Pfadfinder-Kaleidoskop 2012 in Oberweier (Ettlingen)

Der Stammes-Chor Cherusker passend zur Herbstzeit mit “Gelbe Blätter”

Mit der Begrüßung der Gäste, einiger offizieller Vertreter der Gemeinden und vieler ehemaliger Pfadfinder wurde mit einem kleinen Überblick über die Geschichte des Stammes Cherusker, welcher im Jahr 1946 gegründet wurde am vergangenen Sonntag die Veranstaltung in der Waldsaumhalle in Oberweier eröffnet, bei der die einzelnen Gruppen des Pfadfinderbundes Süd ihre Arbeit der Öffentlichkeit vorstellten.

Nach einem Vortrag des Burg-Chors der Ettlinger Gruppierungen begannen die Jüngsten, zunächst die Meute Sioniwolf aus Ettlingenweier, mit einigen lustigen Sketchen. Es folgte die Meute Polarfuchs aus Ettlingen, die drei Kinderlieder sangen, und auch die Meute Steinmarder aus Oberweier ließ kein Auge trocken, als sie ihre „Schulszene voller Pannen“ vorspielte.

Einige Wölflinge der Meute Sioniwolf führen einen Sketch auf.

Die störenden langen Ärmel und Hosen werden gekürzt: Der “Wandervogel” entsteht.

Nach einigen Liedern des Stammeschores von Cherusker stellten die Pfadfindergruppen aus Ettlingen, Bruchhausen und Malsch die Geschichte der Pfadfinderbewegung szenisch dar: die Wurzeln im deutschen Wandervogel um 1900 und den Scouts in England 1907, den Werdegang in den 20er Jahren, die Verbotszeit im 3. Reich und der Besatzungszeit sowie die Konflikte in den Studentenunruhen der 68er.

Im Wechsel der Zeiten über mehr als hundert Jahre haben sich die Ziele der Pfadfinderei, wie sie der Pfadfinderbund Süd seit jeher betreibt, jedoch nie geändert: Pfadfinder wollen zur Entwicklung junger Menschen beitragen, damit sie ihre vollen körperlichen, intellektuellen, sozialen und geistigen Fähigkeiten als Persönlichkeiten, als verantwortungsbewußte Bürger und als Mitglieder ihrer örtlichen, nationalen und internationalen Gemeinschaft einsetzen können.

Den krönenden Abschluß bildete der gemischte Chor zusammen mit dem Nachbarstamm Wapiti. Nach dem bekannten vierstimmigen Choral „Ich bete an die Macht der Liebe“ bot sich ausreichend Gelegenheit bei Kaffee und Kuchen, sich im Gespräch mit den Pfadfindern auszutauschen, oder in der großen Foto-Galerie weitere Eindrücke zu sammeln.

Blick in die vollbesetzte Halle

Der Chor der Ettlinger Burg “Fridthjof von Framnes”

Auch Martin Knaus, Kommandant der Feuerwehr Albtal-Ettlingen, und seine Gattin erfreuten sich der Veranstaltung.

Die ehemalige Oberweirer Schulrektorin Doris Hubig bekundete ihre Bewunderung.

Im Gespräch mit dem Karlsbader Bürgermeister-Stellvertreter Peter Kiesinger

Im Publikum muß man schmunzeln, auch der Oberweirer Ortsvorsteher Wolfgang Matzka.