Fahrt

Burgen-Hajk unserer Pfadfinder

Über das Pfingstwochenende machte sich eine Gruppe älterer Pfadfinder zu einem Hajk in die Pfalz auf  – einer dreitägigen Wanderung, bei der alles Gepäck und das Essen in den Rucksäcken mitgenommen wird.

Diese Gegend der Pfälzer Berge ist besonders spannend, da es dort viele Burgen und Kletterfelsen gibt. Gleich am ersten Tag schauten sich die Jugendlichen einige Burgruinen an, in denen es Türme, Burghöfe und kleine Räume zu erkunden gab. Und manchmal war von einer Burg die nächste schon zu sehen. Am „Zigeunerfelsen“ konnte jeder seine Kletterkünste erproben: „Schaut mal! Ich bin hier oben.“ Gleich war einer bis auf die Spitze geklettert und freute sich über die schöne Aussicht.

Es gab viele Felsen zum Klettern

Es gab viele Felsen zum Klettern

In einer Burg gibt es viel zu entdecken

In einer Burg gibt es viel zu entdecken

Eine wunderschöne Aussicht

Eine wunderschöne Aussicht

Die Abende verbrachten die Mädchen und Jungen in Burghöfen, wo sie kochten, und die alten Fahrtenlieder sangen, bis der Mond alles in silbriges Licht tauchte und jeder in seinen Schlafsack kroch. Die Nächte unter dem klaren Sternenhimmel waren ein besonderes Erlebnis für unsere Jugendlichen.

BurgenHajk14_4

Ausflug ins Schloss Bruchsal

Die Sippen Kimbern aus Malsch und Sweben aus Ettlingen haben sich am vergangenen Wochenende zu einem Ausflug ins Bruchsaler Schloss aufgemacht, um die dortige Ausstellung über die Steinzeit zu besuchen. Bereits in ihrer Gruppenstunde hatten die Pfadfinder einiges über das Leben der Steinzeitmenschen gelernt. In Bruchsal hatten sie jedoch die Möglichkeit, originalgetreue Nachbauten von Werkzeugen und Waffen anzuschauen und sogar anzufassen. „So ein Messer ist ja ganz schön scharf!“ stellte eines der Mädchen fest. Der Museumsführer holte aufgrund des großen Interesses der Jugendlichen sogar einige seiner privaten „Schätze“ hervor, die sonst unter Verschluss liegen. Diese kriegen hier nur wenige zu Gesicht.
Anschließend wurden die Jungen und Mädchen noch durch einige Räume des Schlosses geführt, wobei sie die Pracht und Schönheit der Einrichtung bewundern konnten.

Besuch im Römermuseum Stettfeld

In den Ettlinger Gruppen „Normannen“ und „Langobarden“ war das Thema der letzten Wochen „Das alte Rom“ gewesen, wobei sie viel über das Leben und die 1000-jährige Geschichte der Römer erfahren hatten.

Wir dürfen die Ausrüstung eines römischen Legionärs anprobieren

Wir dürfen die Ausrüstung eines römischen Legionärs anprobieren

So eine Tunika steht uns auch ganz gut

So eine Tunika steht uns auch ganz gut

Ein römisches Spiel: Walnüsse müssen in der Tonschale landen.

Ein römisches Spiel: Walnüsse müssen in der Tonschale landen.

Als krönender Abschluß stand der Besuch des Römermuseums in Stettfeld (bei Bruchsal) auf dem Programm. Hier erfuhren die Jungen und Mädchen in einer ausnehmend gut gemachten Führung viele weitere Details, die sehr anschaulich dargestellt waren. Z. B. durfte jeder einen originalgetreuen Helm, Schild und ein Schwert eines römischen Legionärs anziehen bzw. tragen. „Oh, die mußten aber schwer schleppen!“ stellten die begeisterten Jugendlichen fest.
Keine Frage der Kinder blieb unbeantwortet, und bei vielen dürfte das Interesse an Geschichte ein Stück größer geworden sein.