Ferienspaß

Raketenwerkstatt bei den Malscher Pfadfindern

“Eine richtige Rakete?”, “woraus bauen wir die denn?”, ”darf jeder seine eigene Rakete bauen?” und wie weit wird die dann fliegen?”

Mit vielen solcher Fragen und voller Vorfreude strömten viele interessierte Kinder zur Raketenwerkstatt, die im Rahmen des Malscher Ferienprogramms von den Pfadfindern angeboten wurden.

Sicher war vor allem, daß die Kinder alles selbst machen durften. Nachdem sich die Kinder kennengelernt hatten, ging das Werken dann los. Zunächst mußte sich jeder genau überlegen, wie die Rakete aussehen sollte. Da entstanden tolle Modelle mit vielen bunten Farben und phantasievollen Mustern.

Jeder fing emsig zu malen, zu schneiden und zu kleben an; wo Not am Mann war, halfen die Pfadfinder aus, und wer schon die Techniken richtig beherrschte, half seinem Nebenmann. Unter eifrigem Geplauder wurden die ersten Raketen fertig und warteten nur auf ihren ersten Flug.

Alle Kinder waren fertig, und es war ein sehr ansehnliches Ergebnis. Im Bühnpark wurden dann die Raketen ausprobiert. Die Kinder übten sich im Weitschießen ebenso wie im Zielschießen; da wurden Muster und Modelle verglichen und in einem großen Wettkampf wurde zum Schluß erprobt, wer der beste Raketenpilot war.

In den Disziplinen Weit- und Zielschießen gab es sogar Urkunden für die Besten. Noch häufig wird man wohl in Malsch die dort gebastelten Raketen fliegen sehen.

Liebenzeller Pfadfinder finden einen Schatz

Zum Ferienspaß der Pfadfinder trafen sich am vergangenen Freitag ca. 20 Jungen und Mädchen in Bad Liebenzell.

Auf dem Programm stand zuerst der Bau eines Bumerangs aus Holz. Dabei leimten die Jungen und Mädchen zwei Holzteile kreuzweise zusammen und schliffen sie mit Schmirgelpapier schön glatt. Anschließend durften die Kinder ihren fertigen Bumerang noch bunt bemalen.

Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen, denn die Schaffensfreude und der Eifer der Kinder wurden durch besonders schöne Ergebnisse gekrönt. So reichte die Palette der fertigen Modelle von „bunter Blumenwiese“über „Sternenhimmel“ bis hin zum rot-gelben „Kugelblitz“.

Bei den nun folgenden Flugversuchen zeigte sich auch, dass die Wurfgeschosse ihren phantasievollen Namen alle Ehre machten und eine schöne Kreisbahn flogen. Jedoch merkten die Kinder bald , dass sie zum Fangen der Bumerangs noch etwas mehr Übung brauchten. So musste dann auch ein Fluggerät aus dem Kurpark-Weiher herausgefischt werden. Dies tat jedoch weder der guten Laune noch dem Wurfgerät selbst einen Abbruch.

Zu guter letzt schloss sich noch eine Schatzsuche an, bei der die Kinder die Lage des Schatzes mithilfe einer Reihe von Hinweisen und einer „Spur“ erst einmal ermittelten. Die Jungen und Mädchen knobelten und suchten eifrig, kämpften sich zuletzt durch ein Stückchen unwegsames Gelände und konnten dann glücklich den gesuchten Schatz heben.

Somit kam jeder der Bastler und Abenteurer schließlich zu seiner wohlverdienten Stärkung.