Abenteuer

Auf dem Basar von Bagdad

Zu einer Wochenendfreizeit trafen sich einige Gruppen am Grunbacher Pfadfinderheim, um im Spiel Abenteuer auf Marco Polos Spuren zu erleben.

Kaum angekommen erfuhren die Mädchen und Jungen, daß ein Dieb auf dem Basar in Bagdad gerade sein Unwesen trieb. Schon am nächsten Tag konnten sie diesen jedoch überführen und vor den “Kadi” bringen.

Nun stand dem zweiten Höhepunkt des Lagers nichts mehr im Weg: dem Besuch des Basars! Hier wurde dann nach Herzenslust gefeilscht und gehandelt. Jedes Kind hatte seine vorher im spielerischen Handel erworbenen „Edelsteine“ mitgebracht, die es gegen wunderschöne Muscheln, kleinen Zierat,  bunt gefärbte Schafwolle, Notizblöckchen und Stifte, Kerzen oder vieles andere mehr eintauschen konnte.

Auf dem Basar.

Stolz und zufrieden zogen die Kinder vom Basar zurück zum Pfadfinderheim, wo der Tag mit einer vergnüglichen Spielerunde und anschließendem gemeinsamen Singen ausklang.

Burgen-Hajk der Pfadfinder

Die Burg Wasigenstein aus der Ferne

Über das Pfingstwochenende machte sich eine Gruppe älterer Pfadfinder in die Pfalz auf zu einem Hajk – einer dreitägigen Wanderung, bei der alles Gepäck und das Essen in den Rucksäcken mitgenommen wird.

Die Wanderroute versprach sehr spannend zu werden, da viele Burgen und Kletterfelsen auf dem Weg lagen. Gleich am ersten Tag schauten sich die Jugendlichen die Wegelnburg, die Hohenburg und die Frönsburg an, drei Burgruinen, in denen es Türme, Burghöfe und kleine Räume zu erkunden gab. Und manchmal war von einer Burg aus die nächste Burg schon zu sehen. Am „Zigeunerfelsen“ konnte jeder seine Kletterkünste erproben: „Schau mal! Hier oben bin ich.“ Schon war einer bis auf die Spitze geklettert und freute sich über die schöne Aussicht.

Gemütliche Singerunde um das Lagerfeuer

Am Abend lagerten die Jungen und Mädchen direkt an einer der Burgen und trafen dort zufällig auf eine Pfadfindergruppe des Pfadfinderbundes Welten- bummler aus Kassel. Sogleich verabredeten sich die beiden Gruppen, nach dem Abendessen zu einer gemeinsamen Singerunde zusammenzu- kommen. Da wurden neben wilden Seeräuber- liedern auch stimmungsvolle Abendlieder gesungen, z.B. “Abends, wenn das Tageslicht verweht”. Außerdem war es für alle interessant, sich mit den anderen Pfadfindern auszutauschen.

Am zweiten Tag liefen sie zwei weitere Burgen an und staunten dabei nicht schlecht über die Baukunst des Mittelalters: „Wie baut man einen 15 Meter hohen Turm auf so einen schmalen und hohen Felsen ohne einen Kran?“

Mit vollem Gepäch auf dem Weg zur Burg

An diesem Abend fanden die Pfadfinder sogar Platz im Hof einer abgelegeneren Burg, in dem sie ganz ungestört essen, singen und unter freiem Himmel schlafen konnten.

Und schon mußte sich die Gruppe wieder auf den Heimweg machen, allerdings nicht, ohne sich noch ein ausgiebiges Bad in einem aufgestauten Fluß zu gönnen.

So bleibt allen eine schöne Wanderung mit vielen interessanten Entdeckungen und Erfahrungen in Erinnerung.

 

Von hier oben hat man eine herrliche Aussicht

Blick über die Burg Wasigenstein

Turnier und Mai-Fest bei den Galliern

Vorbereitungen zum großen gallischen Turnier

Die Kinder freuen sich über die schön geschmückten Fenster

Die Großen helfen den Kleinen

Wie alle Meuten des Pfadfinderbundes-Süd erleben die Meuten Igel aus Bad-Wildbad und Dachs aus Grunbach des Stammes Wapiti gerade spielerisch die Zeit der Gallier. Ein großes Turnier war angekündigt worden, und zu diesem Anlaß wurde das Pfadfinderheim festlich geschmückt. Die Mädchen und Jungen bastelten z.B. Blumen, Schmetterlinge und Wolken aus Papier, um damit die Fenster ihres Pfadfinderheimes zu schmücken.

 

 

 

Jeder trägt seinen Speer mit sich

In den Gruppenstunden zuvor hatten sie bereits den Schmied und sein Handwerk kennengelernt. In vielen Spielen hatten sie ihm geholfen, den Rennofen zu bestücken und in der Schmiede das Feuer anzufachen. „Dafür bekommt nun jeder von euch eine geschmiedete Speerspitze von mir“, sagte darauf der Schmied und überreichte jedem eine Speerspitze aus Sperrholz. Daraus bastelte sich jedes Kind einen eigenen Speer.

Der Druide eröffnet das Turnier

 

 

 

 

 

Die Fässer sind sehr widerspenstig

Endlich war die Zeit gekommen, um zum großen Turnierplatz zu laufen. Jeder trug stolz seinen Speer und war voller Spannung, welche Aufgaben dieses Mal gestellt werden würden. Vier Gruppen der Wölflingsstufe  (die Meuten Igel, Dachs, Biber und Buntspecht) nahmen an den Wettkämpfen teil, in denen die jungen „Gallierkrieger“ ihre Kraft und ihr Geschick unter Beweis stellen konnten. „Auf an den Start, der Wettbewerb beginnt!“, eröffnete ein Druide  feierlich die Wettkämpfe. Während beim Seilziehen die Manneskraft gefragt war, erforderte das Zielwerfen mit den Speeren viel Geschicklichkeit. Beim Faßrollen bestand die Herausforderung darin, das eigenwillige Fass auf der Strecke zu halten. Die Spannung war immer groß, wenn der Druide den Sieger einer jeden Runde verkündete.

Jeder wurde von seiner Mannschaft kräftig angefeuert

Jeder muß mit anpacken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem alle gestellten Aufgaben im Wettstreit erledigt waren, freuten sich die Kinder auf die wohlverdienten Würstchen am Lagerfeuer – was für ein Festmahl. Zwar wurde dieses durch einen kräftigen Regenguß begleitet, doch änderte das nichts an der guten Laune der Kinder. So wurde der letzte Lagerabend im frühlingshaft geschmückten Vereinsheim „Blume“ gefeiert.