Bastelarbeit

Indianer auf der Jagd

Indianer auf der Jagd

Federschmuck und Lederbeutel, Tomahawk und Bogen – diese Utensilien werden die Kinder unserer Meuten bis zum großen Zeltlager in den Sommerferien begleiten. Denn die Mädchen und Jungen erleben diese Zeit als Prärieindianer. So werden die Kinder als Indianer des Stammes Dakota, Sicangu oder Ponca wie ihre tapferen Vorbilder ihre eigenen Abenteuer erleben.

Ob Mustangjagd oder der Kampf gegen einen hungrigen Bären – auf jeden künftigen Krieger warten zahlreiche Abenteuer, die es mit Bravour zu bestehen gilt. Doch nicht nur auf der Jagd kann der Indianer seinen Mut beweisen: auch bei der langen Reise in die Sommerjagdgründe gilt es, die unterschiedlichsten Schwierigkeiten zu überwinden.

 

Unsere Indianer halten Ausschau

Unsere Indianer halten Ausschau

Indianische Kultur kennenlernen

In den wöchentlichen Gruppenstunden erleben die Kinder nicht nur viele Abenteuer, sondern lernen auch die Kultur und Lebensweise ihres Indianerstammes kennen. Neben den sportlichen Fähigkeiten wie Bogenschießen oder Anschleichen spielen auch handwerkliche Künste eine große Rolle: Ob beim Fertigen des eigenen Indianer-Stirnbandes oder Lederbeutels oder beim Basteln des Holzbogens – hier kann jedes Kind seine Geschicklichkeit zeigen und verbessern.

Auch die Achtung der Natur, die die Indianer immer hochhielten, wird in unseren Gruppen vermittelt. Mit dem Kennenlernen der heimischen Tier- und Pflanzenwelt wird der Grundstein für die verantwortungsbewußte Behandlung unserer Umwelt gelegt.

Winterlager der Sippen des Stammes Cherusker (Teil 1)

In den Weihnachtsferien trafen sich alle Sippen des Stammes Cherusker zu ihrem gemeinsamen Winterlager im Pfadfinderheim „Hirsch“ in Grunbach. Für die Jungen und Mädchen stand in dieser Woche viel auf dem Programm, z. B. Geländespiele im Wald, das Binden und Schreiben eines eigenen Liederbuches und das Üben für den großen Abschlussabend.
Die Sippe Langobarden aus dem Ettlinger Ortsteil Bruchhausen hatte sich etwas ganz besonderes überlegt: Ein Planspiel, das sie mit der Ettlinger Sippe Normanne und der Pfaffenroter Sippe Teutonen gemeinsam spielte. Dies ist ein Spiel, bei dem jede Mannschaft einen Spielplan erhält, auf dem sie ihre Spielzüge planen und mittels Stecknadeln ihre Figuren bewegen kann. Die Spielleitung hat einen Übersichtsplan, auf dem die Figuren aller Mannschaften eingezeichnet sind, und teilt den Gruppen mit, wenn sie sich auf dem Spielplan begegnen sollten.

Die Mannschaft präsentiert ihren nächsten Zug

Die Mannschaft präsentiert ihren nächsten Zug

Hier seht Ihr ein feindliches Schiff

Hier seht Ihr ein feindliches Schiff

Die Spielidee war, eine Handelsflotte in der Südsee aufzubauen und durch Handel den größten Gewinn einzuholen. Dazu konnte jede der vier Mannschaften Handelswaren zwischen vier auf der Karte verzeichneten Häfen transportieren, wofür sie ihre Gulden einstreichen konnten. Je weiter der Weg, desto mehr Geld gab es.
Doch die Wasser der Südsee sind gefährlich: „Euch greift ein Piratenschiff des berüchtigten Kapitäns >John Silver< an!“, teilte die Spielleitung einer Mannschaft mit, die gerade mit ihrer vollbeladenen Handelsflotte auf offener See fuhr. Eine Seeschlacht wurde ausgetragen, indem jeder Spieler mit einer Erbsenschleuder als Kanone (ein einfaches Rohr mit einem Luftballon am Ende, sodaß man Holzstückchen damit verschießen konnte) kleine Figuren umschoß. „Juhu! Ich habe einen getroffen!“, rief eins der Mädchen. Zuletzt standen nur noch drei Piraten gegen zwei Händler, und ein Wettkampf mit Liegestützen sollte die Entscheidung bringen. Am Ende waren die Piraten die Glücklichen und zogen mit dem erbeuteten Geld davon.
Entscheidend war aber zuletzt nicht das Glück oder Geschick im Wettkampf, sondern die Strategie, die sich jede Mannschaft ausdachte. Manchmal bekamen die Pfadfinder Tips von den Älteren, wie sie geschickter vorgehen konnten, aber meist bewiesen die Jungen und Mädchen selbst ihren guten Verstand. In jeder Mannschaft wurde hervorragend zusammengearbeitet und jeder durfte seine Ideen einbringen.

Einer hält das Katapult und der andere schießt

Einer hält das Katapult und der andere schießt

Einer hält das Katapult und der andere schießtWährend des Spiels durfte jede Gruppe ein Katapult aus Holzleisten, Gummis und Schnur bauen. Anschließend sollten Korkenstücke damit verschossen werden, und die Mannschaft mit dem weitesten Schuß bekam ein Preisgeld, das für das Planspiel zählte. Da noch niemand so etwas gebaut hatte, kam es auf Einfallsreichtum und Erfindungsgeist an, was ausnahmslos alle bewiesen. Zudem hatten vor allem die älteren Pfadfinder schon einige Erfahrung im Basteln, da sie häufig beim Basteln für den Weihnachtsmarkt geholfen hatten. Der weiteste Schuß ging 4,5 Meter weit – die Siegermannschaft erhielt dafür 20.000 Gulden, was zwei Schiffsladungen entsprach.

 

 

Die Vielfalt der Ideen war selbst für die Gruppenleiter überraschend

Die Vielfalt der Ideen war selbst für die Gruppenleiter überraschend

Adventsbazar im Walldürner Pfadfinderheim

Wie in den vergangenen Jahren auch fand am letzten Novemberwochenende der vorweihnachtliche Adventsbazar des Stammes Wildenburg statt.
Nachdem die Baufirma Michael Gärtner dafür gesorgt hatte, dass die baustellenbedingten chaotischen Bedingungen der letzten Tage beseitigt waren (wir bedanken uns bei Bauleiter Olaf Wille und „Kapo“ Hilmar Schüßler), konnten die Pfadfinder vom Stamm Wildenburg den Nachmittag für und mit den Eltern und Verwandten der Kinder wie geplant durchführen. Der vorhergesagte Regen hielt sich auch zurück, so dass alles zu den Vorbereitungen passte…
In den Hütten vor dem Walldürner Pfadfinderheim konnten die Eltern und Verwandten die in der Vorweihnachtszeit gebastelten Deko-Artikel, Holzspielzeuge, Krippen und Weihnachtsschmuck bestaunen, zum Teil ausprobieren und erste Weihnachtsgeschenke finden. Im Pfadfinderheim selbst lockten dann heiße Waffeln, gebrannte Mandeln und Kaffeeduft ins gemütlich dekorierte Warme.
Die Meute Eichhörnchen aus Walldürn führte ein kleines Theaterstückchen auf. Die Kinder hatten in den letzten Wochen während der Gruppenstunden eine kleine Geschichte einstudiert, Kostüme, Masken und Kulissen gebastelt und freuten sich schon auf die „Uraufführung“ ihres Krippenspiels. Eltern und Verwandte belohnten die Kinder, die das Stückchen mehrfach aufführten, mit reichlich verdientem Applaus.
Auch der Stammeschor, der in den letzten Wochen wieder geprobt hatte, konnte mit mehreren Liedvorträgen einen kleinen Überblick über das erarbeitete Können geben. Neben zwei Adventsliedern waren es gerade die Lieder, mit denen der Stammeschor beim diesjährigen Singewettstreit des Pfadfinderbundes Süd erfolgreich angetreten war, die für besonderen Applaus sorgten.
Ein bunter Rückblick über die Aktivitäten des Stammes Wildenburg im Jahr 2012 war eine Bilderschau. Viele Eltern nutzten die Gelegenheit, um zu sehen, was die Kinder im vergangenen Jahr erlebt hatten. Von Wanderungen, Burgbesichtigungen sowie Zelt- und Hauslagern, vom Singewettstreit und den Umbaumaßnahmen am Buchener Pfadfinderheim spannte sich ein bunter Bilderbogen.
Natürlich war hier auch eine gute Gelegenheit für viele persönliche Gespräche und ein gemütliches Beisammensein, die schon Vorfreude auf das Jubiliäumsjahr 2013 (der Stamm Wildenburg wird dann 50 Jahre alt…) und den dort geplanten Elternnachmitttag im Frühjahr weckte..
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Bazar 2012_1

Bazar 2012_2