Yearly Archives: 2014

Osterausflug zum Römerkastell Saalburg

Am Ostermontag besuchte eine größere Gruppe der älteren Pfadfinder das Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg – ein vor über 100 Jahren wiederhergestelltes Kastell. Für die in Sachen „Römer“ recht bewanderten Pfadfinder war dies ein besonders anschauliches Beispiel römischer Baukunst. Die über 1000 Meter Steinmauer umgrenzen die zahlreichen Steinbauten in denen vor knapp 2000 Jahren römische Soldaten lebten, um die Grenze nach Germanien zu bewachen.
Auch Reste des Limes waren ganz in der Nähe zu sehen. „Und das nur mit Spaten und Schaufeln…“ staunten die Pfadfinder über den viele Kilometer langen Erdwall, der damals noch mit Palisaden besetzt war.

Am Eingang der Saalburg begrüßt uns der Kaiser höchstpersönlich - nett von ihm!

Am Eingang der Saalburg begrüßt uns der Kaiser höchstpersönlich – nett von ihm!

Zahlreiche Ausstellungsstücke in verschiedenen Gebäuden

Zahlreiche Ausstellungsstücke in verschiedenen Gebäuden

Nachbauten römischer Belagerungswaffen

Nachbauten römischer Belagerungswaffen

Eines der gut befestigten Tore.

Eines der gut befestigten Tore.

Besuch im Römermuseum Stettfeld

In den Ettlinger Gruppen „Normannen“ und „Langobarden“ war das Thema der letzten Wochen „Das alte Rom“ gewesen, wobei sie viel über das Leben und die 1000-jährige Geschichte der Römer erfahren hatten.

Wir dürfen die Ausrüstung eines römischen Legionärs anprobieren

Wir dürfen die Ausrüstung eines römischen Legionärs anprobieren

So eine Tunika steht uns auch ganz gut

So eine Tunika steht uns auch ganz gut

Ein römisches Spiel: Walnüsse müssen in der Tonschale landen.

Ein römisches Spiel: Walnüsse müssen in der Tonschale landen.

Als krönender Abschluß stand der Besuch des Römermuseums in Stettfeld (bei Bruchsal) auf dem Programm. Hier erfuhren die Jungen und Mädchen in einer ausnehmend gut gemachten Führung viele weitere Details, die sehr anschaulich dargestellt waren. Z. B. durfte jeder einen originalgetreuen Helm, Schild und ein Schwert eines römischen Legionärs anziehen bzw. tragen. „Oh, die mußten aber schwer schleppen!“ stellten die begeisterten Jugendlichen fest.
Keine Frage der Kinder blieb unbeantwortet, und bei vielen dürfte das Interesse an Geschichte ein Stück größer geworden sein.

Frühlingslager der Sippen

Zu ihrem Frühlingslager traf sich einige unserer Sippen im Pfadfinderheim „Hirsch“. Das Programm war vielfältig: Neben Bastelarbeiten aus Holz und kleinen Naturexperimenten  waren auch einige Organisations-Spiele geplant. Hierbei bekamen die Jungen und Mädchen verschiedene Aufgaben gestellt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Dies war z. B. der Bau einer Miniatur-Brücke nur aus Streichhölzern, Faden und Heißkleber oder das Basteln eines Osternestes, das natürlich am besten bis oben hin mit leckeren Ostereiern gefüllt werden sollte.

Die Spannung ist riesig - ob die Brücke wohl halten wird?

Die Spannung ist riesig – ob die Brücke wohl halten wird?

Der krönende Abschluss war ein Spiel am Wald, bei dem sich die Pfadfinder im Dunkeln an ein Gebiet anschleichen durften, das von Fängern bewacht war. Dort sollten möglichst viele Teelichte angezündet werden. „Das war viel besser als jedes Versteckspielen!“ begeisterten sich die Jugendlichen.