale Botschaft des Christentums in der Personifizierung durch Jesu näher aus.
Einen würdigen Rahmen in der voll besetzten Kirche setzte der Chor der Klosterkirche mit vielen Chorsätzen unter der Leitung von Makitaro Arima.

Am Ende der Christvesper war jeder Besucher eingeladen, die Weihnachtsbotschaft nach Hause zu nehmen – in Form einer Kerze, die am Friedenslicht angezündet wurde.

Auftritt des Pfadfinderbundes Süd auf der Offerta 2014

Freudig nahmen die Pfadfinder des Stammes Cherusker auf, dass auch sie die Gemeinden Karlsbad und Waldbronn auf der Offerta in Karlsruhe vertreten durften. Da musste natürlich ein ordentliches Programm auf die Beine gestellt werden. So übten sie einerseits in den Wochen vor der Messe mit viel Elan für den Auftritt ihres großen Chors. Auf der Messe gaben sie dann einige Lieder wie z. B. „La Montanara“ oder „Bunt sind schon die Wälder“ zum Besten – teilweise sogar mit vierstimmigen Sätzen und mit Gitarrenbegleitung.
Zudem stellten sie parallel mit dem Jugendhaus Langensteinbach einige Spielstationen für die kleinen Besucher. Die Zusammenarbeit beider Gruppen funktionierte dabei sehr gut: „Schau mal, da drüben bei den anderen gibt es noch weitere spannende Stationen.“ hörte man auf beiden Seiten sagen.
„Wer baut den besten Papierflieger?“ fragte ein Mädchen der Pfadfinder in die Runde. An einem Basteltisch durfte jeder seine Künste zeigen – sei es unter Zuhilfenahme der zahlreichen Anleitungen oder der eigenen Phantasie. Jeder Flieger wurde natürlich sogleich ausprobiert.
Wir danken insbesondere der Gemeinde Karlsbad für diese Einladung und würden uns freuen, auch im nächsten Jahr wieder „mit dabei“ zu sein.