Fotobericht

Der Ettlinger Hafen ist wieder in Betrieb!

Oder zumindest war er es vor kurzem, als sich einige unserer Meuten und Sippen zum Stadtspiel trafen. Es galt, Schiffe zu bauen und damit Bonbons auf dem Horbach zu transportieren. Das Material dazu war an verschiedenen Orten versteckt, so daß es sich auszahlte, wenn einer in Ettlingen gut Bescheid wußte. („Welcher ist nochmal der Narrenbrunnen?“)

Spielerklärung auf dem Rathausplatz

Spielerklärung auf dem Rathausplatz

Aus dem Georgsbrunnen mussten die Bootsteile geangelt werden

Aus dem Georgsbrunnen mussten die Bootsteile geangelt werden

Die ersten Boote werden voll beladen zu Wasser gelassen

Die ersten Boote werden voll beladen zu Wasser gelassen

Bald ist ein großer Haufen Bonbons zusammen

Bald ist ein großer Haufen Bonbons zusammen

Manche haben sogar ein Segel gebastelt - ob es damit schneller geht?

Manche haben sogar ein Segel gebastelt – ob es damit schneller geht?

Schnell noch ein wenig korrigiert

Schnell noch ein wenig korrigiert

Nach einiger Zeit war die erste Gruppe mit ihrem fertigen Schiff an Ort und Stelle und ließ es gleich zu Wasser. „Es hängt!“ „Ein Bonbon ist rausgefallen!“, so tönte es über den Spielplatz. Nach und nach trudelten auch die übrigen Mannschaften ein, und es entstand ein regelrechter Wettkampf, natürlich mit fairen Mitteln. Am Ende siegte die Mannschaft Sioniwölfe/Sweben.

Auf den Spuren der Römer – in Ettlingen

„Was? Römer in Ettlingen?“ Ja klar, und es gibt noch viel mehr über die Geschichte Ettlingens zu entdecken, als manch einer weiß, auch wenn er schon lange Zeit dort wohnt. Jetzt waren die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Meute Steinmarder und Sippe Langobarden gespannt. Mit großen Augen folgten sie dem Museumsführer durch die an den Lauerturm angrenzenden Wirtschafsgebäude eines 400 Jahre alten und wieder hergerichteten Bauernhauses. „So wurde damals gekocht und geräuchert. Hiermit konnte man Weinfässer transportieren. Kennt Ihr die Legende vom Riesen vom Robberg und wie er im Lauerturm eingesperrt wurde?…“

Wir laufen auf dem Wehrgang der Ettlinger Stadtmauer...

Wir laufen auf dem Wehrgang der Ettlinger Stadtmauer…

Von hier aus können wir tolle Fachwerkhäuser sehen

Von hier aus können wir tolle Fachwerkhäuser sehen

Es gibt viele alte Gerätschaften zu sehen

Es gibt viele alte Gerätschaften zu sehen

Am Lauerturm gibt es eine spannende Sage zu hören.

Am Lauerturm gibt es eine spannende Sage zu hören.

Dann ging es die enge Wendeltreppe zur Spitze des Lauerturms hoch und anschließend quer durch die Ettlinger Altstadt. Lebhafte Bilder eines mittelalterlichen Ettlingens beschwor der Museumsführer in den Köpfen der Kinder herauf.
„Und wann kommen die Römer?“ fragte ungeduldig einer der Pfadfinder. Da waren sie schon am beinahe 2000 Jahre alten Römerbad unterhalb der Martinskirche angelangt, in das die Jungen und Mädchen nun hinabsteigen durften. „Früher arbeiteten hier viele Sklaven, um immer das Wasser und den Fußboden warm zu halten. — Hier saßen die Männer und redeten über Politik…“
So spannend kann die eigene Heimatstadt sein, wenn man sie sich mal ganz genau ansieht.

Es ging hoch hinauf auf den Lauerturm - aus den alten Schießscharten kann man rausschauen.

Es ging hoch hinauf auf den Lauerturm – aus den alten Schießscharten kann man rausschauen.

Zuletzt geht es unter die Erde ins alte Römerbad.

Zuletzt geht es unter die Erde ins alte Römerbad.

Ausflug zu Haien und Rochen!

Einige unserer älteren Pfadfinder machten in den Osterferien einen Ausflug ins Sea Life Speyer. Für viele war es der erste Besuch dort, und so freuten sich alle auf den bevorstehenden Tauchgang.

Was hier etwas wie Muscheln aussieht, sind in Wahrheit Rochen- und Hai-Eier

Was hier etwas wie Muscheln aussieht, sind in Wahrheit Rochen- und Hai-Eier

Und so sieht ein Baby-Rochen aus

Und so sieht ein Baby-Rochen aus

Im nächsten Baby-Becken tummeln sich zahlreiche Schildkröten

Im nächsten Baby-Becken tummeln sich zahlreiche Schildkröten

Diesen Seestern durfte man sogar vorsichtig streicheln

Diesen Seestern durfte man sogar vorsichtig streicheln

Schon an den ersten Aquarien blieb die Gruppe eine ganze Weile stehen, da sich dort einige Fische tummelten, von denen die Pfadfinder bislang noch nicht einmal gehört hatten. Aus nächster Nähe konnten sie die unterschiedlichsten Meeresbewohner beobachten, wie Seeigel, Muräne, Seenadel, Seepferdchen und noch viele mehr. Besonders interessant war die Erklärung der Mitarbeiter, die sehr viel über die verschiedenen Haiarten und Rochen erzählen konnten und dadurch den Pfadfindern die Meereswelt wunderbar nahebrachten. Noch ganz im Bann von Riesenschildkröten, Quallen, Doktorfischen und Schollen tauchten sie schließlich wieder auf.

Nein, kein Seeungeheuer - nur ein Drachenfisch

Nein, kein Seeungeheuer – nur ein Drachenfisch

Wer versteckt sich hier im Bild?

Wer versteckt sich hier im Bild?

...Richtig: Ein Krokodil

…Richtig: Ein Krokodil

Und dann gab es noch einige sehr große Fische - einen Meter lang

Und dann gab es noch einige sehr große Fische – einen Meter lang

Und in der "Schiffbruch-Bay"...

Und in der “Schiffbruch-Bay”…

...zogen die Haie ihre Kreise

…zogen die Haie ihre Kreise

Nun folgte ein Rundgang durch die herrliche Stadt Speyer mit ihren vielen wundervollen Kirchen und dem alten Stadttor. „Wie im Mittelalter!“, wurde manches andächtige Staunen begleitet.

 

Den großen Abschluss bildete der Dom, und alle waren sich einig, dass dies nicht der letzte Ausflug nach Speyer gewesen sein soll.

Hier sieht man das Innere der St. Joseph Kirche

Hier sieht man das Innere der St. Joseph Kirche

Der berühmte Dom zu Speyer

Der berühmte Dom zu Speyer

Und zuletzt noch die Gedächtniskirche

Und zuletzt noch die Gedächtniskirche

Nicht so groß wie der Dom aber mindestens so eindrücklich

Nicht so groß wie der Dom aber mindestens so eindrücklich