Gemeinsam statt einsam

Vielfach gibt es für die Kinder unserer heutigen Gesellschaft kein gemeinsames Spielen mehr. Video, Computerspiele und Internet müssen oft genug den richtigen Spielkameraden ersetzen. So können die Kinder meist besser mit dem Computer umgehen als mit Gleichaltrigen. Wo lernen sie noch, sich mit Freunden auszutauschen, auseinanderzusetzen und zum Schluß wieder zu vertragen? Außer dem Miteinander und der Konfliktfähigkeit leidet auch die Phantasie der Kinder und Jugendlichen darunter, genauso wie die Fähigkeit, schöpferisch eigene Gedanken zu entwickeln und zu verwirklichen.
Wie viele Kinder gehen heutzutage noch ins Freie und erleben ihre Abenteuer? Im Wald, beim Hüttebauen oder beim Übernachten unter freien Himmel, beim Indianerspielen und Feuermachen gibt es vieles zu entdecken. Dabei bringt das Erleben mit Gleichaltrigen grundlegende Erfahrungen mit sich, die mit zu den wichtigsten für das spätere Leben als Erwachsener zählen.

Gemeinsam macht es am meisten Freude

Gemeinsam macht es am meisten Freude

Die Stufen sind hoch. Aber so lernt man, wozu man fähig ist.

Die Stufen sind hoch. Aber so lernt man, wozu man fähig ist.

Hier werden Dinge gelernt wie Zusammenhalt, Freundschaft, Toleranz gegenüber Anderen, Schutz von Schwächeren und Vertreten der eigenen Meinung. Kinder, die in der Gemeinschaft mit anderen Mädchen und Jungen diese Werte gemacht haben, werden mit Sicherheit nicht zu Eigenbrötlern, wie wir sie heute schon zu viele haben: Egoisten, die ausschließlich ihren eigenen Erfolg im Auge haben und denen Werte wie Freundschaft oder Hilfsbereitschaft fremd sind.
Jeder, der nicht nur fordern, sondern selbst etwas tun möchte, hat bei uns die Möglichkeit, diese Erfahrungen in einer Gruppe von Freunden zu gewinnen.