Bastelarbeit

Winterlager 2016 der Sippen

In den Weihnachtsferien trafen sich Sippen der Stämme Cherusker, Wapiti und Inka in ihrem Pfadfinderheim, um dort einige Tage gemeinsam verbringen.

Höhepunkt einiger Sippen war der Bau eines mannshohen Heißluftballons. Dieser konnte durch heiße Luft aufgetrieben weit in die Höhe steigen. „Schau nur! Er ist schon über alle Bäume hinaus!“ riefen die Jungen und Mädchen sich begeistert zu.

Da hebt der erste Ballon ab - weitere sind schon am Start

Da hebt der erste Ballon ab – weitere sind schon am Start

Den krönenden Abschluss bildete der alljährliche „Bunte Abend“. Jede Gruppe studierte über das Lager hinweg eine Vorführung ein. Die einen zeigten verblüffende physikalische Experimente – ganz wie früher in der „Knoff-Hoff-Show“. Andere spielten Märchen aus Tausendundeiner Nacht oder trugen Gedichte und Clown-Sketche vor.
Zuletzt wurden die neuen Halstücher und Abzeichen an all diejenigen verliehen, die meist seit einem ganzen Jahr dafür gearbeitet hatten. Da stand ihnen der Stolz auf diese Leistung in die Gesichter geschrieben.

Am nächsten Morgen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen: „Gut Pfad, bis zum nächsten Lager!“

Wir sind 900 Jahre Oberweier

Unter diesem Motto stand das diesjährige XXL Jubiläumsdorffest in Oberweier am vergangenen Wochenende. Ein Straßenfest, das seinem Namen alle Ehre machte und bei dem auch wir Pfadfinder mit dabei waren. Es war in jeglicher Hinsicht „XXL“, sei es durch die Teilnahme aller ortsansässigen Vereine als auch deren ausgesprochen gutes Angebot und Programm. Selbst die Temperaturen mit 40°C im Schatten waren „XXL“. Die angebotene Vielfalt lockte die Besucher auch bei diesen Temperaturen.

Für Kinder wurde beispielsweise Papierschöpfen bei der Bücherei, Torwandschießen beim TSV, Ritter- und Wasserspiele, Stockbrot backen sowie Körbchen flechten bei uns Pfadfindern angeboten. Aber auch das betagtere Publikum kam auf seine Kosten, z. B. bei der großen Fotogalerie der Kameradschaft ehemaliger Soldaten, bei der Bilder der 125 Jährigen Vereinsgeschichte zu sehen waren und man sich bei kühlem Getränk von früher erzählen konnte.

 

Schon beim Aufbau hatte man den Eindruck, das ganze Dorf ist auf den Beinen und jeder packt an, Alt und Jung. Kein Wunder, daß die Tische für die Lange Tafel schnell aufgebaut waren. Dank der guten Planung und Vorbereitung von Christine Rübel-Partala und Nicole Dürr war die Lange Tafel der Höhepunkt am Freitagabend, an der ausgelassen gefeiert wurde. Eine Besonderheit war auch der Stand Oberweier International, der von in Oberweier lebenden ausländischen Familien organisiert wurde. Dort wurden Köstlichkeiten, wie spanische Brotaufstriche oder Schweizer Raclett und slowenischer Wein angeboten. Am Samstag mussten erst einmal die meisten Vereine einkaufen gehen, da die zahlreichen Besucher leere Kühlschränke und Pfannen, aber zufriedene Gesichter bei den Vereinsvorständen und den vielen Helfern hinterlassen hatten. Dann ging es mit zahlreichen Programmpunkten für Kinder weiter, wie mit dem von der Schule aufgeführten Theaterstück Till Eulenspiegel. Die schöne Inszenierung mit selbst gemaltem Bühnenbild und selbst geschneiderten Kostümen war ein echter Hingucker. Auch der traditionelle Dorfmarathon wurde kurzer Hand dem Wetter angepasst. Es ging nicht mehr darum, Rekorde zu brechen, sondern dabei zu sein und mitzumachen, wie die Delegation der Partnergemeinden Etoges, Fèrebrianges und Beaunay, die überall fröhlich und interessiert mit machten. Auch das Dorfquizz „Familiade“, das von uns Pfadfindern mitorganisiert wurde, lockte mit tollen Gewinnen, wie z. B. Kino-, Eiscafé- Restaurant-und Schwimmbadgutscheinen.

 

Alles in allem war dieses Oberweirer Dorfjubiläum durch und durch gelungen. Die lange und aufwendige Vorbereitung durch die Vereine hat sich gelohnt. Besonders bedanken wollen wir uns bei Ortsvorsteher Herrn Matzka und seiner Frau. Von Anfang standen sie mit Rat und Tat uns und den anderen Vereinen zur Seite. Wir hoffen, daß Oberweier von diesem Fest und dem dort gefeierten „Wirgefühl“ noch lange zehren kann und es im nächsten Jahr wieder heißt: „ Wir sind Oberweier“.

 

Hier geht`s rund!

Die Bruchhausener Sippe Langobarden hatte zur Bastelstunde eingeladen, in der jeder einen ganz besonderen Kreisel basteln durfte. Dieser hatte nämlich außer dem eigentlichen Kreisel eine besondere Startvorrichtung, in die der Kreisel eingelegt wurde. Eine Schnur wurde um den Stab des Kreisels gewickelt — „Wofür ist das denn gut?“ fragte eines der Mädchen. Doch gleich darauf wusste sie es, denn der Gruppenleiter zog stark an der Schnur, und der Kreisel begann sich rasend schnell zu drehen. Dann hüpfte er aus der Startvorrichtung und tanzte eine Weile über den glatten Boden. „Hui, ist der schnell!“ Weit über eine Minute lang drehte sich das Spielzeug auf der Stelle.
„Schau mal, ich habe bunte Linien darauf gemalt, die schillern, wenn er sich dreht“, rief einer der älteren Jungen begeistert. Andere taten es ihm gleich.
Zum Schluss ging jeder – stolz auf seinen neuen Besitz – nach Hause, um dort gleich für die Kreisel-Wettbewerbe der nächsten Gruppenstunde zu üben.