Gruppenstunde

Angewandte Elektrotechnik

Wie ein einfacher Stromkreis funktioniert, konnten die Mitglieder der Sippe Jaguar, Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 15 Jahren, in ihrer letzten Gruppenstunde ganz praktisch erfahren: Nachdem sie in der Woche zuvor in ihrer Schatzkiste einen „Zitterdraht“ gefunden hatten – ein Geduldsspiel, bei dem man eine Drahtschlinge an einer verschlungenen Drahtschleife entlangführen muss, ohne sie zu berühren – durften sie sich so ein Spiel nun selbst basteln.

Der Draht wird befestigt.

Der Draht wird befestigt.

Zunächst befestigten die Kinder einen dicken, blanken Kupferdraht auf einem Brett, wobei regelrechte Wettbewerbe darum entstanden, wer seine Schleife am kompliziertesten verbiegen konnte. Anschließend legten sie eine Drahtschlaufe mit Haltegriff darum, bevor alles mit einer Batterie verdrahtet wurde. Ergänzend kamen ein Lämpchen und ein kleiner Summer hinzu, die anzeigten, wenn man die Drahtschleife beim Entlangführen berührte.

„Wie muss ich das jetzt anschließen?“ hörte man so manches Mal. – „Komm, ich erkläre es dir nochmal!“ boten sich dann die älteren Mitglieder an. Mit gegenseitiger Hilfe hatten es schließlich alle geschafft und waren sich einig: „Eigentlich ist das mit dem Stromkreis ja ganz logisch!“ Dass diese Form des Lernens besonders viel Spaß macht, bewies die anschließende „Testphase“, bei der die Jungen und Mädchen mit großem Eifer ihre Zitterdrähte und die der anderen ausprobierten.

Rätsel mit Hindernissen

Zwei Streichhölzer sind so umzulegen, daß vier Quadrate entstehen.

Zwei Streichhölzer sind so umzulegen, daß vier Quadrate entstehen.

Eine Kombination aus Knobelgeschick, sportlichem Durchhaltevermögen und handwerklichen Fähigkeiten mussten die Mitglieder der Sippe Jaguar in ihrer letzten Gruppenstunde unter Beweis stellen: Es galt, Streichholzrätsel zu lösen, bei denen zum Beispiel durch Umlegen von zwei Hölzchen eine neue Figur entstand.

Das eigentliche Problem bestand zunächst darin, an Streichhölzer zu kommen. Die befanden sich nämlich auf einem Baum, den die Jugendlichen mit Hilfe von Strickleitern erklettern sollten. Schnell machten sich die verschiedenen Mannschaften ans Werk, Material für die Leitern zusammenzutragen und diese mit den richtigen Knoten zusammenzubauen. „Passt auf, dass ihr die Knoten richtig herum setzt, sonst rutschen die Sprossen später ab!“ warnten die Älteren, die schon einige Erfahrung hatten. Die Jüngeren konnten bei dieser Gelegenheit die Knoten erlernen und üben, bis die Strickleitern genügend Sprossen hatten, um damit an die Streichhölzer zu gelangen.

Beim Bau der Strickleiter.

Beim Bau der Strickleiter.

Einiges Geschick war gefragt, um das Aufhängeseil über den Ast zu werfen, dann konnten endlich die ersten Pfadfinder die Leitern erklimmen. „Ich habe eines!“ kam der begeisterte Ruf von oben. Da jedoch die Regel besagte, dass die Streichhölzer einzeln vom Baum heruntergetragen werden mussten, kamen die Jungen und Mädchen ganz schön aus der Puste, bis sie endlich die nötige Anzahl von Hölzern beisammen hatten, um die Rätsel nachzulegen. Besonders groß war schließlich der Jubel, wenn die Lösung eines Rätsels in gemeinsamer Arbeit endlich gelungen war.

Ein Nachmittag im Geriatriezentrum St. Josef, Walldürn

Am Freitag Nachmittag besuchten die Kinder der Meute Eichhörnchen des Pfadfinderstammes Wildenburg Walldürn einige Bewohner des Geriatriezentrums St. Josef Walldürn, um mit einem kleinen Programm den Sommeranfang zu begehen. Zunächst begrüßten die Kinder die Bewohner des Geriatriezentrums mit einem Lied.

Einige Lieder werden zum Besten gegeben

Einige Lieder werden zum Besten gegeben

Die Kinder hatten in den wöchentlichen Gruppenstunden das Märchen vom Vogelkopp als Theaterstück einstudiert. Dieses wurde dann mit Hilfe von selbstgebastelten Requisiten und Verkleidungen vorgeführt.

Hier sind drei der Vögelein

Hier sind drei der Vögelein

Das große Finale

Das große Finale

Einige Kinder aus der Meute Eichhörchen bereicherten das Programm mit Instrumentalbeiträgen auf der Klarinette, der E-Gitarre, der Flöte, dem Keyboard und der Gitarre. Andere wiederum hatten Gedichte auswendig gelernt, die sie nun vortragen konnten.  Die Bewohner hatten sichtlich Freude  an den Darbietungen, aber auch die Kinder waren stolz auf ihre Beiträge und freuten sich, damit anderen Menschen eine Freude machen zu können.

Mmmh, da kommen die leckeren Brezeln mit Hagelzucker

Mmmh, da kommen die leckeren Brezeln mit Hagelzucker

Ein wirklich schöner Tag für die Senioren

Ein wirklich schöner Tag für die Senioren

Am Tag zuvor hatten die Kinder bereits in der Backstube Müssig mit viel Spaß Kaffeegebäck für die älteren Leute gebacken. Die Wölflinge verteilten nach den Vorführungen die selbstgebackenen  Süßstückchen auf den Tischen der Bewohner.

Ausruhen nach getaner Arbeit

Ausruhen nach getaner Arbeit

Am Ende der Vorführungen wurden die Kinder von Alltagsbetreuerin Frau Knüttel noch mit Getränken versorgt und für das soziale Engagement und ihre Bemühungen mit Geschenken verabschiedet. Für alle kleinen Gäste im Geriatriezentrum stand fest, dass sie am Weihnachtsbazar – wie in den beiden letzten Jahren auch –  gerne wieder mit einem neuen Krippenspiel im Geriatriezentrum St. Josef zu Gast sein wollen.