Schatzsuche an der St. Barbara-Ruine

„Wo ist denn bloß der Schatz versteckt?“ Das fragte sich die Sippe Vandale aus Langensteinbach in der letzten Gruppenstunde. Um Hinweise auf das Versteck zu bekommen, mußte jeder Sippling ein paar Aufgaben lösen. Es galt heimische Tiere und Pflanzen zu erkennen, den Lückentext über Baden-Powell, den Gründer der Pfadfinderbewegung, auszufüllen oder ein kniffliges Rätsel zu lösen. Denn bei jeder richtig gelösten Aufgabe bekamen die Pfadfinder einen Lösungsbuchstaben.

Kartenarbeit bei der Schatzsuche

Kartenarbeit bei der Schatzsuche

Als die Kinder den Buchstabensalat geordnet hatten, wußten sie, daß sie im Innern des Turms suchen mußten. Dort war es schon recht dunkel, und die sie mußten mit ihren Taschenlampen leuchten, um etwas zu finden. „Ich hab’s!“ Dort, am Beginn der Wendeltreppe lag ein Briefumschlag. In diesem befanden sich eine Schatzkarte, mehrere Zettel und ein Luftballon. „Die Zettel sind ja leer!?“, rief da ein Junge. „Ja, das ist bestimmt eine Geheimschrift!“, rief ein anderer.

Jeder Zettel bzw. der Luftballon hatte eine Beschriftung: Entweder Wasser, Erde, Feuer oder Luft. Da hatte ein Mädchen die Idee, vorsichtig den Zettel über einer Kerzenflamme zu erwärmen und da kam auch langsam eine Schrift zum Vorschein! Ein anderer pustete den Luftballon ganz groß auf, so daß die anderen darauf Buchstaben erkennen konnten.

Damit erfuhren sie, welcher Punkt auf der Karte den Schatz markierte.

„Hier ist er also! Nun schnell an diese Stelle und den Schatz suchen!“ Alle halfen mit, und so fanden sie den Schatz bald unter einer großen Baumwurzel: Leckere Süßigkeiten – da gab es erst einmal eine Stärkung!